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Pressemitteilung

Frankfurt

Fast schon eine Fanmeile - Kölner Schildergasse ist der Champion unter Deutschlands bestbesuchten Einkaufsstraßen

Jones Lang LaSalle erhebt Passantenfrequenzen in 170 Einkaufsstraßen – Hamburger Mönckebergstraße und Münchner Kaufingerstraße komplettieren Top 3


 
Frankfurt, 7. Juli 2010 – Die Kölner Schildergasse holt den Titel als Deutschlands meistbesuchte Einkaufsmeile aus München an den Rhein zurück. Die Hamburger Mönckebergstraße und der Vorjahressieger Kaufingerstraße komplettieren die Top 3. Dies ist das Ergebnis der Passantenfrequenzzählung 2010 von Jones Lang LaSalle. Die jährlich durchgeführte Erhebung ist mit insgesamt 720.000 gezählten Passanten die umfangreichste ihrer Art und beruht auf der zeitgleichen Ermittlung der Passantenströme in den 170 wichtigsten Einkaufsstraßen Deutschlands. Die Einzelhandelsspezialisten von Jones Lang LaSalle komplettieren in diesem Jahr eine 10-Jahres-Zeitreihe und liefern etliche Zusatzinformationen.
 
Shoppingmeile oder Einkaufsstraße - Spitzenfrequenzen machen den Unterschied
 
Rüdiger Thräne, Leiter der Einzelhandelssparte bei Jones Lang LaSalle: „Spitzenfrequenzen unterscheiden die herausragende Shoppingmeile von der normalen Einkaufsstraße. Die Passantenfrequenz ist eine Momentaufnahme mit hoher Aussagekraft für die Standortqualität. Sie ist ein Indikator für die Umsatzchancen und Expansionsentscheidungen der Einzelhändler. Nicht umsonst sind die bestfrequentierten 1a-Lagen auch die mit den höchsten Mieten. Investoren ziehen die Besucherzahlen bei Anlageentscheidungen ebenfalls in ihr Kalkül.“
 
Über 7.000 Passanten pro Stunde – Eintrittskarte in die Top 25
 
Das Städteranking weist die Kölner Schildergasse mit stündlich bis zu 13.280 Passanten als meistbesuchte Einkaufsmeile Deutschlands aus. Die Hamburger Mönckebergstraße (12.120) setzt ihren Aufwärtstrend fort und liegt erstmals unter den Top 3. Fast gleichauf folgt die Kaufingerstraße in München (11.905). Mit der Spitalerstraße (11.040) platziert sich eine weitere Hamburger Toplage unter den ersten fünf. Auf vergleichbarem Niveau liegen die Frankfurter Zeil (10.980) und die Stuttgarter Königstraße (10.840). Aufsteiger des Jahres ist der Berliner Alexanderplatz (10.230) auf Platz sieben. Der Dortmunder Westenhellweg (9.615) meldet sich zurück und die Kölner Hohe Straße (8.955) markiert die zweite Top 10-Platzierung aus der Domstadt. Die Wiesbadener Kirchgasse (8.925) kann sich zum dritten Mal in Folge in der Spitzengruppe festsetzen. (Top 25-Übersicht siehe Anhang – weitere Städte nennen wir Ihnen gerne auf Anfrage.)
 
Wiesbaden, Trier und Flensburg führen Rankings nach Einwohnerzahlen an
 
Die Kirchgasse in Wiesbaden und die Münsteraner Ludgeristraße sind die bestfrequentierten Einkaufsmeilen in der Kategorie 250.000 bis 500.000 Einwohner. Die Bahnhofstraße in Gelsenkirchen, die Aachener Adalbertstraße und die Mannheimer Planken stellen die Top 5 in dieser Kategorie. Alle genannten Städte sind auch im bundesweiten Ranking unter den Top 30.
 
Bei den mittelgroßen Städten mit 100.000 bis 250.000 Einwohnern sind die Trierer Simeonstraße und die Kaiser-Joseph-Straße in Freiburg führend. Auf den Rängen drei bis fünf folgen die Hirschstraße in Ulm, die Große Straße in Osnabrück und die Bahnhofstraße in Saarbrücken.
 
In der Kategorie unter 100.000 Einwohnern haben die 1a-Lage Holm in Flensburg und der Seltersweg in Gießen die höchste Anziehungskraft. Der Grüne Markt in Bamberg, die Dürener Wirtelstraße und die Münchener Straße in Rosenheim machen in dieser Kategorie die Top 5 komplett.
 
Düsseldorfer Kö einmal mehr bestbesuchte Luxusmeile in Deutschland
 
Die Düsseldorfer Königsallee (5.625) ist einmal mehr klarer Spitzenreiter unter den international renommierten deutschen Luxusmeilen. Mit großem Abstand und stündlich maximal 2.000 Passanten folgen die Münchner Maximilianstraße, die Frankfurter Goethestraße und der Hamburger Neue Wall. Die Stuttgarter Stiftstraße zählt zwar nicht unbedingt zu den internationalen Renommiermeilen, lockt mit ihrem Luxusangebot aber immerhin 2.475 Passanten pro Stunde an.
 
