Skip Ribbon Commands
Skip to main content

Pressemitteilung

Chicago

Jones Lang LaSalle: Ergebnis viertes Quartal und Jahresergebnis 2009

Nettogewinn von $ 52 Mio. im vierten Quartal, um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert



 
2009 im Überblick:
  • Nettogewinn von $ 52 Mio. im vierten Quartal 2009, Steigerung um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum
     
  • Robuste Geschäftsentwicklung in Nord- und Südamerika infolge Corporate Outsourcing und erfolgreicher Staubach-Integration
     
  • Asien-Pazifik erzielt gute Jahresergebnisse bei verbesserter Performance im Transaktionsgeschäft im vierten Quartal und einer Steigerung der regelmäßigen Einkünfte
     
  • Bilanz gestärkt durch Netto-Schuldentilgung von $ 334 Mio.
CHICAGO, 2. Februar 2010 – Jones Lang LaSalle Incorporated (NYSE: JLL), weltweit führendes Immobilienberatungs- und Investment-Management-Unternehmen, erzielte im vierten Quartal 2009 einen Nettogewinn von $ 52 Mio. bzw. $ 1,19 je Stammaktie (einschließlich Wandlungs- und Umtauschrechte). Demgegenüber betrug der Nettogewinn für das vierte Quartal 2008 $ 41 Mio. bzw. $ 1,17 je Aktie. Bereinigt um Restrukturierungs- und bestimmte nicht zahlungswirksame Koinvestitionskosten hätte der Nettogewinn im vierten Quartal 2009 $ 63 Mio. bzw. $ 1,44 je Stammaktie betragen. Im vierten Quartal 2009 betrug der Umsatz $ 815 Mio., entsprechend einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr ($ 797 Mio.) um 2 % und einem Rückgang um 3 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Das bereinigte Betriebsergebnis des Unternehmens vor Zinsen, Steuern, sowie Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände („bereinigtes EBITDA“) betrug im vierten Quartal 2009 $ 112 Mio.

Der Nettoverlust für das am 31. Dezember 2009 beendete Geschäftsjahr betrug $ 4 Mio. bzw. $ 0,11 je Aktie, gegenüber einem Nettogewinn von $ 84 Mio. bzw. $ 2,44 je Aktie 2008. Bereinigt um Restrukturierungs- und bestimmte nicht zahlungswirksame Koinvestitionskosten hätte der Nettogewinn für das Gesamtjahr $ 70 Mio. bzw. $ 1,75 je Aktie betragen. 2009 betrug der Jahresumsatz $ 2,5 Mrd. und sank gegenüber 2008 um 8 Prozent in US-Dollar und 5 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Das bereinigte EBITDA betrug $ 239 Mio. für das gesamte Jahr.
   
Die Ergebnisse des Gesamtjahres 2009 beinhalten $ 47 Mio. Restrukturierungskosten, sowie $ 51 Mio. nicht zahlungswirksame Aufwendungen.  Die Restrukturierungskosten sind in erster Linie auf Abfindungen zurückzuführen und beinhalten auch Integrationskosten aus den Übernahmen von The Staubach Company und Kemper’s im Jahr 2008. Die Restrukturierungskosten werden bei den Ergebnissen der Geschäftsbereiche nicht berücksichtigt, fließen jedoch in den Konzernbericht mit ein.  Die nicht zahlungswirksamen Kosten, in erster Linie Wertverluste resultierend aus Koinvestments, sind in den Konzern- und Geschäftsbereichsberichten als Kapitalverluste enthalten.  Die Ergebnisse des vierten Quartals 2009 umfassen $ 11 Mio. Restrukturierungskosten, die vornehmlich in EMEA aufgrund von Rationalisierungsmaßnahmen anfielen, sowie $ 4 Mio. nicht zahlungswirksame Aufwendungen. 
  
