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Pressemitteilung

Frankfurt

Die zwölf teuersten Bürolagen der Welt


Presseinformation inklusive ​Übersichtstabelle [PDF]

 

Frankfurt, 30. Oktober 2013 - Die starke Nachfrage aus Nischenunternehmen des Finanz- und Technologiesektors sorgt in vielen Städten der Welt für steigende Büroflächenkosten. Diese Entwicklung zeigt sich am deutlichsten in den Top 12 Bürolagen der Welt, in denen ein verstärkter Wettbewerb um Flächen die Mietpreise auf neue Höchststände getrieben hat.
 
Die zwölf Bürolagen befinden sich in international bestens vernetzten Metropolen, privilegiert u.a. durch die Zentralen der meisten globalen Unternehmen, exzellente Arbeitskräfte sowie große Privatvermögen. 
 
Trotz der Turbulenzen auf den Finanzmärkten in den letzten Jahren ist laut Jones Lang LaSalle der Finanzsektor der wichtigste Nachfragemotor in den aufgeführten Spitzenlagen. Der generelle Mangel an verfügbaren Flächen sorgt für eine zusätzliche Aura der Exklusivität. Darüber hinaus werden auch junge Unternehmen aus anderen Branchen angezogen, nicht zuletzt wegen des dort ansässigen hochwertigen Einzelhandels, des attraktiven Gast- und Hotelgewerbes und anderer Tourismusattraktionen. 
 
„In den nächsten Jahren werden zwar voraussichtlich die gleichen Städte unter den Tops zu finden sein, allerdings dürfte der weiter stark wachsende Technologie- und Mobilsektor die Reihenfolge verändern“, so Jeremy Kelly, Director, Jones Lang LaSalle Research. Silicon Valley beispielsweise  rücke sicherlich noch weiter vor, und auch andere US-amerikanische Städte dürften in den nächsten 24 Monaten in die Rangliste der teuersten Lagen aufsteigen. 
 
„Die Dynamik des Marktes kann jedoch auch nachteilige Effekte haben. Tokio war lange Jahre der weltweit teuerste Büroflächenmarkt. Hart getroffen von der globalen Finanzkrise wurde Japans Hauptstadt mittlerweile von anderen asiatischen Städten überholt”, so Jeremy Kelly.


Anmerkungen:
  • Die Rangliste der 12 teuersten Bürolagen nennt die Angebotsmieten von erstklassigen Büroflächen in  exklusivsten Lagen dieser Städte. Die Mieten unterscheiden sich deutlich vom Gesamtmarkt. 
  • Pro Stadt wird nur eine Büro-Lage ausgewiesen. 
  • Die Kosten beziehen sich auf die Angebotsmiete auf Basis lokal marktüblicher Flächendefinitionen.
  • Nicht enthalten in der Liste sind einige aufstrebende Städte, wo starke Angebotsüberhänge außergewöhnlich hohe Mieten zur Folge haben, wie Rio de Janeiro und Lagos. Ein extremes Beispiel ist Luanda, Angola, wo Angebotsmieten bis zu $200 per square foot betragen. Viele dieser ,engen’ Märkte sind nicht direkt vergleichbar mit den auf der Liste aufgeführten reiferen Märkten.  
  • Aufgrund der angebotenen Nominalmieten in Sydney müsste die Stadt unter den Top 12 aufgeführt werden. Berücksichtigt man jedoch die hohen Incentives – normalerweise mehr als 30% der Bruttomiete – fällt Sydney knapp aus den Top 12 heraus.