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Pressemitteilung

Frankfurt

Globaler Hotelmarkt 2015 stellt Rekorde in Serie auf

Deutsche Städte stehen bei Investoren auch im laufenden Jahr im Fokus


​FRANKFURT, 5. Februar 2016 – Der globale Hotelmarkt hat das Jahr 2015 mit einer Reihe neuer Investmentrekorde beendet: Das Transaktionsvolumen in Höhe von rund 85 Mrd. US-Dollar übertraf alle Erwartungen. Davon entfielen rund 29 Mrd. US-Dollar auf die Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika). Herausragend war das Volumen weltweiter Einzeltransaktionen, welches mit 47 Mrd. US-Dollar ein neues Allzeithoch erreichte. Die Metropolen New York und Hongkong erlebten ihren bislang höchsten Jahresumsatz und der Investor Blackstone realisierte mit dem Kauf der Strategic Hotels & Resorts für rund 6 Mrd. US-Dollar den größten Portfoliokauf seit acht Jahren.

Für 2016 rechnet JLL erneut mit einem starken Jahr. Allerdings wird sich die Nachfrage nicht auf dem Rekordniveau halten können, sodass für das Gesamtjahr mit einem Transaktionsvolumen von rund 64 Mrd. Euro gerechnet wird – dies wäre auch bei einem prognostizierten Rückgang um 17 % noch immer das bislang zweitstärkste Jahr. Die Prognose basiert auf dem Hotel Investment Outlook 2016​, in dem JLL die wesentlichen Einflussfaktoren auf die globalen Hotelinvestmentmärkte analysiert.

„2015 war ein sehr starkes Jahr, das von großen Deals geprägt wurde. Für das laufende Jahr gehen wir trotz eines Rückgangs von einem erneut starken Jahr aus. Private-Equity-Fonds werden ihre Portfolios bereinigen. Zugleich gehen wir davon aus, dass Einzeltransaktionen erneut um 35 % zulegen werden“, sagt Mark Wynne-Smith, Global CEO der Hotels & Hospitality Group von JLL. Im Fokus stehen 2016 die Metropolen in Westeuropa und Japan. Zudem kommen nun weltweit auch die Städte der zweiten Reihe zum Zuge. Hierzu zählen etwa Manchester in Großbritannien oder der Mittlere Westen der USA. 

Für die EMEA-Region wird für das laufende Jahr mit einem Volumen von knapp 24,8 Mrd. US-Dollar gerechnet. Neben den Metropolen Paris und London werden laut JLL vor allem deutsche Städte im Blickfeld der Investoren stehen. Ein Vorteil ist dabei die Schwäche des Euro gegenüber dem Dollar, der für mehr US-Tourismus in Europa sorgen wird. Europa wird die Region mit den meisten Investitionen aus anderen Teilen der Welt bleiben. Besonders aktiv sind amerikanische Private-Equity-Fonds, Investoren aus dem Mittleren Osten und Kapital aus Asien.