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Pressemitteilung

Cannes

Student-Housing-Sektor in Kontinentaleuropa wird erwachsen

Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, die Niederlande und Spanien werden in den nächsten 10 Jahren nachhaltig wachsen


CANNES, FRANKREICH, 14. März 2017 – Wohnimmobilien für Studenten stoßen in den europäischen Märkten als Assetklasse auf ein zunehmendes Interesse institutioneller Investoren. Im neuesten „2017 European Student Housing Report“ von JLL werden für die europäischen Märkte (ohne UK) die wichtigsten Trends benannt und sechs europäische Länder, in denen der Sektor ein nachhaltiges und starkes Wachstum zu erwarten hat, identifiziert: Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, die Niederlande und Spanien.

 

  • Studentenunterkünfte als Asset-Klasse stärker im Fokus: Institutionelle Fonds, Private Equity und etablierte Betreiber aus dem In- und Ausland sind stark interessiert an neuen Portfolien in neuen Märkten. Nach Schätzungen von JLL ist derzeit Kapital in Höhe von 4- 5 Mrd. Euro auf der Suche nach studentischen Wohnobjekten in Europa. Nicht zuletzt der Fakt, dass europäische Universitäten dabei sind, sich einen größeren Marktanteil am internationalen Studentenmarkt zu erobern, der derzeit von den USA und Großbritannien dominiert wird sowie die Beobachtung, dass sich die Anzahl der in englischer Sprache unterrichteten Fachvorlesungen in den wichtigsten europäischen Märkten, in denen Englisch nicht Muttersprache ist, mit derzeit mehr als 6000 angebotenen Kursen explosionsartig vermehrt (vor zehn Jahren waren es weniger als 500) hat diese Entwicklung vorangetrieben.
     
  • Die schnelle Zunahme der Studenten, die eine qualitativ höherwertige Unterkunft nachfragen, wird den Wettbewerb ankurbeln: Die Anzahl internationaler Studenten wird im Jahr 2020 auf sieben Millionen ansteigen, gegenüber rund vier Millionen in 2014. Die Erwartungen an die Unterkünfte sind bereits gestiegen. Europäische Universitäten müssen dem Bedarf an modernen, zielgruppenspezifischen Ausstattungen der Wohnobjekte Rechnung tragen, um global wettbewerbsfähig zu bleiben.
     
  • Starkes Wachstums-Potential mit niedrigem Risiko: Studentenunterkünfte werden in vielen wichtigen europäischen Märkten häufig der Asset-Klasse „Wohnimmobilien“ zugeordnet. In der Folge entsprechen die Renditen den etablierteren Wohnimmobilien-Investmentmärkten, die den Investoren weniger Risiko ohne Verzicht auf Wachstum bieten.
     
  • Optionen nehmen zu: Vor dem Hintergrund eines klaren Trends zu Wachstum zeigt der Student Housing Sektor in den einzelnen Märkten unterschiedliche Entwicklung-Stadien und – Geschwindigkeiten. In Märkten wie Deutschland, Irland und Spanien ist das mangelnde Angebot der wichtigste Investitions-Treiber. In Frankreich und in den Niederlanden stützt die starke studentische Nachfrage das Wachstum.

 

Philip Hillman, bei JLL Chairman of Alternatives, EMEA: „Es sind spannende Zeiten für Investoren, die an Engagements in Studentenunterkünfte interessiert sind. Während in Großbritannien diese Immobilien bereits als eigene Asset-Klasse anerkannt sind, nehmen die Investoren nun Kontinentaleuropa ins Visier, um damit höhere Erträge zu erzielen als im traditionellen Wohninvestment. Die von JLL hervorgehobenen sechs Märkte sind sehr liquide und profitieren von den gleichen zugrunde liegenden Fundamentaldaten wie der reifere britische Markt. Europa bietet Investoren damit eine Vielfalt an Möglichkeiten, diese Assetklasse in ihr Portfolio zu integrieren.“