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Pressemitteilung

Hamburg

Hamburgs Investmentmarkt in bester Verfassung


HAMBURG, 8. Juli 2015 – Das erste Halbjahr 2015  war das beste in Hamburg seit 2007. Mit 80 Transaktionen und 1,95 Mrd. Euro liegt das Volumen zum dritten Mal in Folge über dem jeweiligen Vorjahreszeitraum. Der Vergleich mit den Längsschnittstatistiken (5- und 10 Jahre, jeweils Halbjahr) ist ebenso erfreulich: hier schlägt ein Plus von 94 % bzw. 75 % zu Buche. Die Assetklasse Büro ist so dominant wie sonst nur in Frankfurt. Mit 70%  wird in der Hansestadt zum Halbjahr nicht nur ihr eigener Schnitt zwischen 2010 und 2014 deutlich übertroffen, sondern auch der in den Big 7 (57 %). Und: nicht etwa die Einzelhandelsimmobilie ist zweitplatziert, sondern mit einem Anteil von 13 % Hotels. 
 
Auch in Hamburg konnten immerhin drei Transaktionen jenseits der 100 Mio.-Marke notiert werden, die beiden größten sind zwei lokale Büroportfolios, jeweils unter Beteiligung eines ausländischen Investors. Nur einmal taucht in der Liste der Top 5 ein deutscher Investor auf. Die Stadt Hamburg ist neuer Eigentümer der Axel Springer Passage in der westlichen Innenstadt. Insgesamt kommen die Top 5 auf  fast 650 Mio. Euro, ein Drittel des hansestädtischen Transaktionsvolumens. „Aber nicht nur bei den großen Transaktionen gewinnen ausländische Investoren weiter an Bedeutung. Ihre Aktivitäten haben sich auch insgesamt deutlich verstärkt“, so Richard Winter, bei JLL Regional Manager Hamburg. Während der Fünfjahresschnitt ausländischer Investments in der Hansestadt bei nur 29 % liegt, hat sich der Anteil zum Halbjahr 2015 fast verdoppelt. „Wie schon 2014  ist die Bilanz zwischen ausländischen und deutschen Anlegern damit mittlerweile relativ ausgeglichen“, so Winter, „zur Jahresmitte sogar mit einem kleinen Punktsieg auf ausländischer Seite.“ Mehr als eine Milliarde Euro investierten Kapitals schlagen seitens ausländischer Investoren zu Buche. Bemerkenswert dabei: per Saldo haben Ausländer ihren Anlagebestand um 360 Mio. Euro ausgebaut. Nur noch in München haben sie deutlich mehr investiert als verkauft. „Das spricht für die Stadt, für deren Internationalität und den Nimbus, Deutschlands ‚Tor zur Welt‘ zu sein. Aber auch der Immobilienmarkt selbst mit zahlreichen Landmark-Objekten ist im weltweiten Wettbewerb um Kapital und Investoren bestens aufgestellt“, so Winter. Und weiter: „Die Transformation von ganzen Arealen in prominenten Top-Lagen mit alten Beständen in der City werden derzeit heftig diskutiert etwa beim Axel Springer Areal, dem Commerzbank Areal oder auch den Cityhochhäusern am Klosterwall.“
 
Bis Ende des Jahres werden nicht nur die Preise auf dem Hamburger Markt für Gewerbeimmobilien weiter steigen, sondern aller Voraussicht nach auch das Transaktionsvolumen das letztjährige Ergebnis übertreffen. Mit um die 4 Mrd. Euro wäre nach dem Ausnahmejahr 2007 das zweithöchste Transaktionsvolumen erzielt“, so Winter. „Durchaus  sehr erfreuliche Aussichten“.