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Pressemitteilung

Chicago

JLL: Solide Performance im zweiten Quartal 2018

Umsatz im zweiten Quartal um 12 Prozent auf $ 3,9 Mrd. gesteigert, Fee-Umsatz steigt um 13 Prozent auf $ 1,5 Mrd.


​Pressemitteilung inklusive Umsatztabellen [PDF]

 

CHICAGO, 8. August 2018 - Jones Lang LaSalle Incorporated (NYSE: JLL) verzeichnete im zweiten Quartal 2018 eine operative Performance mit einem verwässerten Gewinn pro Aktie in Höhe von $ 2,35 und einem bereinigten verwässerten Gewinn pro Aktie von $ 2,26.
 

  • Organisches Umsatzwachstum in allen Segmenten
      
    • Wachstum in Amerika getrieben durch Transaktionsgeschäfte
       
    • Corporate Solutions steigert erneut die wiederkehrenden Umsätze
  • Die Margen reflektieren
    • ein starkes organisches Wachstum, vor allem in der Region Amerika
       
    • Investitionen zur Unterstützung der digitalen Agenda und der technologischen Transformation
       
  • LaSalle-Kapitalzufluss setzt Wachstum bei den verwalteten Private-Equity-Vermögenswerten fort und erreicht ein Rekordvolumen von $ 52,3 Mrd.
  • Verlängerte Laufzeit der Kreditfazilität mit verbesserter Preisgestaltung zur Unterstützung der Wachstumsstrategie
     

Kommentar des CEO:
„Unsere Performance in den ersten zwei Quartalen dieses Jahres war stark und spiegelt das organische Umsatzwachstum in unseren Geschäftsbereichen sowie die Fortschritte bei unseren Initiativen zur digitalen Agenda und technologischen Transformation wider“, sagte Christian Ulbrich, CEO von JLL. „Trotz zunehmender weltwirtschaftlicher Unsicherheiten bleiben die Fundamentaldaten der Immobilienbranche stabil, und wir sind optimistisch in Bezug auf die Performance im Gesamtjahr.“

 
Überblick über die konsolidierte Performance im zweiten Quartal 2018: 

  • Sowohl der konsolidierte Umsatz als auch der konsolidierte Fee-Umsatz stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent. Dies ist auf ein Wachstum auf breiter Basis in allen vier Segmenten zurückzuführen. Das Wachstum der konsolidierten Fee-Umsätze in den RES-Geschäftsbereichen wurde von Vermietung, Project & Development Services sowie von Property & Facility Management angeführt. Die geografische Analyse der Geschäftsbereiche zeigt, dass die Region Amerika - auf Basis der jeweiligen Landeswährungen - mit 67 Prozent der wesentliche Treiber des Fee-Umsatzwachstums im RES-Bereich war, gefolgt von APAC (18 Prozent) und EMEA (15 Prozent).
     
  • Die konsolidierten betrieblichen Aufwendungen ohne Kostenerstattungen beliefen sich auf $ 2,0 Mrd. und die konsolidierten betrieblichen Fee-Aufwendungen1 ohne Restrukturierungs- und Akquisitionsaufwendungen auf $ 1,4 Mrd. Dies entspricht einem Anstieg von 14 Prozent bzw. 11 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2017.
     
  • Das Umsatzwachstum von LaSalle ist in erster Linie auf höhere Erfolgshonorare aus der Veräußerung von Immobilienvermögen im Auftrag von Kunden sowie auf stabile Managementgebühren im Quartal zurückzuführen. Die Gesamtperformance spiegelt höhere Erfolgshonorare wider, die durch niedrigere Kapitalerträge ausgeglichen wurden.
     
  • Der den Stammaktionären zurechenbare Nettogewinn betrug $ 107,8 Mio. nach $ 94,3 Mio. im Vorjahresquartal und das bereinigte EBITDA $ 193,6 Milo. nach $ 184,6 Milo. im Jahr 2017. Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet als Prozentsatz des Fee-Umsatzes, belief sich auf 13,0 Prozent in USD im Quartal (13,1 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen), gegenüber 13,9 Prozent in 2017.

