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Pressemitteilung

Hamburg

Langwierige Entscheidungsprozesse und knappes Angebot kennzeichnen Hamburger Bürovermietungsmarkt 


Presseinformation inklusive Chart [PDF]

 

HAMBURG, 2. April 2014 – Mit einem Umsatzvolumen von 105.000 m², angeführt von Aktivitäten durch Unternehmen aus der Industriebranche, die fast die Hälfte des Umsatzes ausmachten, hat der Hamburger Bürovermietungsmarkt das Ergebnis des Vorjahres nur knapp verfehlt (-3 %). Der Fünfjahresschnitt ist leicht übertroffen, gegenüber  dem 10-Jahresvergleich sorgt der  herausragende Quartalsumsatz in 2007 (145.000 m²) für eine leicht unterdurchschnittliche Entwicklung (-5 %).
 
Die fünf Top-Deals zwischen 5.000 und 15.000 m² - darunter die beiden größten als Eigennutzungen durch das Mineralunternehmen Marquard & Bahls sowie das Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnikunternehmen Jungheinrich - kamen auf knapp 46.000  m² und deckten ein um 37 % höheres Volumen als die Top 5 im Vorjahresquartal ab. Beide Deals hoben zwei Teilmärkte in die Top 3: die HafenCity und Wandsbek. Die Innenstadt, üblicherweise ganz vorn, kam mit  insgesamt nur 11.500 m² auf Platz 5 mit allerdings den meisten Vertragsabschlüssen, hauptsächlich in der Flächenkategorie kleiner 500 m². „Den am Flächenvolumen  gemessen erfreulichen Jahresauftakt verdankt der Hamburger Markt vor allem den  beiden Eigennutzerdeals sowie weiteren vier Anmietungen zwischen 5.000 und 10.000 m². Davon gab es im gesamten letzten Jahr nur sechs", so Tobias Scharf, bei JLL Team Leader Office Leasing Hamburg. Teilweise langwierige Entscheidungsprozesse sowie ein knappes Angebot würden den Markt kennzeichnen und hätten letztlich für einen Rückgang bei der Anzahl der Abschlüsse, vor allem in den Bereichen 1.000 bis 5.000 m² gesorgt. Das Fertigstellungsvolumen von ca. 21.500 m² in den ersten drei Monaten bewegt sich 57 % unter dem 5- und 10- Jahresschnitt. "Für 2014 erwarten wir das niedrigste Fertigstellungsvolumen seit Ende der 1990er Jahre“, so Scharf. Das werde in der Folge einen Anstieg des Spitzenmietpreises mit sich bringen. „Insgesamt ist die Nachfragepipeline gut gefüllt, nicht zuletzt auch mit Großgesuchen im 5-stelligen Bereich. Insofern gehen wir weiter von einem möglichen Jahresumsatz von 480.000 m² aus“, so der Vermietungsexperte.