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Pressemitteilung

Frankfurt

Globale Hoteltransaktionen legen deutlich zu - Über 50% Zuwachs im ersten Quartal 2010 


 
 
Frankfurt, 15. April 2010 – Für den globalen Hotelmarkt konnte im ersten Quartal 2010 ein Transaktionsvolumen von ca. 2,8 Mrd. US-Dollar* registriert werden, entsprechend einem Zuwachs im Jahresvergleich von 53 % (Q 1 2009: 1,8 Mrd. US-Dollar). Auf die Region EMEA (Europe, Middle East, Africa) entfiel dabei mit 1,1 Mrd. US-Dollar das größte Volumen (+ 46 %), gefolgt von der Region Amerika (Nord-, Mittel- und Südamerika) mit rund 991 Mio. US-Dollar (+ 70 %) und die asiatisch-pazifische Region mit rund 736 Mio. US-Dollar (+ 43 %).
 
Auch die Anzahl der Deals legte im Jahresvergleich zu, sowohl bei der globalen Betrachtung (+ 32 %), als auch in jeder der drei Regionen (EMEA + 35 %, Region Amerika + 55 %, asiatisch-pazifische Region + 8 %). 
 
Im Vergleich zum ersten Quartal 2009 verzeichneten vor allem Portfoliotransaktionen einen deutlichen Zuwachs. Mit dem Verkauf von neun Hotel-Portfolios verdoppelte sich deren Anzahl nahezu, ihr Volumen zeigte mit rund 664 Mio. US-Dollar eine Vervierfachung. Drei (in Q 1 2009 keine) Portfoliotransaktionen bewegten sich dabei über der 100 Mio. US-Dollar-Marke, in jeder Region jeweils eine.  
Das Volumen im Bereich der Einzeltransaktionen zeigte ein Plus von rund 28 % und lag bei ca. 2,2 Mrd. US-Dollar auf Basis einer um 25 % höheren Anzahl an Transaktionen.
 
„Auch wenn das Volumen der ersten drei Monate Lichtjahre entfernt von den Größenordnungen in 2006 oder 2007 liegt, in denen bereits im ersten Quartal über 20 Mrd. US-Dollar verzeichnet worden waren, so ist doch zumindest deutlich mehr Aktivität auf dem Markt zu erkennen. Dieser Trend hat sich auch im April fortgesetzt“, so Christoph Härle, Managing Director bei Jones Lang LaSalle Hotels. Und weiter: „Wir rechnen 2010 mit einem gegenüber dem Vorjahr höheren globalen Gesamtvolumen von ca. 11 bis 13 Mrd. US-Dollar, entsprechend einem Anstieg von bis zu einem Drittel.“
 
 
Die Eckzahlen zusammengefasst
 
EMEA Region
 
Insgesamt wurden 23 Hoteltransaktionen mit einem Gesamtvolumen von 1,1 Mrd. US-Dollar registriert. Gemessen am Volumen (324 Mio. US-Dollar) als auch an der Anzahl der Deals (5) führt Großbritannien die Statistik an, gefolgt von Frankreich und Italien mit jeweils drei Transaktionen und jeweils knapp über 160 Mio. US-Dollar. Deutschland mit ebenfalls drei Transaktionen, aber deutlich geringerem Volumen (insgesamt 85 Mio. US-Dollar) platziert sich hinter Spanien (2 Transaktionen / 107 Mio. US-Dollar) und Schweden (1 Transaktion/ 90 Mio. US-Dollar) an sechster Stelle.
 
Ein Trend setzt sich weiter fort: Wie in den beiden vorangegangenen Jahr auch fokussierten sich Investoren bis dato auf Investments im eigenen Land. Inländisches Kapital dominierte im 1. Quartal 2010 mit einem Anteil von ca. 53 % das Hotelinvestmentvolumen EMEA. Rund 40 % gehen auf das Konto von grenzüberschreitenden Deals innerhalb der Region. Asiatische oder amerikanische Investoren haben im ersten Quartal 2010 keine Hotelimmobilien in der Region EMEA erworben.
 
 
Region Amerika
 
17 Transaktionen mit einem Volumen von rund 991 Mio. US-Dollar wurden in Nord-, Mittel und Südamerika registriert. Mit einem Anteil von knapp 90 % (885 Mio. US Dollar)  ging nahezu das gesamte Transaktionsvolumen auf das Konto der USA. Auf zusammen über 105 Mio. US Dollar kamen Mexiko und Kanada, die beiden nachfolgenden Länder. 
 
Asiatisch-Pazifische Region
 
Knapp über die Hälfte des Gesamttransaktionsvolumens von 736 Mio. US-Dollar (14 Transaktionen) entfielen auf Australien (9 Transaktionen / knapp 374 Mio. US-Dollar). Auf Platz zwei folgt Japan mit 361 Mio. US-Dollar und einen Anteil von 49%.
 
 
* Basierend auf Einzeltransaktionen mit einem Investitionsvolumen von mind. 10 Mio. Euro, Portfoliotransaktionen sowie Hotels als Teile von Immobilienportfolioverkäufen