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Pressemitteilung

Hamburg

Hamburger Investmentmarkt von Quartal zu Quartal immer besser


 

HAMBURG, 8. Oktober 2014 – Nach drei Quartalen gehört Hamburg beim gewerblichen Transaktionsvolumen immerhin Platz 3 unter den sieben deutschen Immobilienhochburgen. Mit 2,38 Mrd. Euro hat Hamburg - zusammen mit Stuttgart - den höchsten Zuwachs gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ein Plus von 38 % schlägt zu Buche, im 5- und 10-Jahresschnitt sind es 83 % bzw. 43 %. Von Quartal zu Quartal floss mehr Kapital  in Gewerbeimmobilien - auch das ein Spezifikum des Hamburger Investmentmarktes. Dabei hat die Büroimmobilie mit 59 % den bei weitem  höchsten Anteil (Einzelhandel: 19%). Bemerkenswert ist auch die Anzahl der Transaktionen, die höchste unter den Big7: 110 Abschlüsse weisen auf ein äußerst aktives Marktgeschehen. Das gilt auch für Transaktionen im dreistelligen Millionenbereich: alle Top 5 lagen jeweils  über 100 Mio. Euro, drei davon wurden Ende des dritten Quartals abgeschlossen, u.a. die beiden größten, die Tanzenden Türme und das Atlantic Haus, bei denen JLL beratend tätig war.
„Hamburg hat einen festen Platz auf der Watchlist auch ausländischer Investoren. Der Anteil hat weiter zugelegt, ist mit mittlerweile 48 % überdurchschnittlich hoch (5-Jahresschnitt: 20 %). Drei der fünf größten Transaktionen  wurden in 2014 bislang durch ausländische Anleger getätigt“, so Frank-D. Albers, bei JLL Team Leader Office Investment Hamburg.
 
Insgesamt macht der Anteil der fünf größten Transaktionen  26 % aus. Sehr viele Kauf-/Verkaufsaktivitäten mit einem Volumen von ca. 880 Mio. Euro notierten in der Größenordnung bis 20 bis 50 Mio. Euro. Fast die Hälfte der Transaktionen wurde im Segment unter 10 Mio. Euro getätigt mit zusammen über 230 Mio. Euro.
 
Asset/Fonds Manager, Spezialfonds und Pensionskassen, alle drei beteiligt auch an den vier größten Transaktionen in 2014, kommen insgesamt auf mehr als die Hälfte des Transaktionsvolumens.  Auf Verkäuferseite zeigen die Entwickler mit 29 % einen sehr hohen Anteil. „Das ist unerreicht im Vergleich zu den anderen Immobilienhochburgen, für Hamburg aber durchaus normal“, so Albers. In den letzten  fünf Jahren seien in der Hansestadt  über  1 Million Quadratmeter Bürofläche gebaut worden. Nur München könne hier mithalten.
 
Durch die starke Nachfrage hat die Spitzenrendite ihre Talfahrt weiter fortgesetzt und liegt aktuell bei 4,40 % - ein Wert, den es bis dato noch nicht gegeben hat. „Hamburg gehört  damit zu den teuersten  Immobilienmärkten Deutschlands.  Neben den Spitzenlagen, in denen Höchstpreise gezahlt werden, zeigt sich der Trend in den innerstädtischen Nebenlagen überproportional; insbesondere in der HafenCity und dem Hafenrand ziehen die Preise weiter an“, so Albers. Parallel nehme die Risikoneigung der Investoren zu, so dass Forward-Deals und Value add Transaktionen auf ihrer Einkaufsliste zu finden sind.