Skip Ribbon Commands
Skip to main content

Pressemitteilung

Chicago

JLL: Robuste Umsatzentwicklung im ersten Quartal 2017

Umsatz um 21 Prozent auf $ 1,6 Mrd. gesteigert, Umsatz aus Honoraren steigt um 21 Prozent auf $ 1,4 Mrd.


​Pressemitteilung inklusive Umsatztabellen [PDF]


CHICAGO, 5. Mai 2017 - Jones Lang LaSalle Incorporated (NYSE: JLL) erzielte im ersten Quartal 2017 ein diversifiziertes Umsatzwachstum mit einem verwässerten Gewinn pro Aktie von $ 0,24 und einem bereinigten verwässerten Gewinn pro Aktie von $ 0,45.
 

 

  • Breit gefächertes, zweistelliges Umsatzwachstum bei den Immobiliendienstleistungen in allen Regionen und Geschäftsbereichen; 11% organisches Wachstum des Umsatzes aus Honoraren
     
  • Starke Dynamik in den Bereichen Vermietung und Capital Markets, angeführt von den USA und Großbritannien
     
  • Kontinuierliche M&A trieb die Expansion von Property & Facility Management und Project & Development Services voran
     
  • Spiegelung der Ertragskraft in Margen, die durch den erwarteten Rückgang der Kapitalerträge und Provisionen für Transaktionen bei LaSalle, Investitionen in Technologie sowie die Performance in EMEA kompensiert wurden
     
  • Die Ergebnisse in EMEA wurden durch zunehmende Investitionen in die Plattform, durch die Terminierung von Capital Markets Transaktionen und durch Geldeingänge beeinflusst
     
  • LaSalle generierte ein erhöhtes Akquisitions- und Veräußerungsvolumen gepaart mit robusten regelmäßigen Erträgen
     
  • Dividende steigt um 6% auf $ 0,35 je Aktie an

 

 


Kommentar des CEO:
„Starkes Umsatzwachstum und ein steter Zugewinn von  Marktanteilen, kombiniert mit einer erwarteten Entwicklung der Margen trugen zu robusten Ergebnissen im ersten Quartal bei“, so CEO Christian Ulbrich. „Angesichts günstiger Marktbedingungen und guter Chancen für das Neugeschäft sind wir zuversichtlich, dass wir die selbst gesetzten Erwartungen an das Geschäftsjahr erfüllen werden“, fügte Ulbrich hinzu.

       

Überblick über die konsolidierte Performance im ersten Quartal 2017:

Die prozentualen Veränderungen im nachfolgenden Abschnitt werden in den jeweiligen Landeswährungen berechnet und dargestellt, soweit nicht anders angegeben.
 

  • Der konsolidierte Umsatz lag bei $ 1,6 Mrd. und der konsolidierte Umsatz aus Honoraren bei $ 1,4 Mrd., jeweils einem Anstieg um 25 Prozent (in Landeswährung) gegenüber dem Vorjahr entsprechend. Das Umsatzwachstum war in allen Regionen zu verzeichnen und spiegelte die Expansion im Transaktions- und des Managementgeschäft wider. Das organische Umsatzwachstum machte mehr als 40 Prozent des Umsatzwachstums bei RES aus, einschließlich des Saldos der nach dem ersten Quartal 2016 abgeschlossenen Übernahmen.
     
  • Die konsolidierten betrieblichen Aufwendungen stiegen um 26 Prozent auf $ 1,6 Mrd. gegenüber $ 1,3 Mrd. im Vorjahreszeitraum. Ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten stiegen die honorarbasierten konsolidierten betrieblichen Aufwendungen um 27 Prozent auf $ 1,3 Mrd. gegenüber $ 1,1 Mrd. im Vorjahr. Das Wachstum der betrieblichen Aufwendungen spiegelte die kontinuierliche Expansion der Geschäftsaktivitäten mit regelmäßigen Einnahmen, insbesondere die Übernahme von Integral UK Ltd. („Integral“) im August 2016, wider und beinhaltete rund $ 138 Mio. honorarbasierte betriebliche Aufwendungen, ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten, aus nach dem ersten Quartal 2016 abgeschlossenen Übernahmen. Außerdem beinhaltete es $ 5,3 Mio. zusätzliche Aufwendungen in den Bereichen Technologie und Data ohne Abschreibung und Amortisation, die gegenüber dem ersten Quartal 2016 zunahmen.
     
