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Pressemitteilung

Frankfurt

Globale Büromärkte mit weiter guten Aussichten


​Pressemitteilung inklusive Charts [PDF]

 

FRANKFURT, 29. Mai 2018 - Auch im 1. Quartal 2018 haben globale Büroflächennachfrage und -umsatz  ihre Dynamik beibehalten. Mit 10 Mio. m² wurde das höchste Büroumsatzvolumen der ersten drei Monate seit 2008 und ein Plus von 7% gegenüber dem Vorjahr notiert.  Die Leerstandquote liegt auf dem niedrigsten Niveau des aktuellen Zyklus, und der Mietpreiszuwachs war der stärkste in einem Jahr in den vergangenen sieben Quartalen. „Die Weichen für ein weiteres gutes Jahr auf hohem Niveau sind trotz geopolitischer Herausforderungen gestellt“, so Hela Hinrichs, National Director, JLL EMEA Research.
 
 
Ein unerwarteter Rückgang der globalen Büro-Leerstandsquoten

Einmal mehr ist die aggregierte Leerstandsquote im 1. Quartal 2018 um weitere 20 Basispunkte auf 11,7% zurückgegangen, dem niedrigsten Stand innerhalb des aktuellen Zyklus. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Quartalen konnten dabei alle drei Regionen einen Rückgang der Leerstände verbuchen, dies trotz vermehrter neuer Fertigstellungen. Vor dem Hintergrund stärker steigender Fertigstellungsvolumina in 2018 dürfte sich die globale Leerstandsquote bis Jahresende wieder über 12% bewegen.
In Europa sorgt das beachtliche Vermietungsvolumen von 3,1 Mio. m² für weiteren Druck auf die verfügbaren Flächen mit einem Rückgang der Leerstandsquote um 30 Basispunkte auf 7,0 % - niedriger lag die Quote nur vor 10 Jahren. „Je nachdem wie die Projektentwicklungen 2018 und 2019 an Fahrt gewinnen, wird sich die europäische Leerstandsquote auf einem ähnlichen Niveau stabilisieren“, betont Hinrichs.
Während mit 14,8% die US-amerikanische Leerstandquote im 1. Quartal keine spürbare Veränderung aufweist und bis Ende 2018 eher wieder nach oben tendiert, zeigt sich ein deutlicher Rückgang auf 10,9 % im asiatisch-pazifischen Raum.

 
Stärkster globaler Mietpreiszuwachs
 
Das globale Mietpreiswachstum für erstklassige Büroflächen in weltweit 30 analysierten Märkten hat weiter zugelegt und verzeichnet im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 3,8%. Das ist der stärkste Jahreszuwachs in den letzten sieben Quartalen.
 
Sydney (+17,4%) und Singapur (+14,5%) weisen nach den ersten drei Monaten die stärksten jährlichen Zuwachsraten auf. Sechs weitere Städte mit einer bemerkenswerten Mietpreis-Performance konzentrieren sich in Kontinentaleuropa. Brüssel (+14,5%), Stockholm (+12,5%), Berlin (+10,7%) und Mailand (+10,6%), kommen jeweils auf ein Plus im zweistelligen Bereich, Madrid (+8,5%) und Amsterdam (+8,1%) notieren bei um die 8 %.


„Unsere Prognose für das Gesamtjahr 2018 geht von einem durchschnittlichen Mietpreiswachstum von rund 3% aus, mit der besten Performance in Singapur und Sydney.  Als
ebenfalls herausragend dürften sich Toronto, São Paulo, Moskau und Berlin erweisen“, so Hela Hinrichs.