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Pressemitteilung

London/Frankfurt

Spitzenrenditen von Büroflächen stabilisieren sich europaweit

„European Office Yields Tracker“ für das 3. Quartal 2009  von Jones Lang LaSalle


 
 
London/Frankfurt, 13. November 2009 -  Den Tiefpunkt  der Investmentmärkte in Sicht stabilisieren sich die Spitzenrenditen für Büroflächen im 3. Quartal europaweit . Zu diesem Ergebnis kommt der Prime European Office Yields Tracker von Jones Lang LaSalle. 
Die europaweit gewichtete Spitzenrendite  sank um 5 Basispunkte auf 6 %, vor allem aufgrund des Renditerückgangs in den westeuropäischen Büromärkten. Die Renditen in Mittel- und Osteuropa blieben dagegen unverändert. In Sekundärmärkten steigen die Spitzenrenditen weiterhin. 
Von den insgesamt 46 analysierten Märkten zeigten mit  Eindhoven, Bukarest und Utrecht  nur drei Märkte  einen Anstieg (Dekompression) der  Rendite, während 10 einen Renditerückgang (Kompression)  zwischen  50  (Leeds) und 5 Basispunkten (Brüssel, Göteborg und Malmö) zu verzeichnen hatten. Im Londoner West End sank  die die Spitzenrendite um  25 Basispunkte, in der  Londoner City stagnierten die Renditen, nachdem sie bereits im 2. Quartal 2009 um 25 Basispunkte gesunken waren. 
Trotz des insgesamt anhaltenden Stabilisierungstrends bewegen sich die Spitzenrenditen in Europa weiterhin über dem Niveau des Vergleichzeitraums des Vorjahres (5,35 %) und deutlich über den  Spitzenwerten des Jahres 2007 (Q 2 2007: 4,30 %).
„Das Investoreninteresse  ist ganz eindeutig konzentriert  auf Spitzenimmobilien in 1A- Lagen der Kernmärkte, in denen der Cash-flow stimmt.  Es hat dabei  wieder die Bereitschaft zugenommen,  in Bieterprozesse einzutreten und für beste Immobilien, die an bonitätsstarke Mieter langfristig vermietet sind,  die Preise auf ein neues Niveau zu heben. Besonders im Fokus:  London  und Paris . Mit dem zunehmenden Mangel passender Gelegenheiten auf der Angebotsseite sind  die Investoren allerdings gezwungen, überall in Europa neue Lagen in Betracht zu ziehen. Das könnte natürlich   die Renditen in der Region weiter drücken. ”, so Chris Staveley, Leiter des Pan European Capital Markets Teams bei Jones Lang LaSalle
Und weiter: „Die Kapitalwerte liegen deutlich unter ihrem Spitzenniveau und werden solange unter Druck bleiben, bis neue Finanzierungsmittel zur Verfügung stehen und die Investoren bereit sind, wieder mehr immobilienspezifische Risiken (wie zum Beispiel Leerstände, Re-Development) auf sich zu nehmen. Während sich die Spitzenrenditen stabilisieren, fallen  allerdings in den meisten Märkten  die Mieten“.