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Pressemitteilung

Chicago

Jones Lang LaSalle: Ergebnisse erstes Quartal 2010

Bereinigter Gewinn je Aktie von $ 0,14 ohne Restrukturierungs- und bestimmte nicht zahlungswirksame Posten


 
 
Das erste Quartal 2010 im Überblick:
  • Umsatzsteigerung von 12 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen durch erhöhte Geschäftstätigkeit in allen operativen Segmenten
     
  • Erholung im Transaktionsgeschäft
     
  • Anhaltend solides Wachstum im Bereich Corporate Outsourcing
      
  • Erheblicher Zuwachs der Kundenaufträge bei LaSalle Investment Management

CHICAGO, 27. April 2010 - Jones Lang LaSalle Incorporated (NYSE: JLL), weltweit führendes Immobilienberatungs- und Investment-Management-Unternehmen, erzielte im ersten Quartal 2010 einen Nettogewinn von $ 0,2 Mio. bzw. $ 0,01 je Stammaktie (einschließlich Wandlungs- und Umtauschrechte), verglichen mit einem Nettoverlust von $ 61 Mio. bzw. $ 1,78 je Aktie im ersten Quartal 2009. Bereinigt um Restrukturierungs- und bestimmte nicht zahlungswirksame Posten hätte der Nettogewinn im ersten Quartal 2010 $ 6 Mio. bzw. $ 0,14 je Stammaktie betragen, gegenüber einem bereinigten Nettoverlust von $ 22 Mio. bzw. $ 0,65 je Aktie in 2009. Der Nettogewinn im ersten Quartal profitierte vom anhaltenden Schwung des vierten Quartals 2009 und dem Wandel hin zu einer variableren Vergütungsstruktur in einigen Geschäftsbereichen des Unternehmens.  Das bereinigte Betriebsergebnis des Unternehmens vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände („bereinigtes EBITDA“) betrug $ 37 Mio. im ersten Quartal 2010 gegenüber $ 11 Mio. im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz belief sich im ersten Quartal 2010 auf $ 581 Mio. und stieg gegenüber dem ersten Quartal 2009 um 18 Prozent in US-Dollar und 12 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.
 
Die Ergebnisse des ersten Quartals beinhalteten $ 1 Mio. Restrukturierungskosten, sowie $ 6 Mio. nicht zahlungswirksame Wertminderungsaufwendungen.  Die Restrukturierungskosten werden bei den Ergebnissen der Geschäftsbereiche nicht berücksichtigt, fließen jedoch in das Konzernberichtswesen mit ein.  Im Berichtswesen sowohl auf Geschäftsbereichs- als auch auf Konzernebene werden die nicht zahlungswirksamen Wertminderungsaufwendungen bei den Kapitalverlusten berücksichtigt.
 
„Unsere soliden Ergebnisse im ersten Quartal sind deswegen besonders ermutigend, weil sie auf einer regionen- und geschäftsbereichsübergreifenden Grundlage basieren“, so Colin Dyer, Chief Executive Officer von Jones Lang LaSalle. „Die Geschäftsaussichten für das Jahr verbessern sich weiter, und wir blicken unter Beobachtung der Marktentwicklung mit Zuversicht nach vorne.“
 
Ohne Restrukturierungskosten betrugen die betrieblichen Aufwendungen im ersten Quartal $ 562 Mio. gegenüber $ 505 Mio. im Vorjahreszeitraum. In den jeweiligen Landeswährungen nahmen die betrieblichen Aufwendungen ohne Restrukturierungskosten um lediglich 6 Prozent zu, trotz höherer leistungsabhängiger Vergütungen als Folge erhöhter Transaktionsaktivitäten und trotz höherer Kosten im Zusammenhang mit einer größeren Zahl an Neukunden im Bereich Corporate Outsourcing gegenüber dem Vorjahreszeitraum. 

 
Bilanzaufstellung und Dividende
 
Die Außenstände des Unternehmens für seine langfristigen Darlehen betrugen am 31. März 2010 $ 335 Mio. gegenüber $ 496 Mio. am 31. März 2009. Der Saldo der Kreditfacilitäten lag zum 31. März 2010 deutlich niedriger, trotz der Auszahlung fast aller leistungsabhängiger Vergütungen für 2009 zum 31. März 2010, die 2009 für das Vorjahr zum Großteil im zweiten Quartal ausgezahlt wurden. 
 
Der Vorstand hat eine Halbjahresdividende von $ 0,10 je Stammaktie angekündigt; entsprechend der Dividendenausschüttung im Dezember 2009. Die Ausschüttung wird am 15. Juni 2010 an die zum Börsenschluss am 14. Mai 2010 eingetragenen Wertpapierinhaber erfolgen.  


Im Überblick: Wichtige Ergebnisse für das erste Quartal nach Geschäftsbereichen

Dienstleistungen für Eigentümer und Nutzer

  • In Nord- und Südamerika belief sich der Umsatz im ersten Quartal auf $ 228 Mio. und stieg um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis spiegelt ein verbessertes Klima für Transaktionsgeschäfte wider - damit das weiterhin zurückhaltende Investitionsverhalten der Kunden im Bereich Project & Development Services kompensierend.
     
    Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im ersten Quartal auf $ 219 Mio. und stiegen um 7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum infolge höherer leistungsabhängiger Vergütungen als Folge erhöhter Umsätze im Transaktionsgeschäft sowie höherer Kosten im Zusammenhang mit der Bedienung einer größeren Zahl an Kunden im Bereich Corporate Outsourcing.
     
    Das EBITDA der Region betrug $ 18 Mio. für das erste Quartal 2010, gegenüber $11 Mio. im Vorjahreszeitraum. 

  • In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) betrug der Umsatz im ersten Quartal 2010 $ 151 Mio. und stieg gegenüber $ 121 Mio. 2009 um 25 Prozent bzw. 17 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Der Umsatz stieg in England um 47 Prozent. In Deutschland ist der Umsatz im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7 Prozent in Euro (bzw. um 14 Prozent in US-Dollar) gestiegen. Hierzu haben im Wesentlichen Transaktionen im Capital Markets Bereich beigetragen. Das Beratungs- und Management-Geschäft blieben im Vergleich zum Vorjahr auf gleichem Niveau. Das Vermietungsgeschäft blieb um 12 Prozent in Euro (7 Prozent in US-Dollar) noch rückläufig, was auf den weiterhin starken Einfluss der Wirtschafts- und Finanzkrise auf dieses Segment zurückzuführen ist.
    In Russland stabilisierte sich die Performance: der Umsatz stieg von einem sehr niedrigen Niveau 2009 im ersten Quartal 2010 um 59 Prozent.
      
    Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im ersten Quartal auf $ 161 Mio. und stiegen gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent bzw. 6 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen, in erster Linie zurückzuführen auf erhöhte variable Vergütungen aufgrund gestiegener Transaktionsaktivitäten in der gesamten Region. 
     
    Das EBITDA der Region verzeichnete $ 5 Mio. Verlust für das erste Quartal 2010, gegenüber einem Verlust von 16 $ Mio. im Vorjahreszeitraum.

     
  • In der Asien-Pazifik-Region betrug der Umsatz im ersten Quartal 2010 $ 136 Mio., gegenüber $ 105 Mio. in 2009 und stieg um 29 Prozent bzw. 15 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.  Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr war auf eine Umsatzsteigerung im Transaktionsgeschäft zurückzuführen.
     
    Die betrieblichen Aufwendungen für die Region beliefen sich im ersten Quartal auf $ 130 Mio. und stiegen gegenüber dem Vorjahr um nur 7 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen, trotz höherer Kosten im Zusammenhang mit der Bedienung einer größeren Zahl an Kunden im Bereich Corporate Outsourcing sowie höherer variabler Vergütungen im Zusammenhang mit Umsatzsteigerungen im Transaktionsgeschäft. Das EBITDA der Region betrug $ 9 Mio. für das erste Quartal 2010, gegenüber einem Verlust von 1 $ Mio. im Vorjahreszeitraum.


LaSalle Investment Management
 
Bei LaSalle Investment Management beliefen sich die Managementgebühren im ersten Quartal 2010 auf $ 59 Mio. gegenüber $ 60 Mio. im Vorjahreszeitraum, bei ebenfalls rückläufiger Entwicklung in den jeweiligen Landeswährungen um 7 Prozent Das Unternehmen verzeichnete im ersten Quartal 2010 Erfolgshonorare in Höhe von $ 6 Mio., nachdem spezifische Leistungsziele entsprechend aufgestellter Zielvorgaben erreicht worden waren. Der Kauf von Assets, ein Hauptfaktor im Transaktionsgeschäft, war durch das geringe Angebot an attraktiven Anlagemöglichkeiten begrenzt.
 
Im ersten Quartal sicherte sich LaSalle Investment Management neue Kundenmandate und Portfolien in Höhe von über $ 3 Mrd. Für eigene Fonds und das Geschäft mit Wertpapieren wurde Kapital in Höhe von fast $ 400 Mio. eingeworben. Die erhebliche Anzahl spiegelt die weiterhin robuste Performance und den guten Ruf von LaSalle am Markt wider.  Die verwalteten Vermögenswerte beliefen sich auf $ 39,9 Mrd. und blieben gegenüber dem vierten Quartal 2009 konstant.

 
Zusammenfassung
 
Der solide Start des Unternehmens ins Jahr 2010 ergab sich aus Umsatzsteigerungen im Transaktionsgeschäft, dem Wachstum des regelmäßigen Umsatzes und einem steten Kostenmanagement.  Auch der Übergang hin zu einer variableren Vergütungsstruktur hat zu einer verbesserten Rentabilität im üblicherweise verlustträchtigen ersten Quartal beigetragen.  Das Unternehmen ist durch seine solide Performance im ersten Quartal ermutigt und wird sich für die Ausweitung von Marktanteilen weiterhin den anspruchsvollen Dienstleistungen gegenüber seinen Kunden verschreiben.