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Pressemitteilung

London/Frankfurt

Globale Investoren-Nachfrage wird Hotelinvestitionsvolumen in EMEA 2014 weiter wachsen lassen


 

  • Hotel-Transaktionsvolumen in EMEA legt 2013 zu: + 17% im Jahresvergleich
     
  • Zunehmendes Interesse institutioneller Investoren aufgrund positiver wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, erhöhter Finanzierungsbereitschaft und attraktiver Renditen
     
  • Großbritannien liquidester Markt
     
  • Vermehrte Gelegenheiten in so genannten „distressed markets“

 

London/Frankfurt, 3. Februar 2014 - Die Hotel-Investitionen in EMEA haben 2013 wieder zugelegt. 13,2 Mrd. US-Dollar entsprechen einem Plus von 17 % gegenüber dem Vorjahr. „Mit zunehmendem Vertrauen in die Erholung und das Wachstum in ganz EMEA dürfte das Hotelinvestmentvolumen in der Region weiter wachsen. Unsere Prognose für 2014 geht von einem Anstieg um mehr als 20% auf rund 16 Mrd. US-Dollar aus“, so Christoph Härle, CEO Kontinentaleuropa der Hotel & Hospitality Group von Jones Lang LaSalle. Wenngleich sich die Märkte in unterschiedlichen Erholungsphasen befänden, zeige sich die zugrundeliegende Stimmung als sehr viel positiver. „Hotels stehen fraglos auf der Einkaufsliste von Investoren.“ Vor allem Core-Märkte wie Großbritannien, Frankreich und Deutschland bieten Investoren 2014 nach wie vor gute Möglichkeiten. Vermehrte Gelegenheiten gibt es aber auch in den nach wie vor noch angespannten Märkten wie Spanien, Italien und Irland. Core-Märkte in Mittel- und Osteuropa, in denen nach einer Phase geringer Aktivitäten 2013 einige Transaktionen stattgefunden haben, werden auch 2014 auf dem Radar der Investoren bleiben.
 
Ankaufsmöglichkeiten ergeben sich aus unterschiedlichen Gründen:
 

  • Durch den Verkauf von stark überschuldeten Objekten, bei denen Banken das Sagen haben;
     
  • Durch den Verkauf von Häusern, die sich im Eigentum von Private-Equity-Fonds befinden und deren Haltedauern sich dem Ende zuneigen;
     
  • Durch die Fortsetzung der Asset-light/Asset-right Strategie auf Seiten der Hotelgesellschaften;
     
  • Durch die verbesserten Kreditbedingungen und mehr Finanzierungsquellen.
     

„Wir rechnen mit einem steigenden Interesse institutioneller Investoren, die sowohl direkte als auch indirekte Investitionen ins Auge fassen. Hotels sind renditestärker und werden daher als Beimischung in Portfolien aufgenommen“, so Härle.
 
Zur Verbesserung der Kredit-Situation am Hotelinvestmentmarkt tragen eine steigende Anzahl in- und ausländischer Banken, so zum Beispiel die Bank of China, United Overseas Bank, RBS und einige Banken aus dem Nahen Osten bei. Sie ergänzen die etablierten europäischen Kreditgeber, wie zum Beispiel Aareal. Diese neuen Banken bringen auch neue Geschäftsbeziehungen nach Europa, primär für Immobilien in London.
 
„Wir beobachten verstärkt grenzüberschreitende Investitionen, insbesondere von Private Equity Fonds aus den USA", so Härle. Da sich ihre Heimatmärkte dem Höchststand des letzten Zyklus nähern, sei ihr Fokus vorwiegend auf Core-Märkte sowie institutionelle und opportunistische Investitionsmöglichkeiten in Europa gerichtet. „Auch für Investoren aus Asien bietet der europäische Immobilienmarkt im Vergleich zu ihren Heimatmärkten attraktive Renditen und mittelfristige Wachstumsaussichten. Bereits in den letzten 12 Monaten haben wir deutlich mehr chinesische Investoren in EMEA gesehen. Dies wird sich 2014 fortsetzen“, so Härle.

 
TOP Märkte 2013:

  • Großbritannien bleibt liquidester Markt mit einem Anteil von 37% am Investitionsvolumen in EMEA und Investitionen in Höhe von 4,7 Mrd. US-Dollar (allein im ersten Quartal gab es drei große Portfolio-Transaktionen). 2014 wird diese positive Entwicklung anhalten.
     
  • Nach Frankreich flossen 2,3 Mrd. US-Dollar (entsprechend 18 %), basierend im Besonderen auf dem Verkauf einiger Trophy-Assets und einigen beachtlichen Portfolio-Transaktionen (insbesondere Mandarin Oriental Paris und Groupe du Louvre). Angesichts der Größe einiger dieser Transaktionen in 2013 dürfte es auf dem französischen Markt im laufenden Jahr kein herausragendes Wachstum geben. 
     
  • Auf dem deutschen Hotelmarkt  - profitierend von guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen - wurde das beste Jahresergebnis seit 2007 erzielt (über 1,8 Mrd. US-Dollar; entsprechend ca. 12,5 %). Das Gros der Investoren in 2013 waren institutionelle Anleger und finanzierungsunabhängige vermögende Privatpersonen (High Net Worth Individual – HNWI). Insgesamt zeichnen diese Gruppen für zwei Drittel der getätigten Hoteltransaktionen verantwortlich. Für 2014 wird ein ähnlich hohes Transaktionsniveau erwartet.