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Pressemitteilung

Chicago

Jones Lang LaSalle: Nettogewinn von $ 32 Mio. im zweiten Quartal 2010

Umsatz von $ 680 Mio.; Gewinn pro Stammaktie von $ 0,72


 
 

Das zweite Quartal 2010 im Überblick:
 
  • Umsatzsteigerung von 18 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen gegenüber dem zweiten Quartal 2009
     
  • Umsatzsteigerung in den Bereichen Vermietung und Capital Markets in allen Regionen
     
  • Anhaltende Steigerung des regelmäßigen Umsatzes; Umsatzsteigerung im Property und Facility Management um 15 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen
     
  • Deutliche Verbesserung des Betriebsergebnisses in allen Geschäftsbereichen
 
 
CHICAGO, 27. Juli 2010 - Jones Lang LaSalle Incorporated (NYSE: JLL), weltweit führendes Immobilienberatungs- und Investment-Management-Unternehmen, erzielte im zweiten Quartal 2010 einen Nettogewinn von $ 32 Mio. bzw. $ 0,72 je Stammaktie (einschließlich Wandlungs- und Umtauschrechte). Dem steht ein Nettoverlust von $ 14 Mio. bzw. $ 0,40 je Stammaktie für den Vorjahreszeitraum gegenüber. Bereinigt um Restrukturierungs- und bestimmte nicht zahlungswirksame Posten hätte der Nettogewinn im zweiten Quartal 2010 $ 37 Mio. bzw. $ 0,83 je Stammaktie betragen, verglichen mit einem bereinigten Nettogewinn von $ 11 Mio. bzw. $ 0,30 je Stammaktie in 2009. Das bereinigte Betriebsergebnis des Unternehmens vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände („bereinigtes EBITDA“) betrug $ 78 Mio. im zweiten Quartal 2010 gegenüber $ 49 Mio. im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz belief sich im zweiten Quartal 2010 auf $ 680 Mio. und stieg gegenüber dem zweiten Quartal 2009 von $ 576 Mio. um 18 Prozent in US-Dollar sowie in den jeweiligen Landeswährungen. 
  
Seit Jahresbeginn betrug der Nettogewinn für 2010 $ 32 Mio. bzw. $ 0,73 je Stammaktie gegenüber einem Nettoverlust von $ 76 Mio. bzw. $ 2,15 je Stammaktie im ersten Halbjahr 2009. Das bereinigte EBITDA seit Jahresbeginn betrug $ 115 Mio. gegenüber $ 60 Mio. im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 2010 belief sich der Umsatz auf $ 1,3 Mrd. und stieg gegenüber 2009 von $ 1,1 Mrd. um 18 Prozent in US-Dollar und um 15 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.

Die Ergebnisse des zweiten Quartals 2010 beinhalten $ 4 Mio. Restrukturierungskosten verglichen mit $ 15 Mio. im Vorjahr. Die Ergebnisse des zweiten Quartals umfassen auch $ 2 Mio. nicht zahlungswirksame Wertminderungsaufwendungen gegenüber $ 15 Mio. in 2009. Die Restrukturierungskosten werden bei den Ergebnissen der Geschäftsbereiche nicht berücksichtigt, fließen jedoch in das Konzernberichtswesen mit ein. Im Berichtswesen sowohl auf Geschäftsbereichs- als auch auf Konzernebene werden die nicht zahlungswirksamen Wertminderungsaufwendungen bei den Kapitalverlusten berücksichtigt. 

Seit Jahresbeginn umfassten die Ergebnisse Restrukturierungskosten in Höhe von $ 5 Mio. gegenüber $ 32 Mio. im Vorjahr, sowie Wertminderungsaufwendungen in Höhe von $ 9 Mio. gegenüber $ 44 Mio. in 2009.

„Wir freuen uns über unsere Unternehmensbilanz im zweiten Quartal, basierend auf einer robusten Leistung und auf einer regionen- und geschäftsbereichsübergreifenden Grundlage“, so Colin Dyer, Chief Executive Officer von Jones Lang LaSalle. „Die wirtschaftlichen Aussichten für das Jahr bleiben gut, und wir blicken mit Zuversicht nach vorne, ohne dabei die Markt- und die wirtschaftliche Dynamik aus dem Blick zu verlieren. Wir verfügen über eine starke Wettbewerbsposition auf den Immobilienmärkten, die sich konjunkturbedingt weiter erholen.“
 
Ohne Restrukturierungskosten betrugen die betrieblichen Aufwendungen im zweiten Quartal $ 619 Mio. gegenüber $ 543 Mio. im Vorjahreszeitraum. In den jeweiligen Landeswährungen nahmen die betrieblichen Aufwendungen ohne Restrukturierungskosten um 13 Prozent zu, aufgrund von höheren leistungsabhängigen Vergütungen als Folge erhöhter Transaktionsaktivitäten und aufgrund der Kosten im Zusammenhang mit Neugeschäft. Während die betrieblichen Aufwendungen stiegen, lagen die Personalkosten als Prozentsatz des Firmenumsatzes im zweiten Quartal bei 64,4 Prozent gegenüber 66,2 Prozent im Vorjahreszeitraum. 

