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Pressemitteilung

London

EMEA Region: Deutliche Zunahme des Transaktionsvolumens in Gewerbeimmobilien in 2010 erwartet


 
 
London, 16. April 2010 – Die direkten Transaktionsvolumina in Gewerbeimmobilien der EMEA Region lagen im 1. Quartal 2010 bei 20 Mrd. Euro*, entsprechend einem Zuwachs im Jahresvergleich (Q 1 2009: 12 Mrd. Euro) von 75%. Auf Großbritannien entfiel mit 7,8 Mrd. Euro mehr als ein Drittel des gesamten Transaktionsvolumens in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres. Auf den Plätzen 2 – 4 folgen, allesamt im Jahresvergleich mit einem Plus versehen, Deutschland mit 4,57 Mrd. Euro (+ 171 %), Frankreich (1,77 Mrd. Euro, +134 %) und Schweden (1,36 Mrd. Euro, + 245 %).
  
„Die ersten drei Monate eines Jahres zeigen in der Regel die geringste Dynamik, rund 20-30% unter dem 4. Quartal eines Vorjahres bewegen sich hier die Transaktionsvolumina. Der Druck, Transaktionen abschließen zu müssen ist für die Investoren noch nicht so stark. Insofern ist ein Rückgang von 15 % in den ersten drei Monaten 2010 gegenüber dem Vorquartal, in dem das Volumen bei 25 Mrd. Euro lag, kein Zeichen eines abflauenden Marktes“, so Richard Bloxam, Direktor, EMEA Capital Markets, Jones Lang LaSalle. "Im Jahresverlauf erwarten wir eine Zunahme der Investitionstätigkeit. Derzeit werden bereits einige Transaktionen über 100 Mio. Euro und einige Portfolio-Deals auf dem Markt angeboten. Unseren neuesten Prognosen nach dürften die Direkt-Transaktionsvolumina in europäische Gewerbeimmobilien für das Gesamtjahr mindestens 90 Mrd. Euro erreichen. Dies wären rund 30 % mehr als 2009.”

Das verstärkte Investoren-Interesse an qualitativ hochwertigen Immobilien lässt sich an der Bewegung der Spitzenrenditen für Büroflächen festmachen, die in den meisten europäischen Märkten im 1. Quartal 2010 zurückgegangen sind, in London West End etwa um 50 Basispunkte, in den  kontinentaleuropäischen Märkten zwischen 10 und 50 Basispunkten. In 12 europäischen Märkten, darunter in der Londoner City, Brüssel, Madrid und Mailand sind die Spitzenwerte in dieser Assetklasse stabil geblieben.

„Zwar bleibt der konjunkturelle Aufschwung weiterhin fragil, das Geschäftsklima verbessert sich aber und mit den verbesserten Kreditbedingungen drückt die Nachfrage nach Immobilien vonseiten der Core-Investoren die Renditen nach unten. Kurzfristig bieten die Zinssätze nach wie vor positive Cash-Flow-Gelegenheiten für Käufer mit Fremdkapital. Für Investoren mit einem langfristig  ausgerichteten Anlagehorizont  ist aber von besonderem Interesse, dass sich die verbessernden wirtschaftlichen Rahmendaten in dynamischere und stärkere Vermietungsmärkte niederschlagen“, so Nigel Roberts, Leiter EMEA Research bei Jones Lang LaSalle.
 

* Transaktionen von Grundstücken, Wohnimmobilien und Projektentwicklungen, jegliche Transaktionen unter 5 Mio. USD sowie Käufe von Unternehmen, die Eigentümer auch von Immobilien sind, sind nicht berücksichtigt.