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Pressemitteilung

Frankfurt

Der Hotelinvestmentmarkt hat wieder Fahrt aufgenommen


Presseinformation inklusive Chart [PDF]

 

 

Frankfurt, 2. Oktober 2013 - Auf dem deutschen Hotelmarkt wurden in den ersten neun Monaten insgesamt ca. 925 Mio. Euro investiert. Damit lag das Ergebnis 73 % höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Nach bemerkenswert starkem Jahresauftakt (550 Mio. Euro), einem äußerst schwachen zweiten Quartal (93 Mio. Euro) zeigten sich zwischen Juli und Ende September wieder deutlich mehr Aktivitäten, für die letztlich ca. 282 Mio. Euro notiert werden konnten. „Nach kurzer Atempause haben in den Sommermonaten sowohl höherpreisige Einzeldeals, als auch kleine Portfolioverkäufe dazu beigetragen, dass sich das Transaktionsvolumen weiter auf einem erfreulichen Niveau bewegt“, so Ursula Kriegl, Leiterin Hotels & Hospitality Group von Jones Lang LaSalle, Deutschland.
 
Zum Dreivierteljahresergebnis beigetragen haben 26 Einzeltransaktionen mit einem Volumen von ca. 535 Mio. Euro sowie vier Portfoliotransaktionen und ein Hotel im Rahmen einer gemischt genutzten Portfoliotransaktion mit einem Gesamtvolumen von rund 390 Mio. Euro. 
 
Auf das dritte Quartal entfallen die Verkäufe von acht einzelnen Hotels (Q 3 2012: 12 mit 330 Mio. Euro) in einer Größenordnung von ca. 216 Mio. Euro. Während 2012 im genannten Zeitraum keine Portfoliotransaktion über die Bühne ging, flossen im dritten Quartal des laufenden Jahres ca. 66 Mio. Euro bei drei Portfolioverkäufen (insgesamt acht Hotels). So erwarb beispielsweise die österreichische Hotelgesellschaft Vienna International fünf betreiberfreie Häuser in Limburg (99 Zimmer), Günzburg (100 Zimmer), Wuppertal (130 Zimmer), Amberg (110 Zimmer) und Coburg (123 Zimmer) von der Arcadia Hotelgesellschaft. An einen zur Deka gehörenden Investmentfonds der WestInvest verkaufte die GBI AG in Nürnberg zwei Hotelprojekte, die ab Herbst 2014 von Foremost Hospitality betrieben werden: das Hampton by Hilton (80 Zimmer) und Holiday Inn Express (124 Zimmer).
 
Das Gros der Investoren 2013 sind institutionelle Anleger und finanzierungsunabhängige vermögende Privatpersonen (High Net Worth Individuals – HNWI). Mit zusammen 19 der bis dato insgesamt 31  Transaktionen zeichnen diese beiden Anlegergruppen für rund 480 Mio. Euro, und damit für über die Hälfte aller Transaktionen, verantwortlich. Inländische Käufer dominieren, gemessen an der Anzahl der Transaktionen, mit einem Anteil von über 60%. Weitere Herkunftsländer sind Russland (3 Transaktionen), Vereinigtes Königreich (2) und Österreich (2).
 
„Die Entwicklung des letzten Quartals zeigt die hohe Bereitschaft der Investoren, weiterhin Kapital in Hotelimmobilien anzulegen. Unsere Prognose für 2013 bleibt vor diesem Hintergrund optimistisch: Ein höheres Ergebnis als im Vorjahr ist möglich, vor allem wenn eines der sich im Markt befindlichen, großen Hotelportfolien  in den kommenden drei Monaten den Besitzer wechselt“, so Ursula Kriegl. Damit wäre dann auch der 10-Jahresschnitt von über 1,1 Mrd. Euro übertroffen.

 

Anmerkung:
* Die Hotels & Hospitality Group von Jones Lang LaSalle, Deutschland berücksichtigt Einzeltransaktionen mit einem Investitionsvolumen von mindestens 5 Mio. Euro sowie Portfoliotransaktionen mit Objekten ausschließlich in Deutschland. Ebenso enthalten sind deutsche Hotels, die als Teil von grenzüberschreitenden Portfolioverkäufen veräußert werden.