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Pressemitteilung

Frankfurt

Weniger, aber mehr größere Abschlüsse sorgen für erfreuliche Aussichten auf dem Logistikmarkt Region Düsseldorf


Presseinformation inklusive Chart [PDF]

   

Düsseldorf, 30. Juli 2013 – Nach der Hälfte der Strecke hat der Logistikmarkt in der Region Düsseldorf * sein Etappenziel zur Jahresmitte erreicht: nach dem äußerst schwachen Jahresstart und einer fast Vervierfachung im zweiten Quartal summierte sich der Umsatz für das erste Halbjahr auf ca. 123.000 m², entsprechend einem Plus von 35 % gegenüber dem Vorjahr. Unter den Big 5 hatte nur die Region Frankfurt einen noch leicht stärkeren Zuwachs. „Wir haben mit diesem Volumen das zweitbeste Ergebnis in den letzten fünf Jahren gesehen, der 5-Jahresschnitt ist um immerhin 28 % übertroffen“, so Arnd Sternberg, Teamleiter Industrie Immobilien Jones Lang LaSalle Düsseldorf. Dabei sei nicht die gesamte Anzahl der Deals entscheidend gewesen, sondern deren Größe: Die Top 5 machten immerhin Dreiviertel des Gesamtumsatzes aus (H1 2012: 48 %), darunter der mit 40.000 m² größte Deal des Jahres, der Baustart einer Eigennutzung durch den Automobilzulieferer Pierburg in Neuss im zweiten Quartal. „Dadurch stieg natürlich der Umsatzanteil der Eigennutzer - wie in anderen Regionen auch - in Düsseldorf auf 52% deutlich an. Im 5-Jahresvergleich lag er mehr als zweieinhalb Mal so hoch“, so Sternberg. Auch vier weitere Deals über 10.000 m² wurden im zweiten Quartal abgeschlossen. „Das nach wie vor günstige Zinsniveau lässt Unternehmen verstärkt über den Bau von Logistikflächen zur Eigennutzung nachdenken. Solche Engagements stellen eine Alternative zu angemieteten Objekten dar, da eine derzeit günstige Finanzierung sich auf lange Sicht monetär vorteilhafter Gestalt“, so der Logistikexperte. Auch für das zweite Halbjahr würden Eigennutzerabschlüsse im mittleren fünfstelligen Bereich erwartet, so dass zur Jahresmitte ein Gesamtergebnis 2013 nicht ganz so weit entfernt vom Rekordjahr 2008 möglich erscheine.
 

Durch die drei größten Deals des Jahres setzte sich die Industriebranche mit knapp 79.000 m² an die Spitze der Umsatzstatistik. Auf sie entfallen auch die meisten Abschlüsse. Unternehmen aus Handel sowie Transport/Verkehr/Lagerhaltung komplettieren das traditionell führende Trio, das sich nur in der Rangfolge jeweils durch große Deals abwechselt. Die meisten Unternehmen mieten Lager-/Logistikflächen im Stadtgebiet von Düsseldorf an, darunter im laufenden Jahr auch der mit rund 18.000 m² zweitgrößte Abschluss, eine Eigennutzung durch Henkel. Ansonsten liegen die Anmietungen hier eher zwischen 200 m² und 1.000 m². Diese eher kleinteiligeren Flächen-anmietungen im Stadtgebiet führen dazu, dass Neuss und Ratingen, in der Regel und auch im laufenden Jahr beliebtes Ziel für Großnutzer, auf einen Anteil am Gesamtumsatz von 35 % bzw. 23 % kommen. 

 
Keine Neubauflächen zur Anmietung auf dem Markt
 
An der angespannten Angebotssituation hat sich auch im zweiten Quartal nichts geändert. Die 10.000 m² spekulative Fläche, die im April fertig gestellt wurde, war bereits komplett im ersten Quartal durch UPS angemietet. „Auch für die kommenden sechs Monate gibt es nur eine Alternative für die Unternehmen: Mietvertrag verlängern oder Kompromisse beim neuen Standort eingehen“, so Sternberg. Trotz dieses Engpasses ist und bleibt die Spitzenmiete bei Lagerflächen in der Größenordnung ab 5.000 m² unverändert. 5,40 Euro /m²/Monat werden im nördlichen Düsseldorf, im Teilmarkt Flughafen erzielt. Die meisten Verträge hatten einen Mietpreis im ersten Halbjahr zwischen 4,30 und 4,80 Euro/m²/Monat, die gewichtete Durchschnittsmiete ist leicht gestiegen und lag bei 4,49 Euro.

 

 
* Düsseldorf, Erkrath, Hilden, Ratingen, Neuss, Krefeld, Kaarst, Haan, Grevenbroich, Korschenbroich, Langenfeld, Meerbusch, Dormagen, Rommerskirchen und Willich