 

Die konsolidierten Ergebnisse zeigen

    • einen operativen Netto-Rückgang um rund 20 Basispunkte, da das stabile organische Wachstum in den Regionen Amerika und Asien-Pazifik durch die Performance in EMEA sowie durch erhöhte Investitionen, vor allem in technologiebezogene Initiativen, mehr als kompensiert wurde sowie
       
    •  ungünstige Auswirkungen in Höhe von rund 70 Basispunkten gegenüber dem Vorjahr durch die Anwendung von ASC 606. Für weitere Informationen siehe Anmerkung 6 im Anschluss an den Finanzbericht im englischen Original dieser Pressemitteilung.
       
  • Der verwässerte Gewinn pro Aktie belief sich auf $ 2,35 gegenüber $ 2,06 in 2017, der bereinigte verwässerte Gewinn pro Aktie stieg auf $ 2,26, gegenüber $ 2,17 im Vorjahr.


Bilanzaufstellung und Nettozinsaufwendungen:

  • Die Netto-Gesamtverbindlichkeiten stiegen vom 31. März 2018 bis zum 30. Juni 2018 um $ 62,5 Mio. auf $ 972,6 Mio., verringerten sich jedoch gegenüber dem 30. Juni 2017 um $ 294,3 Mio. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr spiegelt die rückläufige 12-Monats-Performance des Unternehmens und die Anstrengungen zur Verbesserung des Working-Capital-Managements wider.
     
  • Die Nettozinsaufwendungen lagen im zweiten Quartal 2018 bei $ 14,3 Mio., ein Rückgang gegenüber $ 14,6 Mio. im Vorjahresquartal. Der Rückgang der Nettozinsaufwendungen ist auf einen Rückgang der durchschnittlich ausstehenden Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen, der teilweise durch einen höheren Effektivzinssatz auf die Finanzverbindlichkeiten des Unternehmens ausgeglichen wurde.
     
  • Im Mai 2018 passte das Unternehmen seine Kreditfazilität in Höhe von $ 2,75 Mrd. an und verlängerte, bei verbesserter Preisgestaltung und verbesserter betrieblicher Flexibilität, die Laufzeit von Juni 2021 auf Mai 2023.
     
  • Im Juli 2018 hob Standard & Poor's das Investment-Grade-Rating des Unternehmens auf BBB+ an und passte damit die Bonität an das Baa1-Rating von Moody's an.


Überblick über die Performance nach Geschäftsbereichen

Region Amerika
 

  • Sowohl der Umsatz als auch der Fee-Umsatz der Region Amerika stiegen im Vergleich zu 2017 um jeweils 12 Prozent, wobei in allen Geschäftsbereichen ein deutliches Wachstum zu verzeichnen war. Das Gesamtwachstum des Segments wurde angeführt durch das Vermietungsgeschäft in den USA, insbesondere in den Märkten Nordwest, New York und Mid-Atlantic, nach einem zweistelligen Wachstum des Geschäftsbereichs gegenüber dem Vorjahr 2017. Zu den Highlights des Ertragswachstums zählen auch der Bereich Capital Markets, der von der beachtlichen Entwicklung bei der Platzierung von Fremdkapital und der Performance des Verkaufs von Investments in den USA getrieben wird, sowie das Property & Facility Management, das den unterstützenden Effekt durch kürzlich gewonnene Ausschreibungen sowie den Ausbau bestehender Facility-Management-Beziehungen widerspiegelt.
     
  • Im Gesamtjahr stiegen die betrieblichen Aufwendungen, ohne Kostenerstattungen, gegenüber 2017 um 14 Prozent auf $ 825,2 Mio. Die Fee-basierten betrieblichen Aufwendungen, ohne Restrukturierungs- und Akquisitionsaufwendungen, stiegen um 12 Prozent auf $ 668,6 Mio. gegenüber 2017. Diese Steigerungen korrelierten mit dem Umsatzwachstum und spiegeln die gestiegenen Investitionen in technologische Transformations-Initiativen wider.
     
  • Das operative Ergebnis und das bereinigte EBITDA stiegen im Vergleich zu 2017 um 3 Prozent bzw. 13 Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet als Prozentsatz des Fee-Umsatzes, belief sich auf 16,7 Prozent in USD im Quartal (16,6 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen), gegenüber 16,5 Prozent in 2017. Die Rentabilität spiegelt eine Verschiebung des Dienstleistungsmix hin zu Transaktionsumsätzen wider, die teilweise durch höhere Investitionen in technologische Transformationsprojekte ausgeglichen wird. Zudem wird die Vergleichbarkeit der Margen durch die Anwendung von ASC 606 beeinflusst; für weitere Informationen wird auf Anmerkung 6 im Anschluss an den Finanzbericht im englischen Original verwiesen.


