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Pressemitteilung

Frankfurt

Rekordquartal auf dem deutschen Investmentmarkt für Logistik- und Industrieimmobilien


FRANKFURT, 2. April 2014 – Für das bundesweite Transaktionsvolumen im Logistik- und Industrieimmobiliensektor ist mit 1,3 Mrd. Euro ein Rekordquartal zu notieren. Seit Beginn der deutschlandweiten Erfassung der Transaktionszahlen in dieser Assetklasse (2006) ist noch nie ein solch hohes Quartalsergebnis erzielt worden. Das beste Ergebnis lag bis dato bei 1,08 Mrd. Euro (Q2 2006). „Diese Entwicklung kam nicht unbedingt überraschend. Einige Verhandlungen über anstehende Transaktionen hatten sich Ende letzten Jahres verzögert und kamen jetzt zum Abschluss“, so Willi Weis, bei JLL Head of Industrial Investment Germany. Treiber seien nach wie vor der hohe Anlagedruck, vor allem von ausländischen Investoren sowie das hohe Eigenkapital.
 
Die Vergleiche mit anderen Jahren sind beeindruckend: Gegenüber dem Vorjahr (Q1 2013: 570 Mio. Euro) schlägt ein Plus von 128% zu Buche, der Fünfjahresschnitt der ersten Quartale wurde um mehr als 300% übertroffen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurde sogar ein höheres Volumen erzielt als jeweils in den Gesamtjahren 2010 und 2011.
 
Wesentlichen Anteil an dem herausragenden Ergebnis haben die Verkaufsaktivitäten von großvolumigen Portfolios. Insgesamt gab es sechs Paketverkäufe - die gleichzeitig auch die größten Transaktionen waren - in einer Spanne von 80 Mio. bis 300 Mio. Euro und einem Gesamtvolumen von ca. 840 Mio. Euro. Diese Top 6 machten 65% des Transaktionsvolumens aus.
 
Die ausländischen Investoren bestimmten im ersten Quartal 2014 das Transaktionsgeschehen. Die drei größten Logistiktransaktionen blieben allesamt ohne deutsche Beteiligung. Schon im Gesamtjahr 2013 entfiel mit 55% der höhere Anteil des Transaktionsvolumens auf ausländische Käufer, dieser Anteil liegt im ersten Quartal 2014 mit 75% noch einmal deutlich darüber. Allerdings: auch auf Verkäuferseite stehen überwiegend ausländische Gesellschaften. 56 % des Transaktionsvolumens gingen auf ihre Rechnung. Per Saldo haben ausländische Player damit ihren Immobilienanlagebestand im Logistiksektor aufgebaut, und zwar in Höhe von 250 Mio. Euro.
„Aufgrund der gut gefüllten Pipeline - es kommen weitere Portfolien in den Markt oder sind schon im Markt -    könnte 2014 ein Rekordjahr werden und damit das Ergebnis von 2007 mit 2,62 Mrd. Euro toppen“, so Weis.