  • Gegenüber einem robusten Vorjahresquartal, das von dem erfolgreichen Börsengang von LaSalle Logiport REIT profitierte, erzielte LaSalle in 2017 solide Ergebnisse, zurückzuführen auf die kontinuierliche Performance der regelmäßigen Managementgebühren sowie eine gesunde Entwicklung bei den Erfolgshonoraren und Provisionen für Transaktionen.
     
  • Der den Stammaktionären zurechenbare Nettogewinn belief sich auf $ 10,8 Mio. gegenüber $ 25,7 Mio. im Vorjahr. Das bereinigte EBTIDA betrug $ 73,9 Mio. gegenüber $ 85,0 Mio. in 2016. Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet als Prozentsatz des Umsatzes aus Honoraren, belief sich auf 5,4 Prozent in USD (5,0 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen) gegenüber 7,6 Prozent im Vorjahr.
      
    Der verwässerte Gewinn pro Aktie belief sich auf $ 0,24 gegenüber $ 0,56 im Vorjahr. Der bereinigte verwässerte Gewinn pro Aktie belief sich auf $ 0,45 gegenüber $ 0,82 in 2016.

    Die Ergebnisse des laufenden Jahres spiegeln ein robustes Umsatzwachstum wider, kompensiert durch folgende Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr:
    • Gesamtrückgang des Umsatzes aus Erfolgshonoraren, Provisionen für Transaktionen, sonstigen Umsätzen und Kapitalerträgen bei LaSalle um $ 20,8 Mio.;
       
    • Rückgang des EBITDA um $ 12,1 Mio. bei der Performance in EMEA;
       
    • Anstieg der Aufwendungen im Bereich Technologie und Data.

 

 

Bilanzaufstellung und Nettozinsaufwendungen:
 

  • Die Netto-Gesamtschulden beliefen sich zum Quartalsende auf $ 1,4 Mrd. und stiegen um $ 254,5 Mio. gegenüber dem Jahresende, die jährliche Auszahlung der variablen Vergütungen für 2016 an Mitarbeiter widerspiegelnd, teilweise kompensiert wiederum durch ein verbessertes Management des Working Capital.
  • Im ersten Quartal betrugen die Nettozinsaufwendungen $ 13,0 Mio. gegenüber $ 8,9 Mio. in 2016. Rund die Hälfte des Anstiegs im Jahresvergleich war auf einen Anstieg der durchschnittlichen Kreditverbindlichkeiten von $ 554,3 Mio. in den ersten drei Monaten 2016 auf $ 1.117,5 Mio. im laufenden Quartal zurückzuführen, bedingt durch nahezu $ 490 Mio. an akquisitionsbedingten Zahlungen im Verlauf der letzten 12 Monate. Ein höherer Effektivzinssatz für unseren Kreditrahmen, 1,7% in 2017 gegenüber 1,4% im Vorjahr, trug ebenfalls zur Steigerung der Nettozinsaufwendungen bei.
  • Der Vorstand hat eine Dividende von $ 0,35 je Aktie angekündigt, entsprechend einer Steigerung um sechs Prozent gegenüber $ 0,33 je Aktie bei der im Dezember 2016 ausgeschütteten Dividende. Die Ausschüttung wird am Donnerstag, 15. Juni 2017 an die zum Geschäftsschluss am Montag, 15. Mai 2017 eingetragenen Aktionäre erfolgen.


 
Wichtige Ergebnisse nach Geschäftsbereichen

Region Amerika Immobiliendienstleistungen

     
Die prozentualen Veränderungen im nachfolgenden Abschnitt werden in den jeweiligen Landeswährungen berechnet und dargestellt, soweit nicht anders angegeben.

  • Der Gesamtumsatz betrug $ 722,8 Mio., ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr; der Umsatz aus Honoraren betrug $ 678,4 Mio., ein Anstieg um 21 Prozent gegenüber 2016. Mehr als 70 Prozent des Wachstums des Umsatzes aus Honoraren war auf das organische Wachstum zurückzuführen und spiegelte das robuste Transaktionsgeschäft wider, insbesondere im Vermietungsgeschäft in den USA, das von den Märkten in New York, Houston und Seattle angeführt wurde. Die Umsatzentwicklung bei Capital Markets & Hotels spiegelt das Wachstum im Bereich Mehrfamilienhäuser sowie die Transaktionstätigkeit in den Märkten von New York und Virginia/Washington D.C. wider. Der Anstieg im Bereich Project & Development Services spiegelte die organische Expansion und das Wachstum im Bereich „Bewertung, Beratung und sonstige“ die kürzlich getätigten Unternehmensübernahmen wider.
     
