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Pressemitteilung

Berlin

Anleger halten sich auf dem Berliner Investmentmarkt noch zurück


Presseinformation inklusive Chart [PDF]​

 
BERLIN, 4. April 2014 – Auf dem Berliner Gewerbeimmobilien-Investmentmarkt wurden in den ersten drei Monaten 2014 rund 630 Mio. Euro investiert. Um jeweils ein Viertel wurde das Ergebnis des Vorjahres zwar unterschritten, gleichzeitig aber auch der 5-Jahresschnitt der jeweils ersten Quartale 2009 – 2013 übertroffen. „Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer von 5% auf 6% zum Jahreswechsel hat zweifellos dazu beigetragen, dass viele, vor allem großvolumige Transaktionen noch Ende 2013 notarisiert wurden“, so Alexander Kropf, bei JLL Team Leader Office Investment Berlin. Die jeweils höhere Anzahl der Deals gegenüber den drei ersten Quartalen bzw. nahezu gleichbleibend zum vierten Quartal 2013 spreche für einen weiterhin lebhaften, aktiven Markt in der Hauptstadt, der im Jahresverlauf auch wieder für höhere Volumina sorgen wird. „Mit bis zu 3,8 Mrd. Euro gehen wir von einem höheren Ergebnis als im Vorjahr aus“, so Kropf.  Limitierender Faktor bliebe das Angebot an geeigneten Anlageobjekten. Der Druck auf die Renditen, im Bürobereich im 1. Quartal 2014 bei 4,60 %, damit minus 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorquartal notierend, werde weiter zunehmen. 
 
Wie im Vorjahr sorgten die fünf größten Transaktionen von Januar bis Ende März für knapp die Hälfte des Volumens. Dreifach in den Top 5 vertreten: Büroobjekte, unter anderem mit der größten Transaktion, dem Kauf des Hackeschen Quartiers, durch die Deka. Entsprechend liegt diese Assetklasse mit 62 % in der Gunst der Anleger vorn, vor Logistikobjekten mit 15 % (zweimal in den Top 5). Beide Werte markieren auf dem Berliner Investmentmarkt überdurchschnittliche prozentuale Anteile.
 
Mit einem Viertel (Platz zwei der Statistik) überdurchschnittlich stark sind auf Käuferseite Offene Publikumsfonds anzutreffen, ein Drittel entfiel auf Asset / Fonds Manager, auch bedingt durch deren Top 2 – 5-Platzierungen. Fast zu gleichen Teilen waren zu Jahresbeginn deutsche und ausländische Investoren aktiv und  bestätigten damit den langjährigen Trend.