„Wir freuen uns sehr über ein starkes Finish am Ende eines schwierigen Jahres“, betont Colin Dyer, Chief Executive Officer Jones Lang LaSalle. „Trotz langsamer und ungleichmäßiger Erholung der Märkte blicken wir zuversichtlich auf das Jahr 2010, dank konsequenter Maßnahmen zur Sicherung unserer Geschäftstätigkeiten einerseits und zur Gewinnung von Marktanteilen andererseits.“

Das Unternehmen profitierte in allen Geschäftsbereichen von offensiven Maßnahmen zur Kosteneinsparung. Ausgenommen Restrukturierungskosten betrugen die betrieblichen Aufwendungen im vierten Quartal 2009 $ 722 Mio. gegenüber $ 705 Mio. im Vorjahreszeitraum und stiegen um 2 Prozent, fielen jedoch in den jeweiligen Landeswährungen um 2 Prozent. 

Ausgenommen Restrukturierungskosten beliefen sich die betrieblichen Aufwendungen auf $ 2,3 Mrd. im Gesamtjahr 2009 gegenüber $ 2,5 Mrd. 2008 und fielen im Gesamtjahr um 8 Prozent, bzw. um 5 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.
 
 
Bilanzaufstellung

Ende 2009 belief sich der genutzte Kreditrahmen des Unternehmens auf $ 175 Mio.  Das Unternehmen reduzierte im Laufe des Jahres seine Netto-Bankschulden um $ 334 Mio. dank der Erlöse aus der Emission von Stammaktien im Juni 2009, einem positiven Kapitalfluss sowie gekürzten Ausgaben für Übernahmen und Investitionen. Im Verlauf des vierten Quartals 2009 reduzierte das Unternehmen seine Netto-Bankschulden um $ 164 Mio. Das Unternehmen erfüllte vorbehaltlos alle Verpflichtungen aus seinen Bankverträgen.
 
   
Im Überblick: Wichtige Ergebnisse nach Geschäftsbereichen

Dienstleistungen für Eigentümer und Nutzer
  • In Nord- und Südamerika belief sich der Umsatz im vierten Quartal 2009 auf $ 345 Mio. und stieg um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Jahresumsatz 2009 betrug $ 1,0 Mrd. und stieg um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr, hauptsächlich infolge der Übernahme von Staubach, die die Ergebnisse für das Jahr 2008 in sechs Monaten, für 2009 in zwölf Monaten beeinflusste.
     
    Der Umsatz im Vermietungsbereich stieg im vierten Quartal um 20 Prozent auf $ 176 Mio. Der Jahresumsatz im Vermietungsbereich stieg um 34 Prozent auf $ 500 Mio., gegenüber $373 Mio. in 2008. Der Umsatz im Bereich Property & Facility Management stieg im Quartal um 25 Prozent auf $ 80 Mio. und im Gesamtjahr um 15 Prozent auf $ 227 Mio. Der Umsatz im Bereich Project & Development Services sank zwar im vierten Quartal um 24 Prozent auf $ 44 Mio., es wurden jedoch frühzeitig Maßnahmen ergriffen, um das Geschäft zu restrukturieren und dessen Gewinnentwicklung beizubehalten. Im Gesamtjahr betrug der Umsatz im Bereich Project & Development Services $ 159 Mio. und sank um 21 Prozent gegenüber 2008.
     
    Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im vierten Quartal auf $ 302 Mio. und im Gesamtjahr auf $ 945 Mio., entsprechend einer Steigerung gegenüber allen Vergleichszeiträumen 2008 um 9 Prozent. Die Steigerung im vierten Quartal war hauptsächlich das Ergebnis einer verbesserten Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahreszeitraum, während die Zunahme im Gesamtjahr wesentlich das Ergebnis der von der Staubach-Übernahme beeinflussten Kostenstruktur war. 
     
    Das EBITDA der Region für das vierte Quartal betrug $ 52 Mio. gegenüber $ 56 Mio. im vierten Quartal 2008. Das EBITDA für das Gesamtjahr betrug $ 134 Mio. gegenüber $ 115 Mio. im Jahr 2008. 
     
