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Pressemitteilung

London / Frankfurt

Europäisches Transaktionsvolumen in Gewerbeimmobilien mit steigender Tendenz - 100 Mrd. Euro-Marke kann 2010 erreicht werden


 
 
London / Frankfurt, 09. Juli 2010 – Vor dem Hintergrund einer zunehmenden wirtschaftlichen Erholung und verbesserter Liquidität für größere Transaktionen sind die Direktinvestitionen in europäische Gewerbeimmobilien im 2. Quartal 2010 auf insgesamt 23 Mrd. Euro* angestiegen, entsprechend einem Plus von 15% gegenüber den ersten drei Monaten 2010 (20 Mrd. Euro) sowie von + 80 % im Vergleich zum 2. Quartal 2009.

Im gesamten 1. Halbjahr 2010 lag das Transaktionsvolumen bei ca. 43 Mrd. Euro und damit ebenfalls rund 80 % höher als im Vorjahreszeitraum (H1 2009: ca. 24 Mrd. Euro). Gegenüber dem direkt vorangegangenen 2. Halbjahr 2009 blieb das Volumen in etwa stabil.

Für die zweite Jahreshälfte 2010 geht Jones Lang LaSalle von einem Anstieg der Volumina um 35 % aus. Im Gesamtjahr kann die 100 Mrd. Euro-Marke erreicht werden.

9 Mrd. Euro und damit 40% des Transaktionsvolumens in Europa gingen im 2. Quartal 2010 auf das Konto Großbritanniens, ein Anstieg um 30 % gegenüber dem Vorquartal. Auf den Plätzen folgen Deutschland mit 4 Mrd. Euro, Frankreich mit 2 Mrd. Euro und Schweden mit 1,4 Mrd. Euro. Damit ist auf dem europäischen Gewerbeimmobilien-Investmentmarkt eine Fokussierung auf die wichtigen europäischen Märkte zu beobachten. Größer geworden ist dabei auch das Investoreninteresse am Erwerb größerer Assets innerhalb des Core und Core+ Segmentes. Bei gleichzeitig verbesserter Kreditverfügbarkeit zielt eine immer größer werdende Anzahl von Investoren auf das begrenzte Angebot gut vermieteter Spitzenimmobilien.

„Wir haben in diesem Jahr bislang eine deutliche Erholung der Aktivität und der Preise beobachten können, insbesondere für Spitzenimmobilien in London“, so Julian Stocks, Leiter Capital Markets England bei Jones Lang LaSalle. Und weiter: „Diese positive Stimmung muss für Großbritannien für die letzten Wochen allerdings leicht relativiert werden. Das Gleichgewicht zwischen Verkäufern und Käufern hat sich hier durch stark gestiegene Preise verschoben. Angesichts der schwachen Konjunktur und der Lage auf dem Arbeitsmarkt empfinden Investoren den Preisanstieg mittlerweile als etwas zu abrupt.“ 

Europaweit ist eine zunehmende Stabilisierung der Büro-Spitzenrenditen zu erkennen. In London City und London West End beispielsweise zeigen sich die Renditen im 2. Quartal unverändert, rückläufig dagegen in 10 europäischen Märkten, darunter in Paris, Moskau und Madrid sowie in den deutschen Immobilienhochburgen Berlin, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf.
 
 
* Vorläufige Zahlen. Transaktionen von Grundstücken, Wohnimmobilien und Projektentwicklungen, jegliche Transaktionen unter 5 Mio. USD sowie Käufe von Unternehmen, die Eigentümer auch von Immobilien sind, sind nicht berücksichtigt.