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Pressemitteilung

Frankfurt

JLL prognostiziert leicht steigende Ladenmieten für das erste Halbjahr 2014

München, Frankfurt und Düsseldorf sind die teuersten Handelsstandorte in Deutschland


 

 

 

FRANKFURT, 08. Mai 2014 – Die Spitzenmieten für Einzelhandelsflächen in den 185 wichtigsten deutschen Einkaufsstädten liegen im ersten Halbjahr 2014 laut JLL durchschnittlich 1,1 Prozent über dem Vergleichswert aus der zweiten Hälfte des Vorjahres. In rund einem Fünftel der untersuchten Städte erwartet JLL bei der Neuvermietung eines 100 m²-Standardladenlokals höhere Mieten als im zweiten Halbjahr 2013. Rund 60 Prozent der Städte weisen stabile Spitzenmieten auf. In 18 Prozent der Fälle ist laut JLL eine rückläufige Mietpreisentwicklung zu erwarten.

Dirk Wichner, Head of Retail Leasing Germany bei JLL: „Der Vermietungsmarkt für Einzelhandelsflächen ist dynamisch in das Jahr 2014 gestartet. Nach den eher schwachen Schlussmonaten des Vorjahres verlief das erste Quartal positiv. Dies spiegelt sich auch in der Mietpreisentwicklung wider. Sowohl in den Metropolen als auch in den Top 50 setzt sich der Mietpreisanstieg in vielen Städten fort oder wir beobachten zumindest eine konstante Mietpreisentwicklung. Rückläufige Mieten sind in den Top 50-Standorten die absolute Ausnahme.“

Top 10: Stärkste Mietpreisanstiege in München, Frankfurt und Düsseldorf

In sechs der zehn wichtigsten Metropolen erwartet JLL im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2013 leicht steigende Mieten. Die stärksten Anstiege werden für  Düsseldorf (+ 3,6%) Frankfurt (3,4%) und München (+2,9%) prognostiziert. München bleibt mit einem Anstieg um 10 Euro/m² auf nunmehr 360 Euro/m² unangefochtener Spitzenreiter des deutschen Mietpreisrankings. Frankfurt (300 Euro/m²; +10 Euro/m²) und Düsseldorf (285 Euro/m²; +10 Euro/m²) komplettieren die Top 3. Spitzenmieten oberhalb von 250 Euro/m² ermittelt JLL für die Städte Berlin (280), Hamburg (255) und Köln (250). Stuttgart (245) sowie Dortmund (220) folgen auf den Rängen sieben und acht. Hannover (190) und Nürnberg (165) vervollständigen die Top 10.

Top 50: Rund ein Drittel der Städte mit steigenden Mieten gegenüber H2 2013

Die weiter gefasste Gruppe der 50 nach Miethöhe wichtigsten deutschen Handelsstandorte zeigt ebenfalls einen leichten Aufwärtstrend. Im Durchschnitt legen die Spitzenmieten gegenüber dem zweiten Halbjahr 2013 um 1,5 Prozent zu. Rund ein Drittel der untersuchten Städte weist steigende Mieten auf. Abgesehen von den beschriebenen Top 10-Städten erwartet JLL Zuwächse um mehr als fünf Prozent in Dresden (110 Euro/m², Rang 25 bundesweit), Osnabrück (105, Rang 26), Trier (105, Rang 27), Göttingen (100, Rang 28) sowie Karlsruhe (100, Rang 29). Leicht rückläufige Mieten sieht JLL in der Top 50-Gruppe lediglich in Ingolstadt, wo die Spitzenmiete um 2 Euro/m² auf nun 85 Euro/m² nachgab.

Ostdeutschland: Dresden erstmals seit 2006 wieder mit steigender Spitzenmiete

In den 25 untersuchten ostdeutschen Städten erwartet JLL gegenüber dem 2. Halbjahr 2013 ebenfalls einen durchschnittlichen Mietpreisanstieg um 1,5 Prozent. Spitzenreiter bleibt Leipzig mit bis zu 120 Euro/m². Dresden bleibt auf Platz 2, zeigt jedoch erstmals seit 2006 einen Mietpreisanstieg um 10 Prozent auf bis zu 110 Euro/m². Im bundesweiten Ranking liegen die beiden ostdeutschen Top-Standorte auf den Rängen 17 und 25. Insgesamt sechs ostdeutsche Städte schaffen Platzierungen in den bundesweiten Top 50. Neben Leipzig und Dresden sind dies Rostock (95 Euro/m², Rang 32), Erfurt (85 Euro/m², Rang 41), Potsdam (80 Euro/m², Rang 49) und Halle 80 Euro/m², Rang 46). Bis auf Gera und Zwickau erwartet JLL in allen 25 untersuchten ostdeutschen Städten stabile (74%) oder leicht steigende (16%) Mieten.

Dirk Wichner zum weiteren Jahresverlauf: „Der deutsche Markt für Handelsimmobilien profitiert von der weiterhin starken Fokussierung der Einzelhändler auf kaufkraftstarke Standorte. Daran wird sich vorerst nichts ändern und wir beobachten, dass neue und internationale Konzepte weiter auf den deutschen Markt drängen. Allerdings gilt dieser Befund in erster Linie für die Metropolen. In den dortigen Toplagen prognostizieren wir für die zweite Jahreshälfte einen moderaten Anstieg der Spitzenmieten. In der Breite ist dagegen überwiegend eine Stabilisierung auf hohem Niveau zu erwarten.“