  • In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) betrug der Umsatz im vierten Quartal $ 226 Mio. gegenüber $ 243 Mio. im Vorjahreszeitraum und sank damit um 7 Prozent, bzw. 14 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Der Jahresumsatz betrug $ 644 Mio. gegenüber $ 871 Mio. in 2008, entsprechend einem Rückgang um 26 Prozent, bzw. 20 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Die Abweichungen waren zurückzuführen auf einen kontinuierlichen Rückgang der Transaktionsvolumina in der gesamten Region.
     
    Der Umsatz im Bereich Capital Markets lag im vierten Quartal bei $ 39 Mio. Im Gesamtjahr 2009 belief sich der Umsatz in diesem Bereich auf $ 107 Mio., entsprechend einem Rückgang von 38 Prozent bzw. 41 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Im Vermietungsbereich lag der Umsatz im vierten Quartal bei $ 70 Mio. Im Gesamtjahr 2009 belief sich er sich auf $ 173 Mio., gleichbedeutend einem Minus gegenüber dem Vorjahr von 12 Prozent bzw. 25 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.
     
    Die Ergebnisse in EMEA waren innerhalb der Region unterschiedlich und spiegelten erhebliche Markteinbrüche in Russland, der MENA-Region (Middle East, North-Africa) und Deutschland sowie stabile bis sich verbessernde Märkte in Frankreich und Großbritannien wider. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hatte 2009 einen sehr starken Einfluss auf den Gesamtumsatz in Deutschland. Vor allem aufgrund rückläufiger Investment- und Vermietungsaktivitäten sank der Umsatz im vierten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35 Prozent in Euro bzw. aufgrund von Währungseffekten um 28 Prozent in US-Dollar. Im Gesamtjahr 2009 reduzierte sich der Umsatz um 30 Prozent in Euro (bzw. 34 Prozent in US-Dollar).
     
    Der Umsatz im Bereich Property & Facility Management in EMEA belief sich im vierten Quartal auf $ 44 Mio. und stieg um 8 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen; im Gesamtjahr betrug er $ 136 Mio. und stieg um 7 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen, da das Unternehmen sein auf festen Verträgen basierendes Umsatzwachstum fortführte. 
     
    Die betrieblichen Ausgaben beliefen sich im vierten Quartal auf $ 210 Mio. und sanken um 5 Prozent bzw. um 12 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Gesamtjahr auf $ 653 Mio., entsprechend einer Reduzierung um 23 Prozent bzw. 15 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. In der gesamten Region wurden offensiv gezielte Maßnahmen zur Senkung der Kosten ergriffen. 
     
    Das EBITDA der Region betrug im vierten Quartal $ 22 Mio. gegenüber $ 28 Mio. im Vorjahr.  Das EBTIDA für das Gesamtjahr betrug $ 11 Mio. gegenüber $ 50 Mio. in 2008. 
     
  • In der Region Asien-Pazifik betrug der Umsatz im vierten Quartal 2009 $ 178 Mio., gegenüber $ 144 Mio. in 2008. Der Umsatz für das Gesamtjahr betrug $ 539 Mio. gegenüber $ 536 Mio. im Vorjahreszeitraum. In den jeweiligen Landeswährungen stieg der Umsatz im vierten Quartal um 10 Prozent und um 2 Prozent im Gesamtjahr gegenüber 2008. 
     
    Der Umsatz im Bereich Property & Facility Management stieg im vierten Quartal in der Region auf $ 74 Mio. und um 31 Prozent, bzw. 16 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.  Der Jahresumsatz im Bereich Property und Facility Management stieg auf $ 266 Mio. und um 28 Prozent gegenüber 2008, bzw. 30 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.  Der Umsatz im Bereich Capital Markets stieg im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6 Prozent auf $ 28 Mio. und sank auf $ 58 Mio. im Gesamtjahr 2008 und um 4 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Der Umsatz im Vermietungsbereich stieg im vierten Quartal um 1 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen auf $ 42 Mio. und sank auf $ 109 Mio. im Gesamtjahr bzw. um 18 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. 
     
