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Pressemitteilung

Düsseldorf

Jones Lang LaSalle zum Lager- und Logistikflächenmarkt Ruhrgebiet 1.-3. Quartal 2013


Für den Lagerflächen- und Logistikmarkt im Ruhrgebiet zeigt das 3. Quartal mit nur 54.000 m² das schwächste Umsatzergebnis im laufenden Jahr. Flächen ab 5.000 m² summieren sich damit auf ein Dreivierteljahresvolumen von 255.000 m², entsprechend 18% weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, immerhin eine Punktlandung gegenüber dem 5-Jahresdurchschnitt. „Es ist nicht überraschend, dass es im 3. Quartal nur einen Deal im unteren fünfstelligen Bereich gab, anders etwa als im umsatzstarken Vorquartal mit mehreren Abschlüssen jenseits der 20.000 m², so Arnd Sternberg, Teamleiter Industrie Immobilien bei Jones Lang LaSalle in Düsseldorf und verantwortlich für die Region Rhein-Ruhr. Trotz guter Nachfrage werde im gesamten Ruhrgebiet nicht spekulativ gebaut. Logistikunternehmen, die kurzfristig einen hohen Flächenbedarf realisieren wollten, könnten das nur in wenigen Arealen, beispielweise am Standort Westfalenhütte in Dortmund. Das Gelände von Opel in Bochum, das ebenfalls Potential böte, sei dagegen nicht kurzfristig verfügbar. „2013 wird nicht zuletzt wegen dieses Angebotsmangels bei weitem nicht an die beiden Rekordjahre 2011 und 2012  anschließen können, im langfristigen Vergleich bleibt es aber mit  über 300.000 m² leicht überdurchschnittlich. Eine moderate Steigerung der Spitzenmiete ist bis Ende Dezember bei Projekten im Raum Duisburg zu erwarten. „Die gestiegenen Bodenpreise werden von den Entwicklern, die direkt für einen Nutzer bauen, an diese weitergegeben. Die müssen die höheren Mietpreise in Kauf nehmen, da sie ihren Bedarf an modernen, großen Flächen im Bestand nicht mehr decken können“, so der Logistikexperte.

Hier können Sie den Industrial Market Profile zum Lager- und Logistikflächenmarkt im Ruhrgebiet 1. – 3. Quartal 2013​ abrufen