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Pressemitteilung

Hamburg

Starkes Engagement auf dem Hamburger Investmentmarkt durch ausländische Investoren


​Presseinformation inklusive Chart [PDF]

 
HAMBURG, 3. April 2014 –  Mit einem Transaktionsvolumen von 580 Mio. Euro weist das 1. Quartal 2014 nur im Vergleich zum Vorjahr einen, wenn auch deutlichen  Rückgang auf (- 21 %). Im Plus bewegen sich die mittel-und längerfristigen Vergleiche: Der 5- Jahresschnitt wird mit einem Plus von 33 % übertroffen, der Durchschnittswert der letzten 10 Jahre noch um 4 %. In diesen Zeitraum fielen die beiden Rekordjahre mit jeweils über 1 Mrd. Euro in den ersten drei Monaten. „Es hat den Anschein, als würden die Akteure nach der Investmenthausse  vor allem zum Ende des letzten Jahres erst einmal wieder Luft holen für weitere Engagements“, so Frank-D. Albers, Team Leader Office Investment Hamburg. 
 
Transaktionen im dreistelligen Millionenbereich gab es in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres keine zu notieren. Die Top 5 machten zusammen ein Volumen von knapp über 230 Mio. Euro aus (Q1 2013: 300 Mio. Euro), deckten damit rund 40 % des Transaktionsvolumens ab (Q1 2013: 41 %). An den beiden größten Deals, beides Büroimmobilien,  waren auf Käuferseite ausländische Player beteiligt. „Auch insgesamt lag deren Anteil mit 48 % außergewöhnlich hoch. Sie kommen aus dem  deutschsprachigen Ausland, Skandinavien, Nordamerika oder UK“, so der Investmentexperte. Auch in den kommenden Monaten könnte der Markt nicht mehr so dominant  durch deutsche Anleger charakterisiert sein, wie es mit einem Anteil von 80 % im Schnitt der letzten fünf Jahre der Fall war.
 
Mehr als die Hälfte des Transaktionsvolumens wurde bei Käufen/Verkäufen von Büroobjekten erzielt. Das liegt auf dem üblichen Niveau in der Hansestadt. Die Spitzenrendite für diese Assetklasse war noch einmal rückläufig und weist Ende des 1. Quartals 4,50 % aus und damit den niedrigsten Wert seit Mitte 2007. Bemerkenswert war der Anteil der Logistikimmobilien (16%), der mit der Assetklasse Einzelhandel fast gleich zog. Vor allem der drittgrößten Transaktion, einer Logistiktransaktion im Südosten von Hamburg (Kauf durch eine deutschen Kapitalanlagegesellschaft für 45 Mio. Euro), ist diese Entwicklung zu verdanken.
 
„Zur Zeit sind auch mehrere großvolumige Assets im Markt. Viel Kapital sucht nach Anlagemöglichkeiten. Wir  erwarten in den kommenden neun Monaten ein reges Transaktionsgeschäft mit einem weiteren Top-Ergebnis am Ende: wenn alles unter Dach und Fach kommt, könnten das durchaus 4 Mrd. Euro werden“, so Albers.