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Pressemitteilung

Köln

Kölner Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien nach neun Monaten auf Vorjahresniveau


​Presseinformation inklusive Chart [PDF]

 

KÖLN, 10. Oktober 2014 – 485 Mio. Euro wurden auf dem Kölner Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien im Dreivierteljahreszeitraum 2014 investiert. Zwar muss damit gegenüber dem vergleichbaren Durchschnittwert der Jahre 2009 – 2013 (558 Mio. Euro) ein Rückgang von 13 % notiert werden, das Vorjahresvolumen nach neun Monaten (490 Mio. Euro) wurde aber nur minimal unterschritten (- 1 %).
 
Das dritte Quartal schlägt mit 190 Mio. Euro zu Buche und markiert damit - wie in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München - das beste Quartal auf dem Investmentmarkt der Domstadt in 2014. „Nach zurückhaltendem Jahresbeginn hat auch der Kölner Markt über die Sommermonate hinweg Fahrt aufgenommen, vor allem bei großvolumigen Transaktionen: vier der fünf größten in 2014 haben seit Juli den Besitzer gewechselt“, so Knut Kirchhoff, bei JLL Regional Manager Köln. Zu diesen Top-Transaktionen gehörten neben dem abc-Tower auch das Barbarossa-Center in der Kölner City, das unter Vermittlung von JLL veräußert wurde. „Beide Objekte sind ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Investoren in Köln großes Interesse an Value Add Produkt zeigen und Chancen für diese Produkte sehen“, so Kirchhoff. Eine dauerhaft hohe Nachfrage – neben Core gerade nach Core+ Produkten - zeige sich bevorzugt in der City, Rheinufer West und Deutz. „Wir gehen davon aus, dass der Kölner Investmentmarkt den positiven Trend des dritten Quartals bis zum Jahresende noch einmal verstärkt aufnehmen wird“, so Kirchhoff. Weitere großvolumige Transaktionen seien in der Pipeline – von deren Realisierung hänge ab, wie weit sich das Volumen bis zum Jahresende der 1 Mrd. – Euro - Marke nähern könne.
 
Traditionell von einheimischen Anlegern geprägt, zeigt die Domstadt 2014 ein anderes Bild: knapp 60 % des Transaktionsvolumens wurden bis Ende September durch ausländische Investoren generiert. Der Anteil liegt damit dreimal so hoch als im gesamten Vorjahr und im 5-Jahresschnitt. Entsprechend haben grenzüberschreitende Investoren bis dato 2014 ihren Immobilienbestand in Köln per Saldo um über 100 Mio. Euro ausgebaut.
 
Der Anteil am investierten Volumen nach neun Monaten liegt bei Büroimmobilien mit 47 % am höchsten. Auf Platz zwei folgen Hotelimmobilien mit 20 %, basierend auf deutschlandweite Portfoliotransaktionen bereits in der ersten Jahreshälfte. Gleichzeitig markiert dieser Anteil im Dreivierteljahreszeitraum den Spitzenwert der Assetklasse Hotel unter den deutschen Big 7.