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Pressemitteilung

Frankfurt

OSCAR 2013 von Jones Lang LaSalle - Büronebenkosten steigen wieder stärker an – München überholt Frankfurt


Presseinformation inklusive Charts [PDF]

 

 

Frankfurt, 17. September 2013 - Die Nebenkosten in Deutschlands Büros steigen weiter und das auch wieder stärker. Nach der neuesten OSCAR*-Untersuchung von Jones Lang LaSalle ist im Jahresvergleich ein Plus von rund 3 % zu notieren. Damit liegen die Büro-Nebenkosten durchschnittlich bei 3,58 Euro / m² / Monat, mittlerweile 16 % über den Kosten der ersten Untersuchung von 1996. 
 
In klimatisierten Gebäuden haben dabei alle Kostenarten bis auf die Kategorie „Reinigung“ (leichter Rückgang) und „Versicherung“ (stabil) einen leichten Anstieg zu verzeichnen, entsprechend auch der Anstieg der Nebenkosten um 10 Cent auf durchschnittlich 3,75 Euro/m²/Monat. Die höchsten Steigerungen verzeichneten dabei Strom (+5%) und der Posten mit dem höchsten Kostenanteil, die Heizkosten (+3 %). Anders als im Vorjahres-OSCAR sind die Versicherungskosten 2012 nicht angestiegen und liegen im langjährigen Vergleich nach wie vor unter dem 5-Jahresdurchschnitt. 
 
Stabil oder leicht ansteigend zeigen sich alle Kosten bei unklimatisierten Gebäuden. Die Nebenkosten betragen hier durchschnittlich 3,33 Euro/m²/Monat (+ 9 Cent gegenüber dem Vorjahres-OSCAR). Der Anstieg bei Strom (+7 %) und Heizung  (+5 %) liegt dabei sogar noch höher als in klimatisierten Gebäuden. „Auch in den nächsten Jahren dürften gerade Strom und Heizungskosten weiter steigen. Möglichkeiten zu einer Kostenreduktion bieten eine weitere Optimierung der Gebäude und deren Nutzung, beispielsweise durch nachhaltige Sanierungsmaßnahmen, eine effizientere Heizanlage oder ein zunehmend optimiertes Heizverhalten“, so Christina Hoffmann, Leiterin Property Management Jones Lang LaSalle Deutschland.

 
Düsseldorf verbucht zwar höchsten Anstieg der Nebenkosten, bleibt trotzdem relativ günstig – Münchens „zweite Miete“ am höchsten 
 
In allen fünf untersuchten Immobilienhochburgen sind die Nebenkosten gestiegen - wenngleich unterschiedlich stark. Während der Anstieg in Hamburg, der mit durchschnittlichen Nebenkosten von 3,45 Euro/m²/Monat günstigsten Hochburg, sowie in Frankfurt nur + 1 % betrug, waren es in München und in Berlin + 3 %. Trotz der mit + 4 % größten Steigerung müssen Büromieter in Düsseldorf mit 3,47 Euro/m²/Monat nach wie vor noch die zweitniedrigsten Nebenkosten zahlen. Die höchste „zweite Miete“ - gemittelt über klimatisierte und unklimatisierte Gebäude hinweg - fällt mit 3,64 Euro/m²/Monat in München an, damit hat die Isarmetropole Frankfurt überholt. Die größten Einzelpositionen unter den Nebenkosten sind die Kosten für Heizung, öffentliche Abgaben und Wartung. Ihre Anteile an den Gesamtnebenkosten bewegen sich in den fünf betrachteten Städten je zwischen knapp 12 und 19 %.
 
 
Düsseldorf überholt München und Hamburg bei den Gesamt-Bürokosten
 
Bei der Betrachtung der Gesamt-Bürokosten** (gewichtete Durchschnittsmiete + Nebenkosten) liegt Frankfurt mit 21,51 Euro/m²/Monat erneut deutlich vorn. Auf Platz zwei hat im OSCAR 2013 Düsseldorf (+13 % auf 18,42 Euro/m²/Monat) Hamburg und München auf die Plätze drei und vier verwiesen. Diese Entwicklung hängt mit dem stark angestiegenen Mietpreisniveau in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt in 2012 zusammen. In Berlin werden mit 16,27 Euro/m²/Monat die geringsten Gesamtkosten registriert, gleichzeitig mit knapp 22 % aber auch die höchsten Anteile der Nebenkosten an den Gesamtkosten.
 
 
* Die erhobenen Daten im „Office Service Charge Analysis Report“ (OSCAR) 2013 beziehen sich auf den Abrechnungszeitraum des Kalenderjahres 2012. Die Untersuchung wird seit 1996 durchgeführt.
 
** Die Nebenkosten wurden im OSCAR über klimatisierte und unklimatisierte Gebäude gemittelt, der Mietanteil wird durch die gewichtete Durchschnittsmiete der jeweiligen Stadt Ende Dezember 2012 wiedergegeben.