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Pressemitteilung

München

Neue Flächen auf dem Münchener Büromarkt dringend gebraucht


​Presseinformation inklusive Chart [PDF]

 

MÜNCHEN, 9. Juli 2014 – Deutlich mehr Abschlüsse im zweiten Quartal, großflächige Anmietungen in den ersten drei Monaten: so lässt sich das erste Halbjahr 2014 auf dem Münchener* Bürovermietungsmarkt zusammenfassen. Insgesamt muss mit 315.000 m² ein leichtes Minus (- 4 %) gegenüber dem Vorjahreszeitraum notiert werden, gleichbedeutend aber auch einer Punktlandung zum 5-Jahresschnitt. „Nachfrage ist durchaus vorhanden, darunter auch großflächige Gesuche“, so Petra Bolthausen, bei JLL Team Leader Office Leasing München. Und weiter: „Ob und wie viele der im Markt vorhandenen Großgesuche bis zum Jahresende bedient werden können, hängt auch von der Verbesserung des Angebots  moderner zusammenhängender Flächen ab.“
 
77.000 m² werden dem Markt der Bajuwarenmetropole durch Fertigstellungen bis zum Jahresende noch zugeführt, keine allerdings in den stark nachgefragten Innenstadtbereichen. Dass Flächen auch und gerade im Innenstadtbereich knapp sind, zeigt die Leerstandsquote, die mit 7,0 % auf dem Münchener Marktgebiet insgesamt den niedrigsten Stand seit 2003 erreicht hat. In der Innenstadt und im CBD markiert der Leerstand mit 2,9 % und 2,1 % die niedrigsten Werte seit Beginn der statistischen Erfassung dieser Parameter nach Teilmärkten durch JLL im Jahr 2010. Eine  Entspannung, wenn auch nur marginal, könnte frühestens  2015 eintreten: aus heutiger Sicht sind von rund 60.000 m² der in der City erwarteten Fertigstellungen immerhin noch die Hälfte frei verfügbar.
 
Die in der Innenstadt erzielte Spitzenmiete hat im zweiten Quartal um 1 Euro auf 32,50 Euro / m² / Monat zugelegt. Ein weiterer Anstieg wird 2014 nicht mehr erwartet. Auch die Durchschnittsmiete hat angezogen: 50 Cent auf 15,76 Euro / m² / Monat betrug der Anstieg von April bis Ende Juni. Obwohl die Mehrzahl der Mietverträge (fast 50 %) unterhalb der 15,00 Euro / m² / Monat abgeschlossen wurde, notierten knapp 10 % der Abschlüsse oberhalb der 25 Euro – Marke. Nichts geändert hat die Flächenknappheit an der Dominanz der Innenstadt bei der Anzahl der Abschlüsse: fast 100 Deals, damit ein Viertel der insgesamt 380 Verträge, deren Gros wiederum mit zwei Drittel unter 500 m² liegt. „Der Münchener Markt hat gerade auch in der Breite das Potenzial, bis zum Jahresende ein Umsatzvolumen von bis zu 650.000 m² zu erreichen“, so Petra Bolthausen. Manifestiert hat sich dies bereits in der ersten Jahreshälfte im Bereich 1.000 m² bis 2.500 m², der mit 47 Abschlüssen das höchste Umsatzvolumen aller Größenklassen auf sich vereinte (73.000 m²) sowie in der Kategorie 2.500 bis 5.000 m², die um die Hälfte beim Volumen und um zwei Drittel bei der Anzahl zugelegt hat. Der größte Deal im zweiten Quartal wurde mit knapp über 6.000 m² abgeschlossen, Platz sieben der

Umsatzstatistik des ersten Halbjahres, angeführt von der Anmietung der BayWa mit 20.000 m² im Münchener Süden während es ersten Quartals. Großvolumige Anmietungen sorgten dafür, dass die fünf größten Deals im ersten Halbjahr bereits knapp ein Fünftel des Umsatzvolumens auf sich vereinen. Herausragend in der Spitze wie in der Breite sind Industrieunternehmen, einerseits dreimal unter den sieben größten Anmietungen vertreten, andererseits 19 % des Umsatzvolumens mit insgesamt 50 Deals und 61.000 m² für sich verbuchend, ein Wert der bereits an das – wenn auch niedrige – Gesamtjahresvolumen dieser Branche 2013 heranreicht.

  

* Stadtgebiet München sowie Umland mit den bedeutendsten Städten und Gemeinden der Landkreise Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, München und Starnberg