    Das Unternehmen nutzte seine starke Präsenz auf dem chinesischen Markt, um vom Konjunkturpaket der Regierung profitieren zu können. Dadurch konnte in China ein Umsatzwachstum von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. In Australien verzeichnete das Unternehmen die größte Umsatzsteigerung in US-Dollar in der Region, zurückzuführen auf seinen robusten Geschäftsbereich Property & Facility Management, günstige Wechselkurse und allgemein bessere Wirtschaftsbedingungen gegenüber der übrigen Region. 
     
    Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im vierten Quartal auf $ 153 Mio. gegenüber $ 137 Mio. in 2008 und sanken um 1 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.  Die betrieblichen Aufwendungen in der Region beliefen sich im Gesamtjahr auf $ 507 Mio. und sanken um 5 Prozent bzw. 3 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.   
     
    Das EBITDA der Region betrug im vierten Quartal $ 29 Mio. gegenüber $ 11 Mio. im Vorjahr.  Das EBTIDA für das Gesamtjahr betrug $ 44 Mio. gegenüber $ 18 Mio. in 2008. 


    LaSalle Investment Management

      
  • Bei LaSalle Investment Management betrug der Umsatz im vierten Quartal,  Kapitalverluste berücksichtigt, $ 64 Mio. gegenüber $ 90 Mio. im vierten Quartal 2008. Im vierten Quartal 2009 entstanden Kapitalverluste in Höhe von $ 1 Mio. gegenüber $ 3 Mio. im vierten Quartal 2008, in erster Linie aus nicht zahlungswirksamen Aufwendungen im Zusammenhang mit Koinvestitionen. Der Jahresumsatz, Kapitalverluste berücksichtigt, betrug $ 208 Mio. gegenüber $ 352 Mio. im Vorjahr.  2009 betrugen die Kapitalverluste $ 53 Mio., gegenüber $ 4 Mio. in 2008. Die Managementgebühren sanken gegenüber 2008 um $ 36 Mio., oder um 13 Prozent bzw. 9 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen, auf $ 242 Mio. im Gesamtjahr.  Die Managementgebühren beliefen sich pro Quartal 2009 auf etwa $ 60 Mio.
     
    Das Unternehmen wies für das vierte Quartal 2009 Erfolgshonorare in Höhe von $ 1 Mio. und in Höhe von $ 13 Mio. für das Gesamtjahr aus. Der Kauf von Assets, ein Hauptfaktor im Transaktionsgeschäft, war von einer generellen Zurückhaltung des Konzerns in Anbetracht einer vorsichtigen Beurteilung der weiteren Entwicklung des Marktes geprägt.
     
    Trotz des schwierigen globalen Immobilienumfelds konnte LaSalle Investment Management 2009 einen Nettokapital-Zufluss in einer Größenordnung von mehr als $ 4,0 Mrd. für Einzelmandate, Fonds und öffentliche Wertpapiere verzeichnen. Die verwalteten Vermögenswerte beliefen sich auf $ 39,9 Mrd. 
     
Zusammenfassung
 
Inmitten eines global äußerst schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes konnte das Unternehmen auch weiterhin die Erwartungen seiner Kunden zufrieden stellen und sicherte dabei gleichzeitig seine eigenen strategischen Engagements und Marktpositionen, sowie das Motivationsniveau seiner Spitzentalente. Offensive, aber gezielte Maßnahmen zur Kosteneinsparung während des gesamten Jahres trugen zu einer starken Performance im vierten Quartal bei.  Die Emission von Stammaktien und die Fähigkeit des Unternehmens, liquide Mittel zu schaffen, führten zu einer soliden Bilanzstruktur am Jahresende. Bei einer weltweit unterschiedlich schnellen Erholung der Märkte wird das Unternehmen sich abzeichnende Gelegenheiten nutzen, um seine führenden Marktpositionen effektiv einzusetzen - unter Beibehaltung eines wirkungsvollen Kostenmanagements.