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Pressemitteilung

Frankfurt

Risikopotential für Mietpreiseinbruch in den deutschen Immobilienhochburgen in Abschwungphase vergleichsweise begrenzt


 
  • Die letzte Aufschwungphase auf den deutschen Bürovermietungsmärkten ab Mitte 2005 ist seit Herbst 2008 vorbei. Der Druck durch die Finanz- und Wirtschaftskrise ist seitdem immer größer geworden. Mittlerweile befinden sich auch die Bürovermietungsmärkte in einem Abschwung.
     
  • Allerdings: Der vergleichende Blick auf die Entwicklung der Spitzenmieten zeigt, dass sich die im Laufe des Jahres 2008 erzielten Höchstwerte in den sechs deutschen Immobilienhochburgen ungefähr auf dem Niveau bewegen, das sie im Zehnjahresdurchschnitt aufwiesen. Andere europäische Märkte liegen deutlich darüber.
     
  • Eine Mietpreis-Überhitzung oder Immobilienblase bei den deutschen Vermietungsmärkten in den vergangenen drei Jahren war nicht zu beobachten. Zwischen 2005 und 2008 lag der Anstieg der Mietpreise bei lediglich 12%, nachdem sie zuvor (2001- 2005) um insgesamt 28% eingebrochen waren. 30% hatte das Wachstum zwischen 1997 und 2001 betragen.
     
  • Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das Risiko eines Mietpreiseinbruchs in der jetzt einsetzenden Abschwungphase nicht so gravierend ist wie nach dem letzten Höhepunkt 2001. In unseren Prognosen gehen wir davon aus, dass die Mieten in London, Paris, Madrid und Dublin in diesem und dem nächsten Jahr prozentual deutlich stärker zurückgehen werden als in Deutschland.
     
  • Bezogen auf die Mietpreisentwicklung liegt das Investmentrisiko damit innerhalb kontrollierbarer Grenzen. Ein geeigneter Zeitpunkt zum Einstieg in Deutschlands Immobilienhochburgen muss also nicht vor dem Hintergrund eines möglichen Verfalls der Spitzenmieten in Topobjekten gewählt werden. Den wird es so erfreulicherweise nicht geben. Der Mietpreisindex von Jones Lang LaSalle geht von einem Rückgang im laufenden Jahr von 5 % und für 2010 von 3% aus.