Skip Ribbon Commands
Skip to main content

Pressemitteilung

München

Bestmarke eines ersten Halbjahres auf dem Münchner Investmentmarkt


​Presseinformation inklusive Chart [PDF]

 

MÜNCHEN, 7. Juli 2014 – Auf dem Münchner* Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien bleiben Anleger weiterhin in Kauflaune und sorgten im langfristigen Vergleich mit 1,86 Mrd. Euro für die Bestmarke eines ersten Halbjahres. Zustande gekommen ist das Ergebnis durch zwei starke Quartale, die besten unter den Big 7. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erobert die bayerische Landeshauptstadt damit wieder den ersten Platz in der Umsatzstatistik der deutschen Immobilienhochburgen zurück (H1 2013: Frankfurt mit 1,83 Mrd. Euro). Deutlich im Plus zeigt sich der Vergleich mit dem bereits hohen Transaktionsvolumen im Halbjahr 2013 (+ 22 %), eindrucksvoll der Vergleich mit den Durchschnittswerten der vergangenen 5 bzw. 10 Jahre: über 80 % getoppt. „Einmal mehr haben Investoren ihr Vertrauen in den Standort München als Investmentdestination bewiesen“, so Andreas Eichwald, bei JLL Team Leader Office Investment München. Gerade ausländische Anleger seien in München sehr aktiv, entsprechend geht knapp die Hälfte des Kaufvolumens auf ihr Konto. „Dieser Trend könnte sich möglicherweise sogar noch weiter verstärken und unter anderem dafür sorgen, dass im Jahresendergebnis in München wieder eine ‚vier‘ vor dem Komma zu notieren sein wird“, so Eichwald. Die Spitzenrendite bleibt mit 4,3 % auf dem seit 2007 niedrigsten Stand.
 
Beeindruckend bleibt die Vielfalt des Marktes unter mehreren Gesichtspunkten. Wie in keiner anderen Immobilienhochburg Deutschlands bewegen sich die Top 5-Transaktionen im dreistelligen Millionenbereich und decken mit 35% dennoch nur einen relativ geringen Anteil am gesamten Investment-Volumen der Isar-Metropole ab. Folglich waren die Investoren auch im Bereich zwischen 50 bis unter 100 Mio. Euro (27%) und 20 bis unter 50 Mio. Euro (26 %) höchst aktiv. Auch gibt es keine Dominanz der Büroimmobilie (54%), sondern neben dem Einzelhandel (19 %) ein überdurchschnittliches Investmentvolumen in Hotels im Rahmen überregionaler Portfolio-Transaktionen (18 %). Und last but not least zeigt der Blick auf die Risikoklassen die vielfältigen Möglichkeiten für Anleger an der Isar: „Core-Objekte bleiben zwar mit knapp der Hälfte des Transaktionsvolumens Anlegers Favorit, Investments mit Value Add und opportunistischem Risikoprofil haben aber im Vergleich mit dem 5-Jahresschnitt deutlich zugelegt“, so Eichwald. Bei anhaltendem Mangel an Immobilien an besten Standorten, bester Qualität und adäquatem Cash-flow, nehme die Bereitschaft der Investoren immer mehr zu, Risiko in Kauf zu nehmen. „Solche Investments sind in München mittlerweile häufiger anzutreffen als an anderen Standorten Deutschlands. Die bayerische Immobilienhochburg gilt bei Anlegern zurecht als sicherer Hafen“, so Eichwald. Damit seien Transaktionen auch in peripheren Lagen wie Aschheim-Dornach keine Ausnahme mehr.

 

 


* Stadtgebiet München sowie Umland mit den bedeutendsten Städten und Gemeinden der Landkreise Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, München und Starnberg