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Pressemitteilung

Frankfurt

Die Expo Real 2016 – was erwartet uns? - Mega-Themen aus JLL-Sicht


FRANKFURT, 14. September 2016 - Beherrscht werden wird die Expo Real 2016 von einigen Mega-Themen, die in allen Gesprächen, Begegnungen, Diskussionsrunden, Foren unterschwellig mitschwingen werden und allesamt unter einem Titel rubriziert werden können: dem Wandel in der Immobilienbranche. Als Mega-Thema mit an vorderster Front der Diskussionen der Brexit und dessen im Finale noch immer nicht absehbare Folgen nicht zuletzt für die Immobilienbranche.
 
„Nach allgemeiner Einschätzung werden die wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexit insgesamt eher negativ ausfallen. Aus meiner Sicht besteht jedoch kein Zweifel daran, dass Großbritannien mit der weltweit bedeutenden Metropole London ein großes und wirtschaftlich bedeutendes Land bleiben wird. Mit Blick auf Kontinentaleuropa bietet der Brexit, positiv betrachtet, durchaus auch die Chance, erforderliche Reformen voranzutreiben. Letztlich ist entscheidend, dass es möglichst zeitnah zu tragfähigen Vereinbarungen kommt, die den engen wirtschaftlichen Verflechtungen Rechnung tragen“, so Dr. Frank Pörschke, CEO JLL Deutschland.
 
Wie immer in Zeiten der Unsicherheit und der Instabilität sucht Kapital nach sicheren Häfen und Investment-Opportunitäten bei Immobilien-Assets. „Die Investment-Pipeline steht unter hohem Druck und im Endjahres-Geschäft 2016 erwarten wir deswegen auch in Deutschland noch einige Groß-Transaktionen“, betont Timo Tschammler, Mitglied im Management Board JLL Deutschland.
 
Im Fokus des Interesses ist freilich auch das alltägliche Handling der Investment-Objekte. Insofern gewinnt das Thema Asset Management zukünftig eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. „Das ist mit einer der Gründe, warum wir uns in Deutschland durch den Zukauf von Acrest unternehmensstrategisch verstärkt haben“, kommentiert Jörg Ritter, Mitglied im Management Board JLL Deutschland.
 
Die Digitalisierung der Immobilienbranche ist ein Fakt mit weitreichenden Konsequenzen für unsere unternehmerischen Aktivitäten und Geschäftsmodelle. „Nach der erfolgreichen Etablierung einer Internet-Plattform für den Vermietungssektor haben wir deswegen Mitte 2016 bei JLL auch eine Investment-Plattform eingerichtet und sind in den Markets-Bereichen auch digital somit bestens aufgestellt“, so Timo Tschammler. Nicht zuletzt aufgrund der hohen Kosten, die die Digitalisierung mit sich bringt, aber auch weil die Kunden überall auf der Welt den gleichen exzellenten Service erwarten, wird die Konsolidierung der Immobilienbranche weitergehen. „Die globalen Märkte werden künftig zunehmend auch in der Immobilienwirtschaft von globalen Marken beherrscht werden“, sagt Dr. Frank Pörschke.
 
Die letzten Monate haben gezeigt, dass die Flüchtlingsproblematik zumindest immobilientechnisch beherrschbar ist. Damit konnten wichtige Grundlagen für eine gelingende Integration geschaffen werden.
 
Besorgniserregend sind die Terroranschläge, die nun auch Deutschland erschüttern. „Ob wir dies wollen oder nicht: Mit diesen Schreckensszenarien werden wir leben lernen müssen, verbunden mit der Herausforderung, die Sicherheitsstandards so zu erhöhen, dass die Anschlagsrisiken zumindest relativiert werden – speziell auch in Immobilien-Objekten“, so Dr. Frank Pörschke.