  • Die betrieblichen Aufwendungen stiegen um 20 Prozent auf $ 685,3 Mio. verglichen mit $ 571,1 Mio. in 2016. Ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten stiegen die honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen um 22 Prozent auf $ 638,2 Mio. gegenüber $ 522,3 Mio. in 2016.
     
  • Das Betriebsergebnis stieg um 16 Prozent auf $ 37,5 Mio. verglichen mit $ 32,4 Mio. in 2016. Das bereinigte EBITDA betrug im ersten Quartal $ 63,6 Mio. gegenüber $ 54,6 Mio. in 2016. Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet als Prozentsatz des Umsatzes aus Honoraren, belief sich auf 9,4 Prozent in USD und den jeweiligen Landeswährungen gegenüber 9,8 Prozent im Vorjahr. Der Rückgang der bereinigten EBITDA-Marge war auf erhöhte Investitionen in Data, Technologie und Personal zurückzuführen, die teilweise durch das  erwähnte beträchtliche Umsatzwachstum kompensiert wurden.


 

Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) Immobiliendienstleistungen

 

Die prozentualen Veränderungen im nachfolgenden Abschnittwerden in den jeweiligen Landeswährungen berechnet und dargestellt, soweit nicht anders angegeben.
 

  • Der Umsatz in der Region EMEA stieg um 49 Prozent auf $ 499,5 Mio. und der Umsatz aus Honoraren um 55 Prozent auf $ 359,7 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Das Umsatzwachstum im Vergleich zu 2016 war insbesondere im Bereich Property & Facility Management zu verzeichnen, angeführt durch zusätzliche Umsätze aus Honoraren von Integral. Die Performance im Vermietungsbereich war primär zurückzuführen auf organisches Wachstum bei der Bürovermietung und Mieterberatung in einer Reihe von Ländern.
  • Der Gesamtumsatz in Deutschland konnte im Quartalsvergleich um etwa 25 Prozent in Euro (21 Prozent in US Dollar) gesteigert werden. Der Umsatz aus Honoraren erhöhte sich im ersten Quartal 2017 um ca. 16 Prozent (12 Prozent in US Dollar) gegenüber dem Vorjahr.
    Die Honorarumsätze im Bereich Management Services (Asset-, Property-, Shopping-Center Management, Project Development Services und Tetris) konnten im Vergleich zum Vorjahresquartal um ca. 60 Prozent (54 Prozent in US Dollar) gesteigert werden. Zum Umsatzwachstum in diesem Bereich haben Akquisitionen wesentlich beigetragen.
    Der Umsatz im Bereich Bewertung stieg im Quartalsvergleich um ca. 29 Prozent (25 Prozent in US Dollar).
    Vermietungsumsätze aus Honoraren haben gegenüber dem Vorjahresquartal um ca. 23 Prozent (19 Prozent in US Dollar) zugelegt.
    Corporate Solutions steigerte den Honorarumsatz im Quartalsvergleich um ca. 22 Prozent (18 Prozent in US Dollar).
    Die Honorarumsätze der Investmentaktivitäten (Capital Markets und Hotels & Hospitality) konnten im ersten Quartal das Vorjahresniveau nicht erreichen. Sie gingen um ca. 27 Prozent (30 Prozent in US Dollar) zurück.
     
  • Die betrieblichen Aufwendungen in EMEA stiegen um 52 Prozent auf $ 528,9 Mio. verglichen mit $ 385,2 Mio. in 2016. Ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten stiegen die honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen um 58 Prozent auf $ 389,1 Mio. gegenüber $ 272,3 Mio. im Vorjahr, zurückzuführen in erster Linie auf einen Anstieg der honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Integral-Übernahme.
    •  Der Betriebsverlust betrug $ 29,4 Mio. verglichen mit $ 15,8 Mio. im Vorjahr. Das bereinigte EBITDA entsprach einem Verlust von $ 19,2 Mio. gegenüber $ 7,6 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet als Prozentsatz des Umsatzes aus Honoraren, lag bei minus 5,3 Prozent in USD (minus 5,5 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen) gegenüber minus 3,0 Prozent im Vorjahr. Die Abschwächung der Rentabilität wurde beeinflusst durch $ 12,1 Mio. (i) zusätzliche Investitionen in Technologie und Facility Management, (ii) Kosten im Zusammenhang mit dem anhaltenden Rückgang des Geschäfts in einem nicht zum Kerngeschäft gehörenden britischen Markt, (iii) zeitliche Verzögerungen beim Umsatz aus dem Bereich Facility Management sowie (iv) Wertberichtigungen auf Forderungen.

