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Pressemitteilung

Frankfurt

Weltweit legt Transaktionsvolumen in Gewerbeimmobilen um 27 Prozent zu


​Presseinformation inklusive Chart [PDF]

 

FRANKFURT, 11. Juli 2014 – Globale Direkt-Investitionen in Gewerbeimmobilien belaufen sich nach vorläufigen Zahlen* von JLL im ersten Halbjahr 2014 auf 294 Mrd. US-Dollar, entsprechend einem Zuwachs von 27 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. JLL hat aufgrund der über den Erwartungen liegenden Performance in der Region Amerika und in Europa und den stabilen Volumina im asiatisch-pazifischen Raum seine Prognose 2014 auf 700 Mrd. US-Dollar angehoben.  
 
Arthur de Haast, bei JLL Lead Director, International Capital Group: „Die globalen Gewerbeimmobilien-Investment-Märkte legen weiterhin eine solide Performance an den Tag, angetrieben von verbesserten Konjunktur-  und Fundamentaldaten. Auch wenn wir uns einem Transaktionsniveau nähern wie zuletzt 2006 verzeichnet, so ist dieser Zyklus völlig anders geartet. Die Rückkehr voll funktionsfähiger Kreditmärkte in den letzten 12–18 Monaten hat sicherlich zur Verbesserung der Investorenstimmung beigetragen; wichtigste Triebfeder für höhere Transaktionsvolumina auf den Gewerbeimmobilienmärkten ist aber die höhere Verfügbarkeit von Eigenkapital.“

 
Überblick nach Regionen: 
 

  • Am stärksten zugelegt hat das Transaktionsvolumen in den ersten sechs Monaten 2014 in der Region Amerika (+ 43 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Bemerkenswert dabei ist - neben den nach wie vor starken USA - die Entwicklung in Mexiko und Brasilien, wo Portfolio-Transaktionen im Industrie- und Einzelhandelssektor das Investitionsvolumen bereits über das Gesamtjahresergebnis 2013 gehievt haben.
     
  • In Europa ist im zweiten Quartal ein Plus von 50 % im Jahresvergleich zu notieren, damit hat sich das Transaktionsvolumen im gesamten ersten Halbjahr um etwas mehr als ein Drittel erhöht. Auf ähnlichem Niveau ist für die ersten sechs Monate der Zuwachs in den Kernmärkten Großbritannien, Frankreich und Deutschland, während in Südeuropa, den Benelux-Ländern sowie in Mittel- und Osteuropa sogar mehr als 50 % zu Buche schlagen.
     
  • An Fahrt zugelegt haben nach fast überall ruhigem Jahresstart die Aktivitäten im asiatisch-pazifischen Raum. Ein Transaktionsvolumen von 32 Mrd. US-Dollar im zweiten Quartal lässt den Halbjahresrückgang im Vergleich zum Vorjahr auf nur noch  - 8 % schrumpfen. Beim Spitzenreiter der letzten Quartale, Japan, war die Entwicklung in den beiden Dreimonatszeiträumen genau umgekehrt.
    Hier wurden nach einem starken Jahresauftakt zwischen April und Ende Juni weniger Käufe getätigt.  Das Transaktionsvolumen in Australien legte demgegenüber aufgrund einer einmaligen, großvolumigen REIT-Privatisierung stark zu. Erholt zeigten sich auch die Investments in China und Südkorea.
     

David Green-Morgan, Director, Global Capital Markets Research: „Neue Kapitalquellen aus Schwellenländern haben in den letzten Jahren für Schlagzeilen gesorgt. Letztlich gepusht werden die Transaktionsmärkte aber derzeit durch zunehmende Direktinvestitionen aus traditionellen Kapitalquellen wie Rentenfonds, Stiftungskapital (primär aus den USA), Private Equity, bei vielen Käufen dann in Kombination mit neuen Kapitalquellen. Solange die kurz- und langfristigen Zinssätze auf historisch niedrigem Niveau bleiben, werden Direktinvestitionen in Immobilien auch weiterhin Kapital anziehen.“


* Büro-, Einzelhandels-, Hotel- und Logistikimmobilienmarkt. Der Report mit den endgültigen Zahlen erscheint Ende Juli auf der interaktiven Website http://www.joneslanglasallesites.com/gcf