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Pressemitteilung

Frankfurt

Nachfrage nach Logistikflächen bleibt hoch

Umfrage unter Nutzern von Logistik- und Industrieimmobilien in Europa


​​FRANKFURT, 6. MAI 2014 - Eine von JLL in Zusammenarbeit mit CoreNet Global, der weltweit führenden Vereinigung von Corporate Real Estate (CRE) Managern, Ende 2013 durchgeführte Befragung unter Nutzern von Logistik- und Industrie-Immobilien in Europa hat zu den folgenden Kernaussagen geführt:​

  • Wachsender Internet-Handel und steigende Transportkosten werden auch weiterhin die Immobilienstrategien der Unternehmen bestimmen
  • Der Umsatz von Logistik- und Industrieimmobilien wird in den nächsten drei Jahren hoch bleiben - Kostenreduzierung bleibt dabei Ziel
  • Die Nachfrage nach großen Logistikimmobilien einschließlich Mega-Lagerzentren steigt
  • Maßnahmen zur Sicherung von Nachhaltigkeit haben Bestand, die Unternehmen konzentrieren sich jedoch immer noch auf nur einige wenige Maßnahmen​

​Laut der Befragung werden der Internethandel/multifunktionale Vertriebswege der stärkste Wachstumsmotor bleiben. Wachstum in den ‚emerging markets‘ sowie die Umsetzung neuer Technologien folgen auf Platz 2 und 3. Trotz besser werdender globaler Konjunkturaussichten zeigen die Ergebnisse der Befragung, dass weiterhin ein beträchtlicher Druck besteht, die Kosten insgesamt zu reduzieren. In den nächsten Jahren werden die Unternehmen zunehmend versuchen, Transportkosten zu reduzieren, indem sie Ihre Standorte wieder näher an den Kunden verlagern.

Fast zwei Drittel der Befragten gehen davon aus, dass sie ihre Logistikflächen in den nächsten drei Jahren erweitern werden. Das Jahresumsatzvolumen dürfte damit ähnlich stark wie in den letzten Jahren bleiben. „Die Flächenanforderungen werden hauptsächlich von einer Neuausrichtung der (Logistik-)Netzwerke bestimmt werden, um dem geänderten Nachfrage-Verhalten der Verbraucher gerecht zu werden, insbesondere im Blick auf eine nahtlose Verbindung zwischen online/offline-(Handel) und eine Erhöhung der Auslieferungsgeschwindigkeit“, so Alexandra Tornow bei JLL Head of EMEA Logistik & Industrial Research. Die Nutzer würden mehr große Anlagen und Megazentren mit mehr als 100.000 m² benötigen, um diese Nachfrage zu stützen.

Wie die Umfrage weiter zeigt, stehen auf der Nachhaltigkeits-Agenda der Unternehmen auch die Reduzierung des Stromverbrauchs und der Heizenergie sowie die Nutzung von kohlenstoffarmen, erneuerbaren Energien. Im Gegensatz dazu finden Maßnahmen zur Vermeidung von Risiken, die durch extreme Wetterbedingungen entstehen, wie zum Beispiel ein Überhitzungsschutz und Dachverstärkungen immer noch wenig Beachtung.​

„Die sich schnell ändernden Märkte für Logistik- und Industrie-Immobilien in Europa werden Nutzer, Projektentwicklern und Investoren beträchtliche Chancen bieten, auf die lokalen Marktentwicklungen zu reagieren. Die wichtigste Herausforderung dabei: die optimale Bereitstellung des richtigen Immobilienprodukts mit der richtigen Mietvertragslaufzeit. Nur dann werden sie von der Nachfrage in diesen sich schnell verändernden Märkten profitieren können,” so Matt Bigam, von CoreNet Global.