Region EMEA
 

  • Der Umsatz bzw. Fee-Umsatz in EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 11 Prozent bzw. 5 Prozent. Am stärksten stiegen die Fee-Umsätze im Bereich Property & Facility Management, insbesondere im Bereich Mobile Engineering im Vereinigten Königreich, sowie im Bereich Project & Development Services, das durch das Tetris-Ausrüstungsgeschäft in Kontinentaleuropa getrieben wurde. Capital Markets kompensierte dieses Wachstum teilweise durch niedrigere Investmentverkäufe im Vereinigten Königreich und Deutschland im laufenden Quartal. Dies ist auf den Volumenrückgang im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Transaktions-Timings im Jahr 2018 zurückzuführen. Seit Jahresbeginn jedoch stiegen die Fee-Umsätze im Bereich Capital Markets gegenüber 2017.
     
  • Der Gesamtumsatz in Deutschland ist im Quartalsvergleich in Euro um 25 Prozent (35 Prozent in US Dollar) gestiegen und im ersten Halbjahr um 18 Prozent (31 Prozent in US Dollar). Der Fee-Umsatz ist im zweiten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahresquartal in Euro stabil geblieben (in US Dollar um 8 Prozent gestiegen) und nahm im Halbjahr um 3 Prozent in Euro sowie um 15 Prozent in US Dollar zu.
    Der Fee-Umsatz in Project & Development Services und Tétris Projects hat sich im zweiten Quartal mehr als verdoppelt (in US Dollar fast verdreifacht) und im Halbjahr in Euro verdoppelt (in US Dollar mehr als verdoppelt).
    Der Fee-Umsatz im Geschäftsbereich Capital Markets und Hotels & Hospitality war im zweiten Quartal aufgrund des starken Vorjahresquartals rückläufig (24 Prozent in Euro und 17 Prozent in US Dollar), konnte jedoch den Umsatz im Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent steigern (25 Prozent in US Dollar).
    Im Bereich Valuation Advisory und Corporate Solutions war der Fee-Umsatz im Quartalsvergleich um 4 Prozent rückläufig (bzw. stieg um 4 Prozent in US Dollar) und lag im Halbjahresvergleich in Euro auf dem Niveau des Vorjahresumsatzes bzw. ist in US Dollar um 12 Prozent gewachsen.
    Der Fee-Umsatz aus Vermietungen stieg im zweiten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 10 Prozent (19 Prozent in US Dollar). Im Halbjahresvergleich blieb dieser Bereich in Euro stabil und ist in US Dollar um 8 Prozent gewachsen.
    In den Bereichen Asset-, Property-, und Shopping Center Management gingen die Fee-Umsätze im zweiten Quartal um etwa 12 Prozent in Euro (4 Prozent in US Dollar) zurück. Im ersten Halbjahr war der Fee-Umsatz im Vergleich ca. 28 Prozent (20 Prozent in US Dollar) unter dem starken Vorjahreswert.
     
  • Die betrieblichen Aufwendungen in EMEA, ohne Kostenerstattungen, stiegen gegenüber 2017 um 11 Prozent auf $ 695,0 Mio. und die Fee-basierten betrieblichen Aufwendungen, ohne Restrukturierungs- und Übernahmeaufwendungen, stiegen gegenüber 2017 um 9 Prozent auf $ 389,7 Mrd.. Der Anstieg der Aufwendungen spiegelt das Umsatzwachstum sowie die mit der Erhöhung der Mitarbeiterzahl verbundenen Personalaufwendungen wider.
     
  • Die Betriebsergebnisse sanken um $ 11,4 Mio. und das bereinigte EBITDA um $ 10,0 Mio. gegenüber dem Vorjahresquartal. Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet als Prozentsatz des Fee-Umsatzes, belief sich für das Quartal auf 2,9 Prozent in USD und den jeweiligen Landeswährungen, gegenüber 6,1 Prozent im Vorjahr. Der Rückgang der Rentabilität spiegelt eine Verschiebung des Dienstleistungsmix in Richtung wiederkehrender Umsätze, des Transaktions- und Vergütungs-Timings sowie erhöhter Investitionen in die Plattform und die Mitarbeiter wider.

