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Pressemitteilung

Frankfurt

Internet der Dinge revolutioniert Supply Chain

Auswirkungen auf Logistik-Unternehmen


FRANKFURT, 1. April 2016 - Das Internet der Dinge (IoT), das Zusammenwirken etwa von Halbleiter- und Drahtlosnetzwerken oder die Verknüpfung von Gegenständen mittels Sensoren oder Chips in einer virtuellen Realität, verfügt über ein hohes Potential, die Supply Chain der Logistik zu revolutionieren. Auf die Frage nach den logistischen Vorteilen des Internet der Dinge haben fast ein Viertel der Befragten einer Online-Umfrage von JLL geantwortet, es würde die Zusammenarbeit zwischen Menschen, Systemen und Assets optimieren und damit auch die Effizienz steigern.
 
Die Umfrage wurde im Rahmen eines zweijährigen Forschungsprogramms von JLL EMEA Logistics und Industrial Research durchgeführt, das die mögliche Zukunft nicht zuletzt der Logistik-Immobilien in Europa untersucht.
 
Das Internet der Dinge, so ein erstes Forschungsresultat des JLL-Programms (aktueller Report), könnte ganze Regionen durch seine Integration in städtische Abläufe radikal verändern, durch die Möglichkeit, Verkehrsströme und das Parken in Großstädten aufeinander abzustimmen oder gar zu lenken. Frank Weber, bei JLL Head of Industrial Agency Germany: „Das derart wirkende Internet der Dinge könnte bedeutende Auswirkungen auch auf die Logistik haben, zum Beispiel durch die Optimierung der Frachtströme in Abhängigkeit des sich verändernden Verkehrsflusses.“ Und weiter: „Das geht einher mit einer verbesserten Auslastung der Logistik-Immobilien und des Frachtverkehrs. Unserer Meinung nach hat das Internet der Dinge voraussichtlich zunächst mehr Auswirkungen auf Supply Chains als auf Logistik-Gebäude. Und Alexandra Tornow, JLL EMEA Logistics & Industrial Research, ergänzt: „Längerfristig allerdings könnten sich die neuen Technologien des Internet der Dinge auch auf die Logistikimmobilien selbst auswirken. Denken wir nur einmal an Logistikgebäude voll mit Robotern, die Waren selbständig lagern, kommissionieren und auf autonome LKWs laden – ein Szenario, das zwar heute noch Zukunftsmusik ist, aber durchaus noch innerhalb der Lebensdauer eines heute neu gebauten Gebäudes realistisch erscheint. Auf jeden Fall werden kurzfristig schon hohe Investitionen in die Technologie der gesamten Supply Chain erforderlich sein, um sicherzustellen, dass jedes Warenlager über einen sicheren und umfassenden drahtlosen Zugriff verfügt und gleichzeitig für den Schutz gegen Cyberattacken sowohl der generierten Daten als auch der digital gesteuerten Abläufe innerhalb der Warenlager sorgt.“

 
Anmerkungen

Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit Transport Intelligence durchgeführt, ein führender Anbieter von Marktforschungslösungen in der globalen Logistikbranche und Berater des Weltwirtschaftsforums, der Weltbank, der Vereinten Nationen und der Europäischen
Kommission.
Unsere Forschungsmethodologie basiert auf fünf Hauptpfeilern:

  1. eine Prüfung der bestehenden Forschung zu globalen Megatrends;
     
  2. ein Workshop mit Supply Chain Experten, um die Megatrends herauszuarbeiten, die aller Voraussicht nach in den nächsten 5 bis10 Jahren die größten Auswirkungen auf Supply Chains und die Logistikimmobiliennachfrage haben werden;
     
  3. 30 direkt geführte Interviews mit Führungskräften im Supply Chain Management oder Thought Leadern;
     
  4. eine Online-Umfrage mit Antworten von mehr als 200 Unternehmen, einschließlich großer Einzelhändler, Hersteller und Logistiker; und 
     
  5. 5. ein zweiter Fach-Workshop, um die Erkenntnisse aus den Befragungen und Umfragen zu verifizieren.