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Pressemitteilung

München

Münchner Investmentmarkt toppt Rekordergebnis aus dem Vorjahr


​Presseinformation inklusive Übersichtschart [PDF]

 

MÜNCHEN, 7. April 2015 – Zum ersten Mal notiert die Statistik des Transaktionsvolumens in der bayerischen Immobilienhochburg zum Jahresstart über 1 Milliarde Euro. Mit 1,24 Mrd. Euro toppt das erste Quartal 2015 das bisherige Rekordvolumen im Vergleichszeitraum des Vorjahres um 24 %, den Fünf-und Zehnjahresschnitt (der jeweils ersten drei Monate) lässt es mit einem Plus von 76 % bzw.112 % hinter sich. Nur die deutsche Hauptstadt zog noch mehr Kapital an. „Das war in der Tat ein turbulenter Start ins neue Jahr mit noch mehr Dynamik unter den Akteuren“, so Andreas Eichwald, bei JLL Teamleader Office Investment München. Der Anlagedruck führe zu hoher Liquidität im Markt, Fremdkapital, wo nötig, stehe leichter zur Verfügung, die niedrigen Zinsen tun ihr übriges, Die Bedingungen für ein neuerlich glänzendes Investmentjahr auf dem Münchener Gewerbeimmobilienmarkt sind gut. 5 Mrd. Euro könnten es auch 2015 werden“, so der Investmentexperte.
 
Von den sechs größten Einzeltransaktionen deutschlandweit fanden im ersten Quartal zwei in München statt, beide im dreistelligen Millionen-Bereich. Auf 604 Mio. Euro summierten sich auf dem Münchner Markt die Top 5 (Q1 2014: 540 Mio.) – allesamt Büroimmobilien. Diese Assetklasse ist folglich insgesamt auch nahezu konkurrenzlos: mit 87 % des Transaktionsvolumens liegt sie deutlich über dem Niveau des Vorjahres und des Fünfjahresschnitts. Es ist darüber hinaus der höchste Anteil unter den Big 7 (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart). „Großvolumige Objekte sind noch stärker in den Fokus gerückt, bei  nationalen und internationalen Investoren gleichermaßen, weitere Transaktionen im dreistelligen Millionenbereich stehen vor dem Abschluss“, so Eichwald. Der mit 28 % niedrige Core-Anteil am gesamten Transaktionsvolumen - nur etwa halb so hoch wie im Fünfjahresschnitt – ist auf die Produktknappheit in 1A-Lagen zurückzuführen. „Damit einhergehend ist ein Ausweichen auf gute B-Standorte deutlich wahrzunehmen“, so Eichwald. Es zeichne sich bereits jetzt eine weitere Abwärtsentwicklung der Prime-Renditen ab. Derzeit liegt der Spitzenwert bei 4,00 %, der bis dato niedrigste Wert. Vermehrte Transaktionen an B-Standorten werden auch zu niedrigeren Renditen im Prime–Segment außerhalb der A-Lagen führen.
 
Asset/Fonds Manager dominierten auf Käuferseite, sind in der Regel in München auch die stärkste Gruppe, aber selten mit über 50 % wie in den ersten drei Monaten 2015. Spezialfonds und Geschlossene Fonds haben auf Platz 2 und 3 noch jeweils über 100 Mio. Euro investiert. Auf Verkäuferseite finden sich unter den Top 3 neben den Asset/Fonds Managern die Entwickler und Offenen Publikumsfonds.
 
Ausländische Investoren verbuchten in den ersten drei Monaten einen deutlich höheren Anteil am Transaktionsvolumen: Immerhin 59 % gegenüber 34 % im Schnitt der letzten fünf Jahre. Sie haben ihren Immobilienbestand dabei per Saldo im ersten Quartal um über 400 Mio. Euro aufgebaut.