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Pressemitteilung

Berlin

Berliner Gewerbeimmobilien-Investmentmarkt: Es kann nicht immer die Pole Position sein


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BERLIN, 07. April 2017 - Berlins Gewerbeimmobilien-Investmentmarkt zeigt sich von seiner besten Seite. Auch wenn er nicht in der allerersten Reihe steht. Mit Transaktionen in einer Größenordnung von 1,45 Mrd. Euro bilanziert in der Spreemetropole das größte jemals in einem ersten Quartal erzielte Investmentvolumen. München legte allerdings noch eine Schippe oben drauf (1,56 Mrd. Euro) und startet vor allen anderen Immobilienhochburgen in die kommenden neun Monatsrunden.
 
Gepunktet hat Berlin durch vier Transaktionen im dreistelligen Millionenbereich. Das hatten selbst die Bayern nicht zu bieten. Der Anteil dieser Abschlüsse am gesamten Transaktionsvolumen der Hauptstadt bewegt sich denn auch bei 43 %, darunter der Kauf des Bürogebäudes CUBE in der Europacity am Hauptbahnhof durch TH Real Estate oder der Rocket Tower durch Amundi. Weitere Asset/Fonds Manager, auch unter den Top 5, sorgten dafür, dass diese Investorengruppe mit einem Anteil von 58 % deutlich vor den drei nächstplatzierten, der öffentlichen Verwaltung, den Private Equity/Hedge Fonds sowie den Spezialfonds lagen.                           Vor allem die Transaktionen jenseits der 100 Mio. Euro sowie eine insgesamt höhere Anzahl von Transaktionen führten zu einem deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahresresultat (+92 %).  Auch der 5-Jahresschnitt wurde fast verdoppelt, das Mittel der letzten zehn Jahre um + 78 % getoppt. 

"Der Markt ist unglaublich bullish, Geld muss neu oder anders angelegt und verteilt werden, trotz oder vielleicht auch wegen aller Unwägbarkeiten, die sich weltweit in vielfältiger Hinsicht aufgetan haben oder noch möglicherweise auftun werden“, so Hendrik Kadelbach, bei JLL Team Leader Office Investment Berlin. Unverändert stark treibe es die Anleger in die Immobilie, deutsche wie ausländische Player mit Blick auf die vieldimensionalen Möglichkeiten in der Hauptstadt. Insofern stünden die Zeichen auf ein weiteres Jahr mit hohem Transaktionsvolumen. Sechs Milliarden Euro plus könnten es 2017 werden. Und Kadelbach ergänzt: „Investoren sind bereit, für eine Büroimmobilie Faktoren bis zum 30-fachen der Jahresmiete zu zahlen. Vor ein paar Monaten noch undenkbar." Damit befinde sich Berlins Spitzenrendite auf  historischem Tiefstand. 3 % ist auch der niedrigste Wert unter den sieben deutschen Immobilienhochburgen, die mittlerweile alle eine „3“ vor dem Komma haben. „Der Büroimmobilienmarkt in der Hauptstadt wird der erste  sein, der noch in diesem Jahr eine Spitzenrendite unter 3 % aufweisen wird.“
 
Herausragend im Blick auf die weitere Marktentwicklung der Spreemetropole im laufenden Jahr ist der Plan der Axel Springer SE, zwei ihrer Bürogebäude im traditionsreichen Berliner Zeitungsviertel zu veräußern. 105.000 m² stehen insgesamt zur Disposition. Beide Immobilien werden von Axel Springer nach dem Verkauf als Mieter weiter genutzt.  Kadelbach zu den Dimensionen dieser Pläne: „Daraus könnte 2017 eine der größten, vielleicht sogar die größte Bürotransaktion sowohl auf dem Berliner Markt als auch deutschlandweit werden. Und wir sind stolz, Springer dabei exklusiv zu beraten. Kadelbach weiter: „Die Einmaligkeit dieses Angebots erkennen auch die internationalen Investoren, die bereits an unsere Türen klopfen. Diese Transaktion wird weltweit Schlagzeilen machen und dem Rang Berlins unter den Metropolen der Welt eine zusätzliche Dimension verleihen.“