Region Asien/Pazifik Immobiliendienstleistungen
    
Die prozentualen Veränderungen im nachfolgenden Abschnitt werden in den jeweiligen Landeswährungen berechnet und dargestellt, soweit nicht anders angegeben.

 

  • Der Umsatz in der Region Asien/Pazifik stieg gegenüber 2016 um 15 Prozent auf $ 304,7 Mio.; der Umsatz aus Honoraren stieg gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf $ 233,6 Mio. Mehr als 80 Prozent der Steigerung des Umsatzes aus Honoraren war auf organische Expansion zurückzuführen. Das Wachstum wurde angeführt von den Geschäftsbereichen Property & Facility Management und Project & Development Services und den Ländern China und Indien.
     
  • Die betrieblichen Aufwendungen stiegen um 13 Prozent auf $ 300,4 Mio. verglichen mit $ 264,6 Mio. in 2016. Ohne Restrukturierungs- und Übernahmekosten stiegen die honorarbasierten betrieblichen Aufwendungen um 10 Prozent auf $ 229,3 Mio. gegenüber $ 207,0 Mio. in 2016.
  • Das Betriebsergebnis betrug $ 4,3 Mio. gegenüber einem Betriebsverlust von $ 1,2 Mio. in 2016. Das bereinigte EBTIDA betrug $ 9,9 Mio. gegenüber $ 3,0 Mio. in 2016. Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet als Prozentsatz des Umsatzes aus Honoraren, belief sich auf 4,2 Prozent in USD (4,0 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen) gegenüber 1,5 Prozent im Vorjahr, und spiegelte in erster Linie das robuste Transaktionsvolumen sowie die Initiativen zur Kostenkontrolle wider.
     

LaSalle Investment Management
  
Die prozentualen Veränderungen im nachfolgenden Abschnitt werden in den jeweiligen Landeswährungen berechnet und dargestellt, soweit nicht anders angegeben.

  • Der Gesamtumsatz von $ 88,2 Mio. sank um neun Prozent gegenüber einem starken Vergleichswert in 2016, der von Provisionen aus Transaktionen im Zusammenhang mit dem erfolgreichen Börsengang von LaSalle Logiport REIT profitiert hatte.
     
  • Die Kapitalerträge beliefen sich auf $ 4,6 Mio. gegenüber $ 12,7 Mio. in 2016. Die Kapitalerträge waren auf Nettowerterhöhungen in beiden Jahren zurückzuführen. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr spiegelt die deutliche Nettowerterhöhung im Zusammenhang mit unserer Investition in LaSalle Logiport REIT wider.
     
  • Die betrieblichen Aufwendungen sanken um 3 Prozent auf $ 73,8 Mio. verglichen mit $ 78,9 Mio. in 2016.
     
  • Das Betriebsergebnis sank auf $ 14,4 Mio. verglichen mit $ 21,6 Mio. im Vorjahr. Das bereinigte EBITDA betrug $ 19,6 Mio. gegenüber $ 35,1 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die bereinigte EBITDA-Marge betrug 22,2 Prozent in USD und den jeweiligen Landeswährungen gegenüber 34,9 Prozent im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang des bereinigten EBITDA und der bereinigten EBITDA-Marge spiegelte die Rückgänge der Transaktionsgebühren, Erfolgshonorare und Kapitalerträge wider, die teilweise durch einen verringerten Aufwand für variable Vergütungen ohne den Einfluss von zeitlich verzögerten Vergütungen kompensiert wurden.
     
  • Die verwalteten Vermögenswerte beliefen sich zum Quartalsende auf $ 58,0 Mrd. und sanken um ein Prozent in lokalen Landeswährungen gegenüber $ 60,1 Mrd. zum Jahresende 2016; sie blieben im Großen und Ganzen unverändert gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Nettoabnahme der im Jahr 2017
    verwalteten Vermögenswerte war zurückzuführen auf $ 3,5 Mrd. aus Veräußerungen und Entnahmen und $ 1,4 Mrd. aus Abnahmen aufgrund von Wechselkursschwankungen, die teilweise durch Akquisitionen in Höhe von $ 2,5 Mrd. und Nettowerterhöhungen in Höhe von $ 0,3 Mrd. kompensiert wurden.