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Pressemitteilung

Frankfurt

Weltweit ziehen Investitionen in Gewerbeimmobilienmärkte an - Weiteres Wachstum im ersten Halbjahr 2013


Presseinformation inklusive Chart [PDF]

 

Frankfurt, 11. Juli 2013 – Das Transaktionsgeschehen in den Gewerbeimmobilienmärkten weltweit zieht weiter an. Für das 1. Halbjahr 2013 ist nach vorläufigen Zahlen von Jones Lang LaSalle Capital Markets Research* im Jahresvergleich ein Plus von 11 Prozent auf ca. 219 Mrd. US$ zu notieren.  Die Direktinvestitionen in Gewerbeimmobilien beliefen sich im 2. Quartal 2013 weltweit auf insgesamt 114 Mrd.US$, ein Anstieg von 4% gegenüber dem 2. Quartal 2012 und von 9 Prozent gegenüber dem 1. Quartal 2013. Das anhaltend starke Wachstum im 2. Quartal 2013 ist das fünfte Quartal in Folge mit einem Volumen von jeweils über 100 Mrd.US$.

 
Weitere Zahlen aus den drei Regionen:
 
  • Die Region Amerika verzeichnete im 2. Quartal mit 52 Mrd.US$  einen Anstieg des Transaktionsvolumens um 39 Prozent gegenüber dem Vorquartal (ein Plus von 11 Prozent im Jahresvergleich). Das Quartalsvolumen in Mexiko und Kanada zeigte dabei einen beträchtlichen Zuwachs. Der US-Markt legte um 19 Prozent im Jahresvergleich zu. Insgesamt bewegte sich das Transaktionsvolumen  in den ersten sechs Monaten bei  90 Mrd.US$, entsprechend einem Zuwachs von 9% im Jahresvergleich. 
     
  • Die Transaktionsvolumina im asiatisch-pazifischen Raum und der Region EMEA kommen bis zur Jahresmitte 2013  auf ein Plus von 11 Prozent bzw. 12 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei blieb das Quartalsvolumen im asiatisch-pazifischen Raum sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch im Jahresvergleich unverändert. Für EMEA wurde allerdings nach einem starken Jahresauftakt im 2. Quartal ein Rückgang von 13 % registriert, im Jahresvergleich war das Volumen im 2. Quartal unverändert.
     
  • Die größten Weltmärkte verzeichneten im 1. Halbjahr teilweise ein deutliches Wachstum im Jahresvergleich. Dazu gehören Japan (+50 Prozent) und Deutschland (+43 Prozent). Im Plus notierten auch UK (+4 Prozent), Frankreich (+6 Prozent) und Australien (+10 Prozent). Nur China (-20 Prozent) notierte im 1. Halbjahr einen Rückgang des Transaktionsvolumens. In den kommenden sechs Monaten ist jedoch auch hier mit einer besseren Performance zu rechnen: einige bereits eingeleitete Transaktionen dürften dann nämlich zum Abschluss kommen.  
     
  • Die Prognosen von Jones Lang LaSalle für 2013 bleiben unverändert bei 450-500 Mrd.US$.  Auf Basis des zweistelligen Zuwachses  im 1. Halbjahr und eines erwartet lebhaften Transaktionsgeschehen in den zweiten sechs Monaten sieht Jones Lang LaSalle den  globalen Investmentmarkt auf einem guten Weg, das Transaktionsvolumen des Vorjahres zu übertreffen.
Arthur de Haast, Leiter der International Capital Group bei Jones Lang LaSalle: „In den vergangenen zwei bis drei Jahren haben wir vorausgesagt, dass mehr Kapital in Core-Immobilien fließen würde,  diese Prognose nimmt nun Gestalt an. Weltweit sind institutionelle Investoren, Private Equity Gesellschaften und eigenkapitalstarke Privatinvestoren durchweg bei Bieterverfahren dabei, wenn es entsprechende Angebote gibt. Darüber hinaus gestalten Investoren ihre Portfolios abwechslungsreicher, sowohl von der Risikoseite her als auch geografisch: neben Core werden verstärkt abseits des Top-Segments und Value-Add-Gelegenheiten ins Visier genommen. Daran wird sich kurz- und mittelfristig auch nichts ändern.”
 
David Green-Morgan, Global Capital Markets Research Director bei Jones Lang LaSalle: „Die Volatilität, die wir im vergangenen Quartal auf den Aktien- und Anleihenmärkten beobachtet haben, hat zur Attraktivität von Gewerbeimmobilien als Asset-Klasse weiter beigetragen. Bislang haben die weltweit steigenden Immobilien-Kreditkosten kaum Auswirkungen auf das Transaktionsvolumen gehabt, und die meisten Deals wurden mit einem geringen LTV (Loan to Value: Verhältnis von Darlehenssumme zum Wert der Immobilie) finanziert. Sofern es nicht zu einer erheblichen Verteuerung der Kreditkosten kommt, dürften diese für den Rest des Jahres 2013 wohl nur geringe Auswirkungen auf das Transaktionsvolumen haben. ”
 

*Die Global Capital Flows Analysen für 60 Länder und mehr als 130 Städten weltweit werden vierteljährlich veröffentlicht. Der Report mit den endgültigen Zahlen erscheint Ende Juli.