Skip Ribbon Commands
Skip to main content

Pressemitteilung

Frankfurt

Die Pipeline füllt sich: Neubau generiert Investments - Angebot an Core-Immobilien in zentralen Lagen erhöht sich


​Presseinformation inklusive Charts [PDF]

 

FRANKFURT, 11. März 2014 - Nach Jahren der Zurückhaltung gehen Projektentwickler wieder vermehrt neue Bauvorhaben in den sieben großen Bürostandorten Deutschlands an. Wenn das Drehen von Baukränen gleichzusetzen ist mit einer positiven konjunkturellen Grundstimmung, so ist zumindest bis Ende 2015 der Aufwärtstrend intakt.
 
In diesem und im nächsten Jahr werden nach gegenwärtigem Stand insgesamt knapp 2,5 Mio. m² neue Büroflächen fertiggestellt und damit fast die Hälfte mehr als in den zwei Jahren zuvor. „Da als Folge der erwartet guten ökonomischen Basis auch die Nachfrage nach Büroflächen auf einem stabil hohen Niveau bleiben wird, rechnen wir trotz dieser Angebotsausweitung nicht mit einem Anstieg der Leerstandsquote“, so Dr. Frank Pörschke, bei JLL CEO Germany. 
  

Die Nachfrage vieler Büronutzer fokussiert sich auf die zentralen Lagen der jeweiligen Städte. „Daher sind Projekte in den Central Business Districts (CBD) sehr häufig zum Zeitpunkt der Fertigstellung zu einem hohen Grad vermietet“, so Helge Scheunemann, bei JLL Head of Research Germany. Scheunemann weiter: „Die derzeitige Vorvermietungsquote für CBD-Büroprojekte 2014/2015 liegt bei immerhin 28% - die höchsten Vorvermietungsquoten haben die Projekte in Düsseldorf mit 77% und Berlin mit 55%.“
 
Vollvermietete Büroobjekte in den besten Lagen der Big 7 mit einer sehr guten Ausstattungsqualität stehen auch 2014 – trotz einer zu erwartenden Ausweitung der Risikoneigung – bei den Investoren ganz oben auf der Investitionsliste. „In diesem Segment  kann die massive Nachfrage sowohl einheimischer als auch ausländischer Investoren angesichts einer knappen Produktverfügbarkeit nicht vollständig bedient werden“, betont Pörschke. Neue Büroimmobilien oder umfassend sanierte Bestandsobjekte gehören zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung in der Regel zu diesen gesuchten Core-Immobilien. Daher erlaubt die Kenntnis der Pipeline Rückschlüsse darauf, in welchem Umfang neues und damit für Investoren interessantes Core-Produkt entsteht.
 

In diesem und im nächsten Jahr werden – ohne Eigennutzerbauten – 59 Projektentwicklungen mit über 475.000 m² in den CBDs der Big 7 fertiggestellt werden. Allein dort entsteht somit neues potenzielles Core-Büroinvestmentprodukt in Höhe von 2,5 bis 3,0 Mrd. Euro. „Dieses Potenzial wird die aktuelle Nachfrage der Immobilienanleger nicht komplett befriedigen können, sorgt aber immerhin für einen Angebotszuwachs in diesem engen Marktsegment“, kommentiert Scheunemann.