     

Region Asien/Pazifik

 

  • In der Region Asien-Pazifik stiegen die Umsätze im Vergleich zu 2017 um 8 Prozent bzw. 10 Prozent. Das Wachstum der Fee-Umsätze wurde angeführt von Capital Markets, befeuert durch die Performance von Investmentverkäufen in Japan und Singapur; Bewertung, Beratung und Sonstige hauptsächlich aufgrund des Bewertungsgeschäfts in China; Project & Development Services hauptsächlich in Australien. Geografisch gesehen wurde die Ausweitung der Fee-Umsätze von der China, Japan und Singapur angeführt.
     
  • Die betrieblichen Aufwendungen, ohne Kostenerstattungen, beliefen sich auf $ 433,3 Mio. und die Fee basierten betrieblichen Aufwendungen, ohne Restrukturierungs- und Akquisitionsaufwendungen, auf $ 227,9 Mio. Dies entspricht einem Anstieg von 17 Prozent bzw. 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anstieg der Aufwendungen spiegelt den Anstieg der umsatzbedingten Kosten und die über den Erwartungen liegenden Kosten für bestimmte Kundenprojekte wider, die durch Produktivitätssteigerungen der Plattform im Quartal teilweise ausgeglichen wurden.
     
  • Das operative Ergebnis betrug $ 23,4 Mio., ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das bereinigte EBITDA stieg im Vergleich zu 2017 um 7 Prozent auf $ 30,0 Mio. Die bereinigte EBITDA-Marge, berechnet als Prozentsatz des Fee-Umsatzes, belief sich im Quartal auf 12,0 Prozent in USD bzw. den jeweiligen Landeswährungen, gegenüber 12,3 Prozent in 2017.

     

LaSalle

  • Das Wachstum des Gesamtumsatzes und des Fee-Umsatzes von LaSalle wurde durch die starke Erfolgshonorar-Performance im Zusammenhang mit Immobilienverkäufen in der Region Asien-Pazifik getrieben.
     
  • Sowohl im laufenden Jahr als auch in den Vorjahren wurden die Kapitalerträge vor allem durch Nettobewertungsgewinne bei Investments in Europa und Asien getrieben.
     
  • Die betrieblichen Aufwendungen, ohne Kostenerstattungen, betrugen $ 71,1 Mio. und stiegen gegenüber 2017 um 15 Prozent. Die Fee basierten betrieblichen Aufwendungen, ohne Restrukturierungs- und Akquisitionsaufwendungen, stiegen gegenüber 2017 um 16 Prozent auf $ 69,9 Mio. Die Anstiege spiegeln vor allem einen höheren Aufwand für variable Vergütungen infolge der Steigerung bei den Erfolgshonoraren wider.
     
  • Das operative Ergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um 83 Prozent und das bereinigte EBITDA um 6 Prozent. Die bereinigte EBITDA-Marge betrug im Quartal 28,5 Prozent in USD (28,7 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen), gegenüber 33,7 Prozent im Vorjahr. Der Margenrückgang spiegelt in erster Linie den Rückgang der Kapitalerträge wider.
     
  • Die verwalteten Vermögenswerte (Assets under management, AUM) beliefen sich per 30. Juni 2018 auf $ 59,9 Mrd. und stiegen von $ 59,0 Mrd. per 31. März 2018 um 2 Prozent in USD (keine Veränderung in den jeweiligen Landeswährungen). Der Nettoanstieg der AUM im Laufe des Jahres resultierte aus Akquisitionen in Höhe von $ 1,6 Mrd., einem Anstieg der Fremdwährungen in Höhe von $ 1,2 Mrd. und einer Nettowerterhöhungen in Höhe von $ 0,4 Mrd., die teilweise durch Veräußerungen und Entnahmen in Höhe von $ 2,3 Mrd. ausgeglichen wurden. Per 30. Juni 2018 betrug der Anteil der Private Equity-Vermögenswerte an den AUM 87 Prozent, gegenüber 78 Prozent per 30. Juni 2017.