München Ist Deutschlands Metropole mit den meisten Hochfrequenzlagen
 
Die Sonderstellung als stärkster Einzelhandelsstandort Deutschlands belegt München auch mit der Anzahl an Hochfrequenzlagen. Keine andere Metropole bietet gleich fünf 1a-Lagen mit über 5.000 Passanten pro Stunde (Kaufingerstraße, Neuhauser Straße, Weinstraße, Sendlinger Straße, Tal). Immerhin drei Topmeilen dieser Anziehungskraft gibt es in Berlin (Alexanderplatz, Tauentzienstraße, Kurfürstendamm), Düsseldorf (Schadowstraße, Flinger Straße, Königsallee) und Hannover (Bahnhofstraße, Georgstraße, Große Packhofstraße). Auf zwei Hochfrequenzmeilen kommen Frankfurt (Zeil, Große Bockenheimer Straße), Hamburg (Mönckebergstraße, Spitalerstraße), Köln (Schildergasse, Hohe Straße), Leipzig (Petersstraße, Grimmaische Straße) und Nürnberg (Karolinenstraße, Breite Gasse). In Stuttgart konzentriert sich das Geschehen auf die Königstraße. Bei den Bundesländern ist Nordrhein-Westfalen das Maß der Dinge. 19 Einkaufsstraßen aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland erzielen Frequenzen oberhalb von 5.000 Passanten pro Stunde.
 
10-Jahres-Vergleich: Auf- und Absteiger
 
Der Vergleich mit dem 10-Jahres-Durchschnitt liefert Anhaltspunkte für die langfristige Entwicklung. Mehr als verdoppelt hat sich die Frequenz auf dem Berliner Alexanderplatz. Um fast 70 Prozent legt die Brandenburger Straße in Potsdam (3.985) zu. Die Hamburger Mönckebergstraße verbessert sich um mehr als 60 Prozent. Der Wiesdorfer Platz in Leverkusen (5.070) gewinnt durch die neue Rathaus-Galerie. Überdurchschnittliche Zuwächse verzeichnen zudem die Kölner Ehrenstraße (4.630), die Bahnhofstraße in Gelsenkirchen (7.545) und die Porschestraße in Wolfsburg (4.245). Umgekehrt haben die Leipziger Straße in Halle (2.500), die Hammer Weststraße (1.470), die Hansastraße in Bottrop (1.205) und die Neustraße in Bocholt (2.115) an Anziehungskraft verloren. Die aktuellen Frequenzen liegen dort um mehr als ein Drittel unter dem langjährigen Durchschnitt.
 
10-Jahres-Vergleich: Seriensieger
 
Nur wenige Lagen machen durch regelmäßige Top 10-Platzierungen auf sich aufmerksam. Die Kaufingerstraße in München und die Frankfurter Zeil ragen in besonderem Maße heraus und liegen seit zehn Jahren durchgängig in der Spitzengruppe. Die Kölner Schildergasse und der Dortmunder Westenhellweg folgen mit je neun Top 10-Platzierungen. Acht mal in die Spitzengruppe schafft es die Stuttgarter Königstraße, sechs mal die derzeit durch Baumaßnahmen beeinträchtigte Schadowstraße in Düsseldorf. Die Hamburger Toplagen Spitalerstraße und Mönckebergstraße machen fünf bzw. vier mal auf sich aufmerksam. Ebenfalls fünf mal tauchen die Mannheimer Planken auf. Die Kölner Hohe Straße, die Kirchgasse in Wiesbaden, die Nürnberger Karolinenstraße und die Obernstraße in Bremen schaffen es je drei mal in die Top 10-Listen der letzten zehn Jahre.
 
Redaktionelle Hinweise:
 
Die Zählung erfolgte bundesweit zeitgleich am Samstag, 10. April 2010, 13.00 bis 14.00 Uhr.
 
Ergebnis-Kontinuität: Fast 70 Prozent der untersuchten Straßen weichen in ihrer Frequenz maximal 25 Prozent vom 10-Jahres-Durchschnitt ab. Acht von zehn Top 10-Platzierungen und 20 der Top 25 zählten auch im Vorjahr zu diesen Gruppen. Um die Aussagekraft der Erhebung weiter zu steigern, vergleicht Jones Lang LaSalle die Ergebnisse nicht mehr unmittelbar mit dem Vorjahr. Stattdessen wird der 10-Jahres-Durchschnitt als Vergleichsgröße herangezogen.
 
Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage die Ergebnisse für einzelne Städte sowie Rankings nach Bundesländern und Einwohnerkategorien zur Verfügung. Zudem bieten wir Ihnen erstmals für alle Bundesländer Positionierungsmodelle, die Passantenfrequenz und Miethöhe in Relation setzen. Für viele 1a-Lagen können wir Ihnen zudem professionelles Bildmaterial zur Verfügung stellen.