Seit Jahresbeginn betrugen die betrieblichen Aufwendungen ohne Restrukturierungskosten $ 1,2 Mrd. und stiegen gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 um 10 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Die Personalkosten als Prozentsatz des Firmenumsatzes lagen seit Jahresbeginn bei 65,5 Prozent gegenüber 67,6 Prozent im ersten Halbjahr 2009.

Die bereinigte Marge des Betriebsergebnisses verbesserte sich im zweiten Quartal auf 9,0 Prozent gegenüber 5,7 Prozent im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr lag die bereinigte Marge des Betriebsergebnisses bei 6,4 Prozent, die saisonbedingt niedrige Marge im ersten Quartal widerspiegelnd.
 
 
Bilanz

Die Außenstände des Unternehmens bezogen auf den langfristigen Kreditrahmen betrugen am 30. Juni 2010 $ 268 Mio. gegenüber $ 398 Mio. am 30. Juni 2009. Die Netto-Gesamtschulden einschließlich der aufgeschobenen Verbindlichkeiten aus Unternehmensübernahmen sank gegenüber dem Vorjahr um $ 134 Mio. auf $ 648 Mio. Das Unternehmen wird im dritten Quartal 2010 voraussichtlich die erste Ratenzahlung für die Staubach-Übernahme in Höhe von $ 78 Mio. leisten.
 

Im Überblick: Ergebnisse zweites Quartal und erstes Halbjahr nach Geschäftsbereichen

Nord- und Südamerika
Dienstleistungen für Eigentümer und Nutzer
 

Im zweiten Quartal belief sich der Umsatz in Nord- und Südamerika auf $ 296 Mio. und stieg gegenüber dem Vorjahr um 19 Prozent in US-Dollar, bzw. 18 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen, infolge von Umsatzsteigerungen im Transaktionsgeschäft, sowohl im Bereich Vermietung, der um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr wuchs, als auch im Bereich Capital Markets und Hotels. 

Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im zweiten Quartal auf $ 263 Mio. und stiegen um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum infolge höherer leistungsabhängiger Vergütungen, resultierend aus erhöhten Umsätzen im Transaktionsgeschäft sowie aus höheren Kosten im Zusammenhang mit der Bedienung einer größeren Zahl an Kunden im Bereich Corporate Outsourcing. Seit Jahresbeginn betrugen die betrieblichen Aufwendungen $ 482 Mio. gegenüber $ 434 Mio. im Vorjahreszeitraum. 

Das EBITDA der Region betrug $ 41 Mio. für das zweite Quartal 2010 gegenüber 31 $ Mio. im Vorjahreszeitraum.  Seit Jahresbeginn belief sich das EBITDA auf $ 59 Mio. gegenüber $ 43 Mio. im ersten Halbjahr 2009.
 
 
Europa, Afrika und Naher Osten (EMEA)
Dienstleistungen für Eigentümer und Nutzer

In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) betrug der Umsatz im zweiten Quartal $ 171 Mio. und stieg gegenüber 2009 von $ 143 Mio. um 20 Prozent in US-Dollar bzw. 26 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Die größten Umsatzsteigerungen gegenüber dem zweiten Quartal 2009 in den jeweiligen Landeswährungen wurden in Frankreich (+ 48 Prozent) und England (+ 40 Prozent) erzielt. Seit Jahresbeginn belief sich der Umsatz in der Region auf $ 322 Mio. und stieg von $ 264 Mio. in 2009 um 22 Prozent in US-Dollar und in den jeweiligen Landeswährungen. Der Umsatz in Deutschland ist im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28 Prozent in Euro (bzw. um 19 Prozent in US-Dollar) gestiegen. Hierzu haben, wie bereits im Vorquartal, im Wesentlichen die Transaktionen im Capital Markets Bereich beigetragen. Der Umsatz erreichte hier mehr als das Fünffache des gleichen Quartals im Vorjahr. Das Vermietungsgeschäft verzeichnete ein Plus von 19 Prozent in Euro (bzw. 11 Prozent in US-Dollar), vor allem zurückzuführen auf den Bereich Bürovermietung. Das Bewertungs- und Beratungs- sowie das Management-Geschäft blieben im Vergleich zum Vorjahr etwa auf gleichem Niveau.

Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im zweiten Quartal auf $ 165 Mio. und stiegen gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent bzw. 21 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen, in erster Linie zurückzuführen auf erhöhten Aufwand für variable Vergütungen infolge der verbesserten Performance gegenüber dem Vorjahr. Seit Jahresbeginn beliefen sich die betrieblichen Aufwendungen auf $ 326 Mio. und stiegen um 14 Prozent bzw. 13 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.

Das EBITDA der Region betrug $ 10 Mio. für das zweite Quartal 2010 gegenüber $ 4 Mio. im Vorjahreszeitraum. Seit Jahresbeginn belief sich das EBITDA auf $ 5 Mio. gegenüber einem negativen EBITDA von $ 12 Mio. im ersten Halbjahr 2009.
 
 
Asien-Pazifik-Region
Dienstleistungen für Eigentümer und Nutzer
 
In der Asien-Pazifik-Region betrug der Umsatz im zweiten Quartal 2010 $ 155 Mio. gegenüber $ 119 Mio. im Vorjahreszeitraum und stieg um 30 Prozent, bzw. 21 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr war auf eine Umsatzsteigerung im Transaktionsgeschäft gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückzuführen. Seit Jahresbeginn betrug der Umsatz in der Region $ 290 Mio. und stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 um 30 Prozent, bzw. 18 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. 

Die betrieblichen Ausgaben für die Region beliefen sich im zweiten Quartal auf $ 144 Mio. gegenüber $ 117 Mio. im Vorjahr und stiegen gegenüber 2009 um 15 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Die betrieblichen Aufwendungen lagen im ersten Halbjahr 2010 bei $ 274 Mio. und stiegen von $ 225 Mio. in 2009 um 11 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.

Das EBITDA der Region betrug $ 14 Mio. für das zweite Quartal 2010 gegenüber $ 6 Mio. im Vorjahreszeitraum. Seit Jahresbeginn belief sich das EBITDA auf $ 23 Mio. gegenüber $ 5 Mio. im ersten Halbjahr 2009.
 

LaSalle Investment Management

Bei LaSalle Investment Management beliefen sich die Managementgebühren im zweiten Quartal auf $ 56 Mio. und sanken um 5 Prozent in US-Dollar bzw. um 6 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Seit Jahresbeginn betrugen die Managementgebühren $ 114 Mio. gegenüber $ 119 Mio. im ersten Halbjahr 2009. Das Unternehmen wies für das zweite Quartal 2010 Erfolgshonorare in Höhe von $ 3 Mio. und in Höhe von $ 10 Mio. für das erste Halbjahr 2010 auf. Der Kauf von Objekten, ein Hauptfaktor im Transaktionsgeschäft, war durch das geringe Angebot an attraktiven Immobilien begrenzt.
 
Im zweiten Quartal sicherte sich LaSalle Investment Management eine zusätzliche Portfolioübernahme im Gegenwert von über $ 700 Mio. von einem bestehenden Kunden und akquirierte neues Eigenkapital für Fonds sowie Immobilienaktien-Portfolios in Höhe von fast $ 200 Mio. Neue Aufträge und weitere Portfolioübernahmen spiegeln die weiterhin robuste Performance und den guten Ruf von LaSalle am Markt wider. Zum Ende des zweiten Quartals beliefen sich die verwalteten Vermögenswerte auf $ 38,3 Mrd.
 
  
Zusammenfassung

Aus der Wirtschaftskrise kommend hat das Unternehmen seine Wettbewerbsstärke unter Beweis gestellt, verbunden mit einer entsprechend erfreulichen Performance im ersten Halbjahr. Jones Lang LaSalle setzt seinen Schwerpunkt weiterhin auf die Kostenkontrolle und Verbesserung der Margen, wobei sich die verbesserte Geschäftsleistung in erhöhten Aufwendungen für variable Vergütungen widerspiegelt. Während der Rezession konnte das Unternehmen seine Marktstellung und sein Stammpersonal im Transaktionsbereich halten. Dadurch ergaben sich zusätzliche Wachstumschancen. Außerdem wurden die Möglichkeiten im Bereich Outsourcing auf lokale und globale Märkte ausgeweitet.