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Pressemitteilung

Frankfurt

„Global Market Perspective“ - Weltweite Immobilienmärkte zeigen sich wieder erholt


Die Volatilität der Aktienmärkte, größere wirtschaftliche Unsicherheit, Sorgen über die Konjunkturentwicklung in China, den Ausgang des EU-Referendums in Großbritannien bzw. der (Vor-)Wahlen in den USA hatten zu erhöhter Vorsicht bei Investoren und Nutzer im 1. Quartal geführt. Investitions- bzw. Anmietungsentscheidungen wurden allerdings größtenteils nur zeitlich verzögert.
 
Noch immer hoch ist das Kapitalvolumen, das die Assetklasse Immobilie ansteuert, auch wenn nach den finalen Zahlen zum globalen Gewerbeimmobilien-Transaktionsvolumen von JLL für das erste Quartal 2016 mit 133 Mrd. USD ein Minus von 14 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu Buche schlägt. Für das Gesamtjahr 2016 rechnet JLL insgesamt mit einem Transaktionsvolumen auf Vorjahresniveau (2015: 704 Mrd. USD) - mit leichter Abwärtstendenz von bis zu - 5 %.
 
Weltweite Bürovermietungsmärkte sind insgesamt betrachtet ähnlich gestartet wie im Vorjahr (- 1 %) mit starken regionalen Unterschieden. In Europa und AsienPazifik lagen die Umsätze mit + 14 % bzw. + 7 % höher als in Q1 2015, während in den USA ein Rückgang von 10 % das niedrigste Umsatzvolumen seit der globalen Finanzkrise 2008 / 2009 bedeutet. Trotz allem profitieren in den USA vor allem Technologiestandorte wie beispielsweise Silicon Valley und Seattle von einer weiterhin hohen Flächennachfrage. Auf den anderen Erdteilen bleiben Stockholm, Berlin oder Bangalore im Fokus potentieller Flächennutzer. E-Commerce-Unternehmen sind darüber hinaus in Schwellenländern wie Indien, China und Indonesien an den Büromärkten aktiv.
 
Über alle untersuchten Märkten hinweg (49 in der Region Amerika, 24 in Europa und 24 in AsienPazifik ist die globale Leerstandsquote zum ersten Mal seit 2012 wieder leicht (um 10 bps) auf 12,2 % gestiegen.

Die neueste Ausgabe des JLL „Global Market Perspective“ gibt einen Überblick über die  Entwicklungen auf den größten gewerblichen Immobilienmärkten (Investment, Bürovermietung, Einzelhandel, Logistik, Hotels, Wohnen), die sich nach nervösem Jahresstart wieder auf Erholungskurs befinden.