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Pressemitteilung

Frankfurt

Investors Darling ist auch unter den Jumbo Deals die Einzelhandelsimmobilie


 
 
Frankfurt, 18. Mai 2010 – Die zehn größten Transaktionen auf dem deutschen Gewerbeimmobilienmarkt  machen im ersten Quartal mehr als die Hälfte (2,68 Mrd. Euro)  des gesamten von Jones Lang LaSalle erfassten Transaktionsvolumens (5 Mrd. Euro) aus. Sechs Transaktionen sind der Assetklasse Retail zuzuorden, darunter das Corio/Multi Portfolio mit allein 1,17 Mrd. Euro. „Einzelhandelsimmobilien unterstreichen damit auch innerhalb der Gruppe der "Jumbo deals" ihre Vormachtstellung als Investors Darling“, so Marcus Lemli, Leiter Leasing & Capital Markets Jones Lang LaSalle Deutschland.
Und Helge Scheunemann, Leiter Research Deutschland ergänzt: „Auch 2005 war es die Einzelhandelsimmobilie, die eine Trendwende einleitete. Damals läuteten ausländische Investoren, günstige Finanzierungskonditionen und ein positives gesamtwirtschaftliches Umfeld einen Investmentboom ein. Von einem Boom kann zwar derzeit keine Rede sein, es wird auf kleiner Flamme gekocht und auch die Käufer von heute unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung und Risikoneigung. Aber immerhin: die Marktaktivitäten nehmen deutlich wahrnehmbar wieder zu.“

Noch wird der Investmentmarkt von deutschen institutionellen und privaten Investoren dominiert. Von den 10 größten Deals waren es sechs mit deutscher Beteiligung. Deutlich wird aber auch, dass immer mehr internationales Kapital nach Investitionsmöglichkeiten in Deutschland sucht. Zahlreiche Anfragen asiatischer und arabischer Investoren sind Beleg dieses steigenden Interesses.
 
Auch vor diesem Hintergrund muss man sich keine Sorgen um die Liquidität im Markt machen. Mit dem jüngsten Vertrauensverlust einiger, einst als relativ sicher geltender Staatsanleihen - immerhin die Anlageform, mit der sich Immobilieninvestitionen aufgrund der Rendite/Risikostruktur gemeinhin vergleichen - nimmt die relative Bedeutung von Immobilien als Assetklasse weiter zu.