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Pressemitteilung

Düsseldorf

Düsseldorfer Bürovermietungsmarkt: „Potentielle Nutzer lassen sich Zeit, das Jahr ist noch frisch“


​Presseinformation inklusive Chart [PDF]

 

DÜSSELDORF, 3. April 2014 – Nicht überraschen kann der recht verhaltene Jahresauftakt auf dem Düsseldorfer* Bürovermietungsmarkt nach dem drittbesten jemals erzielten Umsatzergebnis im Vorjahr. „Potentielle Nutzer lassen sich Zeit, das Jahr ist noch frisch“, so Marcel Abel, bei JLL Regional Manager Düsseldorf.  Darüber hinaus sei unverkennbar, dass Firmen, die bereits in Düsseldorf ansässig sind, immer mehr zur Belegung von deutlich weniger Flächen als zuvor tendierten. „Neue Raumkonzepte werden nunmehr wirklich umgesetzt und nicht mehr nur ‚befürwortet‘. Open-Space-Konzepte bzw. eine starke Verdichtung der Flächen pro Mitarbeiter werden gelebt. Daraufhin werden Büroobjekte gezielt gesucht“, so der Vermietungsexperte.
Mit knapp 78.000 m² bei einer rückläufigen Anzahl von Mietvertragsabschlüssen bewegen sich sowohl der 1-/ 5-als auch der  10-Jahresvergleich im oberen ein- (- 9 %)  bzw. unteren zweistelligen Minusbereich (zwischen -26 und – 16%). Unternehmensbezogene Dienstleister sind zwar die klar dominierende Nutzergruppe, liegen beim angemieteten Flächenvolumen  aber erst auf Platz 3 hinter der Industrie und dem Handel, beide deutlich mit weniger Mietverträgen.
 
Im Gegensatz zu vielen 1. Quartalen in der Vergangenheit mit wenigstens einem Deal jenseits der 10.000 m² konnte 2014 bis dato kein Deal in dieser Größenkategorie und nur einer über 6.000 m² durch Rheinmetall (Eigennutzung) notiert werden. 90 % aller Abschüsse lagen jeweils unter 1.000 m². Das zeigt sich auch in dem starken Fokus auf die City, die mit einem Anteil von knapp 34 % bei der Anzahl der Mietvertragsabschlüsse deutlich die Nase vorn hat. Die fünf größten Deals  - u.a.  im Teilmarkt Nord und Flughafen, kamen zusammen auf rund 24.000 m², auch hier schlägt ein Minus gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 16% zu Buche. 
 
Erfreulich ist der ungebrochene Trend an qualitativ hochwertigen Zuzügen von namhaften Firmen nach Düsseldorf. So z.B. hat der Essener Shoppingcenterspezialist  mfi ca. 4.600 m² Bürofläche im Airpark am Flughafen angemietet. „Die Sogwirkung durch die Metropolfunktion der Stadt ist greifbar. Wir werden weitere Zuzüge in 2014 von Großnutzern und namhaften strategisch wichtigen Firmen sehen. Auch die Tatsache, dass China in Düsseldorf ein Generalkonsulat eröffnen wird, spricht für die Stadt als Drehscheibe der Wirtschaft in NRW“, so Abel. Und weiter: „Mehr als allein neun potentielle Abschlüsse über 10.000 m² werden zwar nicht dafür sorgen können, am Ende des Jahres die 400.000 m² zu toppen, aber zusammen mit einer deutlich zulegenden Abschlussfreudigkeit in allen Größenkategorien könnte das Umsatzvolumen recht nahe an diese Marke heranreichen.“
 
Vor dem Hintergrund des, wenngleich auf niedrigem Niveau, wachsenden Fertigstellungsvolumens, hat die Leerstandsquote für den Gesamtmarkt leicht zugelegt auf 11,5 %, dem höchsten Wert unter den sieben deutschen Immobilienhochburgen. Das Central Business District liegt mit 7,3 % allerdings deutlich darunter. Hier werden auch die Spitzenmiete erreicht. Nach dem Zuwachs von 5,8 % im Laufe des vergangenen Jahres liegt sie bei 27,50 Euro/m²/Monat. Tendenz  in 2014 stabil.


* Stadtgebiet Düsseldorf sowie Erkrath, Hilden, Ratingen und Neuss