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Pressemitteilung

Frankfurt

JLL vermittelt Frankfurter PalaisQuartier und Nachbargrundstück im Auftrag der Rabo Real Estate Group / KP Investments an Deutsche AWM, ECE sowie Strabag

Mit Abstand größte Gewerbeimmobilien-Transaktion des Jahres 2014 in Deutschland - Mischgenutztes urbanes Zentrum bietet insgesamt rund 115.000 m² Nutzfläche


FRANKFURT, 02. Dezember 2014 – Im Auftrag der niederländischen Unternehmensgruppe Rabo Real Estate Group / KP Investments hat JLL die Transaktion des mischgenutzten Immobilienensembles PalaisQuartier in Frankfurt am Main beratend begleitet. Mit einem Kaufpreis von über 800 Millionen Euro markiert der Verkauf die mit Abstand größte Gewerbeimmobilientransaktion des Jahres 2014 in Deutschland. Europaweit handelt es sich nach Berechnungen von JLL um eine der fünf größten Transaktionen im bisherigen Jahresverlauf. Käufer sind zum einen die Deutsche Asset & Wealth Management (Deutsche AWM) und die ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG für die Bestandobjekte und zum anderen die STRABAG Real Estate GmbH, die das zugehörige „Rundschauareal“ erworben hat. Rechtlich wurde die Transaktion auf der Verkäuferseite von Hengeler Mueller und technisch von Drees & Sommer begleitet.

Jörg Ritter, im deutschen Management Board von JLL für den Bereich Retail verantwortlich, hält die Transaktion für den deutschen Gewerbeimmobilienmarkt in mehrerlei Hinsicht für äußerst bedeutsam: „Zum einen hat unser global angelegter und in enger Kooperation mit dem Rabo-Verkaufsteam unter Leitung von Otto van den Boogaard konzipierter Vermarktungsprozess einmal mehr das außerordentlich große Interesse internationaler Investoren an deutschen Trophy-Immobilien unter Beweis gestellt. Insgesamt wurden von Anlegern aus den USA, Europa, dem Nahen Osten und Asien mehr als vier Milliarden Euro Eigenkapital für die Immobilie geboten. Unsere globale Roadshow verschaffte der Offerte und Frankfurt ein weltweites Interesse. Investoren aus fast 20 Ländern haben das Objekt persönlich in Augenschein genommen.“

Zudem lässt sich laut Ritter an der Transaktion ein weiterer Trend festmachen: „In der Vergangenheit wurden aus Gründen der Risikobegrenzung bevorzugt Gewerbeimmobilien mit einheitlichen Nutzungsarten gesucht. Derzeit beobachten wir europaweit ein wachsendes Interesse an komplexen, mischgenutzten Objekten, die das Kriterium eines urbanen Zentrums in bester Lage erfüllen. Das PalaisQuartier ist hierfür geradezu ein Paradebeispiel.“

Tatsächlich ist das Ensemble mit einer Gesamtmietfläche von 115.000 m² eines der ungewöhnlichsten Bauprojekte und urbanen Zentren Europas. Es kombiniert an einer der laut JLL umsatzstärksten Straßen Europas, der Zeil, drei Gebäudeteile mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten und herausragenden Architekturen zu einem urbanen Lebensraum. Das Shopping Center MyZeil, der Büroturm Nextower und das Luxushotel Jumeirah Frankfurt erfüllen in ihren jeweiligen Nutzungsarten allerhöchste Ansprüche.

Jörg Ritter betont darüber hinaus einen dritten bedeutsamen Aspekt der Transaktion: „Der wachsende Anteil internationaler Investoren am deutschen Transaktionsvolumen für Gewerbeimmobilien konnte zuletzt den Eindruck erwecken, dass inländische Investoren auf ihrem Heimatmarkt zurückhaltender agierten. Das PalaisQuartier beweist eindrucksvoll das Gegenteil. In einem überaus kompetitiven Bieterprozess konnten sich namhafte deutsche Investoren am Ende und in einer für die weitere Entwicklung des Ensembles sehr vielversprechenden Kooperation erfolgreich gegen äußerst starke internationale Wettbewerber durchsetzen.“