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Pressemitteilung

Frankfurt

Europas Einzelhandel-Investmentmarkt wächst in den kleineren Ländern

Deutschland erreicht wieder Normalmaß – Frankreich legt auf Jahresfrist um 40 % zu


LONDON/FRANKFURT, 28. Juli 2016 – Trotz der Konsolidierung in den wichtigsten Märkten hat sich der europäische Einzelhandel-Investmentmarkt deutlich über dem 5-Jahres-Schnitt behauptet. Zum Halbjahr beträgt das Transaktionsvolumen 20,7 Milliarden Euro. Das sind zwar 19 % weniger im Vergleich zum ersten Halbjahr des Rekordjahres 2015, aber auch 15 % mehr als der Mittelwert seit 2012. Die europaweite Entwicklung ist vor allem auf die Normalisierung in Deutschland und Großbritannien zurückzuführen, die 2015 außergewöhnlich hohe Portfolio-Transaktionen verbuchten. Außerhalb dieser beiden Märkte wird hingegen ein Wachstum von 14 % verzeichnet – Österreich, Italien, die Schweiz und Irland gehören zu den Märkten mit gestiegenen Transaktionsvolumina. Herausragend auf Jahressicht: Frankreich mit einem Plus von 40 %. Vor allem institutionelle Eigenkapitalgeber sind auf Käuferseite im Markt aktiv.

Sandra Ludwig, Head of Retail Investment JLL Germany: „Investments in europäische Einzelhandelsimmobilien stehen weiterhin hoch im Kurs bei institutionellen Investoren. Der Einzelhandel in Europa wird als stabile und wenig volatile Anlagemöglichkeit angesehen und kann daher nach wie vor als ,safe haven‘ betrachtet werden.“

Die bislang größte Transaktion des Jahres mit einem Volumen von rund 950 Mio. Euro entfiel auf Irland, wo Blackstone das Blanchardstown Shopping Center von Green Property erwarb. Die Dubliner Immobilie ist mit rund 150.000 m² das größte Center des Landes. In Finnland kaufte derweil Sponda Oyj das Forum Block in Helsinki für 576 Mio. Euro. Beide Objekte profitieren von der guten Wirtschaftslage in der jeweiligen Region und ihrer hervorragenden Verkehrsanbindung.