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Pressemitteilung

Frankfurt

Rechtsanwaltskanzleien bisher zurückhaltend


Presseinformation inklusive Charts [PDF]

 

Frankfurt, 20. September 2013 – Im Jahr 2013 zeichnen sich Rechtsanwaltskanzleien bislang lediglich durch verhaltene Aktivitäten auf den Immobilienmärkten Deutschlands aus*. Hatten Kanzleien in den beiden letzten Jahren mit jeweils 150.000 m² für Umsätze in den sieben großen Immobilienhochburgen Deutschlands – Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart – gesorgt, so wurden von den juristischen Dienstleistern bislang erst 45.000 m² umgesetzt. „Das ist ein Spiegelbild der Erwartungen, die Kanzleien an ihre eigene und an die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Mandanten haben“, so Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland.
 
Auch wenn damit zu rechnen ist, dass die immobilen Aktivitäten der Kanzleien auf den Büromärkten der Big 7 in der zweiten Jahreshälfte etwas stärker ausfallen werden, so wird das Gesamtjahr dennoch deutlich unter dem Ergebnis der beiden letzten Jahre zurückbleiben. Aktuell besteht bei den großen Anwaltskanzleien noch ein Bedarf von ca. 175.000 m² an Büroflächen, vertraglich zu verhandeln oder neu zu beziehen. „Wie viel davon tatsächlich noch in Umsatz transformiert werden kann, ist jedoch ungewiss“, so Scheunemann.

  
Hohe Qualitätsansprüche
 
In punkto ihrer immobilen Vorlieben zeichnen sich Rechtsanwaltskanzleien durch hohe Lage- und Qualitätsansprüche aus. Die spiegeln sich auch in den Mietpreisen wider, die in der  Branche für Büroflächen gezahlt werden. „Kanzleien haben vereinzelt sogar Mieten gezahlt jenseits der veröffentlichten Spitzenmieten in der jeweiligen Stadt. So wurden von den zehn teuersten Vermietungen im 1. Halbjahr 2013 in den Big 7 drei von Anwaltskanzleien getätigt“, so Scheunemann.

 
* Immobilientrends für Rechtsanwaltskanzleien – Aktuelle Untersuchung von Jones Lang LaSalle