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Pressemitteilung

Berlin

Keine Wolken am Horizont auf der Nachfrageseite - Berliner Gewerbeimmobilien-Investmentmarkt mit bestem Jahresauftakt seiner Geschichte


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BERLIN, 06. April 2018 - Kontinuität auf hohem Niveau zeigt sich auf dem Berliner Gewerbeimmobilien-Investmentmarkt: zum achten Mal hintereinander fällt in einem Quartal die Milliardenmarke - im Vergleich der ersten drei Monate mit einem neuen Rekord: noch nie wurde in der Hauptstadt in einem ersten Vierteljahr ein Transaktionsvolumen von 1,5 Mrd. Euro erzielt. Dreimal schlägt ein Plus zu Buche: + 3 % im Jahresvergleich, + 50 % gegenüber dem 5-, fast eine Verdopplung gegenüber dem 10-Jahresschnitt. Wie bullish der Investmentmarkt in Deutschland insgesamt ist, wird an den Transaktionsvolumina von vier anderen Immobilienhochburgen in den ersten drei Monaten deutlich, teilweise ebenfalls signifikant über den Resultaten der letzten Jahre. Dazu gehören allen voran München sowie Frankfurt, die Berlin sogar getoppt haben.
 
„Es gibt keine Wolken am Horizont - zumindest nicht auf der Nachfrageseite“, so Hendrik Kadelbach, Team Leader Office Investment JLL Berlin. Kadelbach betont: „Kapital ist mehr als ausreichend vorhanden, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind günstig. Unsere Gespräche zu Jahresanfang zeigen ein starkes Interesse an Investments in Berlin von vielen unterschiedlichen Akteuren. Das Problem bleibt die Angebotsseite, der grundsätzliche Produktmangel.“ Kadelbach ergänzt: „Aufgrund der dynamischen Preisentwicklung im vergangenen Jahr ist ein hohes Niveau erreicht. Weitere Steigerungen werden eher moderat ausfallen.“ 
 
Unter den insgesamt 33 Transaktionen waren es vor allem jene in einer Größenordnung zwischen 50 und 80 Mio. Euro, die im ersten Quartal als Treiber des Marktgeschehens in Berlin fungierten, mit 58% von ausländischen Anlegern dominiert. In keiner anderen Stadt floss bei acht solcher Eigentümerwechsel mehr Geld: insgesamt entsprachen die 530 Mio. Euro einem Drittel des gesamten Transaktionsvolumens auf dem Berliner Markt. Auf deutlich niedrigerem Niveau bewegten sich in summa die drei Transaktionen im dreistelligen Millionenbereich, darunter zwei Büroimmobilien: der Verkauf eines Objektes am Bahnhof Südkreuz durch den niederländischen Entwickler Edge Technologies an Duxton Capital Advisors sowie der Erwerb des Ludwig-Erhard-Hauses in Charlottenburg-Tiergarten durch die IHK. Zusammen mit der dritten Transaktion, einer Logistikimmobilie, machten sie allerdings lediglich 26 % des Transaktionsvolumens auf dem Berliner Markt aus - prozentual deutlich weniger als in München, Frankfurt und Hamburg. Hendrik Kadelbach: „Dieser relativ niedrige Anteil von Transaktionen jenseits der 100-Mio.-Marke wird sich im Laufe der nächsten Monate in Berlin sicherlich deutlich nach oben verschieben, davon zeugen Verhandlungen, die bereits im Gange sind und Gespräche, die auch wir tagtäglich führen. Die ganz großen Tickets wie im letzten Jahr, Axel Springer Neubau & Passage, das Sony Center oder Upper West sind derzeit noch nicht auf dem Schirm, Luft nach oben ist in den nächsten neun Monaten aber allemal vorhanden. Der Markt wird seine hohe Dynamik beibehalten. Insofern gehen wir zu diesem frühen Zeitpunkt von einem Transaktionsvolumen von um die 5,5 Mrd. Euro für das Gesamtjahr 2018 aus, gleichbedeutend Platz 3 in Berlins Statistik.“