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Pressemitteilung

Frankfurt

JLL-Risikowippe: Chancen bei Büroinvestments überwiegen

Minimale Korrektur der Wippenneigung


FRANKFURT, 8. Mai 2014 - Im Vergleich zum Vorquartal ist das Chancen-Risiken-Verhältnis bei Investments in Büroimmobilien nahezu unverändert positiv. Die seit Ende 2012 im vierteljährlichen Turnus veröffentlichte Jones Lang LaSalle-Risikowippe für den deutschen Büroimmobilienmarkt steht nach dem ersten Quartal 2014 bei einer Wippenneigung von +4 Grad. Nach vier Quartalen mit einer positiven Bewegung in Richtung Chancen gab es nun eine minimale Korrektur um -1 Grad. Diese ist ausschließlich auf die ökonomischen Rahmenbedingungen zurückzuführen, die sich minimal von 0° auf -1° verändert haben. So sorgten neue Unsicherheiten in Bezug auf politische Risiken für eine gewisse Eintrübung des Geschäftsklimas in Deutschland. Daneben hat sich die Inflationsprognose bis Ende des Jahres leicht reduziert. „Wir sehen in der aktuellen Entwicklung keinesfalls eine Trendumkehr und ein Umschlagen der Wippenneigung in Richtung Risiken, da neben der nach wie vor stabilen Wirtschaft auch die Immobilienmärkte in einer guten Verfassung sind“, so Helge Scheunemann, bei Jones Lang LaSalle Head of Research Germany.

Die erforderliche Risikokompensation als Zinsdifferenz zwischen der Immobilienrendite und der Rendite für deutsche Staatsanleihen hat sich entsprechend der Bewegung der Wippe gegenüber dem Vorquartal wieder erhöht. Zwar sind die Bürospitzenrenditen zu Jahresbeginn um sechs Basispunkte im Mittel weiter gesunken, doch die Umlaufrendite langfristiger Staatsanleihen hat sich noch stärker reduziert (um elf Basispunkte).

Der Renditeabstand zwischen Immobilien und Staatsanleihen ist weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, was zu einer anhaltend hohen Nachfrage nach Immobilieninvestitionen führt. So bleibt auch der Ausblick für die nächsten Monate unverändert positiv: „Wir rechnen deutschlandweit mit einem Büro-Transaktionsvolumen in Höhe von rund 17 Mrd. Euro, entsprechend einem Anstieg von über 20% “, so Scheunemann.