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Pressemitteilung

Frankfurt

In Bayern, Hessen und NRW sind Fachmarktprodukte besonders gefragt

Transaktionsvolumen mit 5,2 Mrd. Euro so hoch wie seit 2007 nicht mehr


FRANKFURT, 25. Februar 2016 – Die Investitionen in Fachmarktprodukte, zu denen Fachmärkte, Fachmarktzentren sowie Supermärkte und Discounter gezählt werden, ist im abgelaufenen Jahr deutlich gestiegen. Insgesamt wurden 5,2 Mrd. Euro erzielt – 28 % mehr als im Vorjahr, was der höchste Wert seit 2007 ist. Besonders viel Dynamik hatten dabei die Märkte in Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen, wo das Volumen in den vergangenen 24 Monaten jeweils mehr als 500 Mio. Euro betrug.

Jörg Ritter, Mitglied im Management Board JLL Deutschland, bilanziert: „Seit 2012 beobachten wir ein stetiges Wachstum beim Transaktionsvolumen im Segment für Fachmarktprodukte. Ein Grund dafür ist die erneut hohe Zahl von Portfolio-Transaktionen. Darunter waren Fachmärkte, Fachmarktzentren und Supermärkte gleichermaßen vertreten. Für das laufende Jahr werden bereits zahlreiche Verkäufe vorbereitet. Speziell bei hochwertigen Einzelobjekten übersteigt die Nachfrage das Angebot derzeit aber deutlich.“ 

Die zehn größten Transaktionen hatten einen Anteil von mehr als 40 % am Transaktionsvolumen, obwohl ihr Anteil an der Anzahl der Transaktionen nur bei knapp mehr als 5 % lag. Herausragend waren ein Supermarkt-Portfolio mit 107 Immobilien, das für 290 Mio. Euro von Eurocastle an Patrizia ging sowie ein Portfolio mit 

61 Objekten, das Marathon für 170 Mio. Euro von Brookfield übernahm. Das durchschnittliche Transaktionsvolumen bei Einzeltransaktionen lag im vergangenen Jahr mit 11 Mio. Euro etwas unterhalb des Vorjahresniveaus, als im Mittel 12,7 Mio. Euro erreicht wurden.

Vor allem deutsche Anleger waren im vergangenen Jahr in diesem Teilmarkt aktiv und steigerten ihr Ankaufvolumen um 45 %. Damit übernahmen sie wieder die Führung vor den internationalen Akteuren und waren für 53 % des gesamten Transaktionsvolumens verantwortlich. Bei den ausländischen Akteuren ging mehr als die Hälfte auf anglo-amerikanische Investitionen zurück.

Die hohe Nachfrage übte erneut Druck auf die Rendite aus: Auf Jahresfrist gab sie um 35 Basispunkte nach und liegt nun bei 5,25 %. Im laufenden Jahr ist mit einem weiteren Rückgang zu rechnen.