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Pressemitteilung

München

Mit mehr Elan ins neue Jahr - Münchener Bürovermietungsmarkt im 1. Quartal 2010


 
 
München, 07. April 2010 - Ungewöhnlich schwer atmend waren die Akteure auf dem Münchener Bürovermietungsmarkt durch das Jahr 2009 marschiert. Und von Leichtigkeit kann auch heuer noch keine Rede sein. Aber eine gewisse Entspannung scheint zurückgekehrt und dafür zu sorgen, dass die anstehenden Aufgaben mit mehr Elan angegangen werden können. „Der Orientierungscharakter vieler Anfragen ist konkreten Mandaten gewichen, die Abschlusswahrscheinlichkeit ist gestiegen“, so Christof Sämmer, Leiter der Münchener Bürovermietungsabteilung von Jones Lang LaSalle. Auch wenn der 5-Jahresschnitt immer noch um 21 % unterschritten wird, für den Jahresvergleich lässt sich im 1. Quartal 2010 bereits ein Plus von 10 % notieren. Damit sind rund 140.000 m² Büroflächen vermietet worden, am meisten in der Innenstadt, die auf einen Anteil von rund 20 % kam, gefolgt vom Umland-Nord (16 %) und Schwabing-Nord (12,5 %). Auf vier Branchen (unternehmensbezogene Dienstleister, Neue Medien, Handel sowie Verlagswesen/Medien) entfallen 53 % des Umsatzvolumens. Industrie- sowie EDV-Unternehmen lagen unter den Top 3 der Nutzer mit den meisten Mietvertragsabschlüssen. Auch in dieser Kategorie erwiesen sich die unternehmens-bezogenen Dienstleister als die aktivsten.
 
Zu beobachten war im Jahresvergleich eine deutliche Zunahme von Anmietungen jenseits der 5.000 m². Die beiden größten Deals in den ersten drei Monaten waren die Untervermietung an die Unternehmensgruppe Scout 24 im Münchener Osten (mit 12.000 m²) sowie die von Jones Lang LaSalle vermittelte Anmietung durch Amazon in der Parkstadt Schwabing (gesamtes Erdgeschoss sowie fünf Obergeschosse im Gebäude Sunshine Place im Bürokomplex The m.pire). Die Fertigstellung neuer Flächen im gesamten Jahr von 263.000 m² (davon 36.000 m² spekulativ im 1. Quartal) vergrößert für den potentiellen Mieter die Auswahl an modernsten Flächen. „Die Konkurrenz unter den Anbietern ist groß und die Konditionen sind durchweg gut, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt in diesem Jahr noch. 2011 wird die Suche schwieriger werden. Zumindest für Nutzer, die nach Topflächen an bestimmten Standorten Ausschau halten“, so Sämmer. Zwar weist das Fertigstellungsvolumen im laufenden Jahr noch ein Plus von 15 % im 5-Jahresvergleich aus, gegenüber dem Vorjahr hat das Angebot an neuen Flächen aber bereits abgenommen, Tendenz für 2011 weiter rückläufig. Auf die Mietpreise hat das noch keinen Einfluss, die Konditionen bleiben durchaus günstig. Die meisten Anmietungen wurden in der Preisklasse 10 bis 15 Euro/m²/Monat realisiert. Die Spitzenmiete, Ende März bei 28,50 Euro wird sich weiter auf diesem Niveau bewegen – dies nicht zuletzt aufgrund einer Leerstandsquote, die die 10 %-Marke in den nächsten neun Monaten überschreiten wird (von Ende März 9,6 %), Folge des relativ hohen spekulativen Fertigstellungsvolumens.