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Pressemitteilung

Chicago

Jones Lang LaSalle: Nettogewinn von $ 37 Mio. im dritten Quartal 2010

Umsatz um 19 Prozent auf $ 708 Mio. gesteigert


 
 
Das dritte Quartal 2010 im Überblick:
  • Umsatzsteigerungen stetig und auf breiter Basis
     
  • Umsatz im Vermietungsbereich um 36 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen gesteigert
     
  • Anhaltendes Wachstum im Corporate Outsourcing infolge neuer Mandate
     
  • Halbjahresdividende bekannt gegeben
 
 
CHICAGO, 26. Oktober 2010 - Jones Lang LaSalle Incorporated (NYSE: JLL), weltweit führendes Immobilienberatungs- und Investment-Management-Unternehmen, erzielte im dritten Quartal 2010 einen Nettogewinn von $ 37 Mio. bzw. $ 0,84 je Stammaktie (einschließlich Wandlungs- und Umtauschrechte).  Dem steht ein Nettogewinn von $ 20 Mio. bzw. $ 0,46 je Stammaktie für den Vorjahreszeitraum gegenüber. Bereinigt um Restrukturierungs- und bestimmte nicht zahlungswirksame Posten hätte der Nettogewinn im dritten Quartal 2010 $ 38 Mio. bzw. $ 0,86 je Stammaktie betragen, verglichen mit einem bereinigten Nettogewinn von $ 27 Mio. bzw. $ 0,61 je Stammaktie in 2009. Das bereinigte Betriebsergebnis des Unternehmens vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände („bereinigtes EBITDA“) betrug $ 79 Mio. im dritten Quartal 2010 gegenüber $ 66 Mio. im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz belief sich im dritten Quartal 2010 auf $ 708 Mio. und stieg gegenüber dem dritten Quartal 2009 von $ 595 Mio. um 19 Prozent in US-Dollar sowie um 20 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. 

2010 betrug der Nettogewinn bis dato $ 69 Mio. bzw. $ 1,57 je Stammaktie gegenüber einem Nettoverlust von $ 56 Mio. bzw. $ 1,50 je Stammaktie in den ersten neun Monaten 2009. Das bereinigte EBITDA seit Jahresbeginn betrug $ 194 Mio. gegenüber $ 126 Mio. im Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten 2010 belief sich der Umsatz auf $ 2,0 Mrd. und stieg gegenüber 2009 von $ 1,7 Mrd. um 18 Prozent in US-Dollar und um 17 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.

Das Quartalsergebnis beinhaltet weniger als $ 1 Mio. Restrukturierungskosten nach $ 4 Mio. im Vorjahr. Die Ergebnisse des dritten Quartals umfassten auch ca. $ 1 Mio. nicht zahlungswirksame Wertminderungsaufwendungen gegenüber $ 4 Mio. in 2009. Die Restrukturierungskosten werden bei den Ergebnissen der Geschäftsbereiche nicht berücksichtigt, fließen jedoch in das Konzernberichtswesen mit ein. Im Berichtswesen sowohl auf Geschäftsbereichs- als auch auf Konzernebene werden die nicht zahlungswirksamen Wertminderungsaufwendungen bei den Kapitalverlusten berücksichtigt.

Seit Jahresbeginn umfassten die Ergebnisse Restrukturierungskosten in Höhe von $ 6 Mio. gegenüber $ 37 Mio. im Vorjahr, sowie Wertminderungsaufwendungen in Höhe von $ 10 Mio. gegenüber $ 48 Mio. in 2009.
„Mit einem robusten Umsatzwachstum sowohl im Transaktions- als auch im Managementgeschäft haben wir unsere Marktposition gestärkt und unsere Geschäftsfelder weltweit ausgebaut“, so Colin Dyer, Chief Executive Officer von Jones Lang LaSalle. „Im dritten Quartal verzeichneten wir robuste Ergebnisse dank der sich weiterhin auf breiter Front erholenden Märkte.“
  
Ohne Restrukturierungskosten betrugen die betrieblichen Aufwendungen im dritten Quartal $ 646 Mio. gegenüber $ 546 Mio. im Vorjahreszeitraum. In den jeweiligen Landeswährungen nahmen die betrieblichen Aufwendungen ohne Restrukturierungskosten um 19 Prozent zu, aufgrund höherer leistungsabhängiger Vergütungen als Folge erhöhter Transaktionsaktivitäten und aufgrund von Kosten im Zusammenhang mit Neugeschäft. Die Personalausgaben als Prozentsatz des Umsatzes lagen im dritten Quartal bei 65,4 Prozent gegenüber 63,8 Prozent im Vorjahreszeitraum.  Der Anstieg ergab sich aus neuen Mandaten im Bereich Corporate Solutions, die start up- und Übergangskosten im dritten Quartal bereits vor der Erlösgenerierung ab dem vierten Quartal erforderlich machten, wobei zurückerstattete Personalkosten im Zusammenhang mit Neukunden auf „Bruttobasis“ ausgewiesen werden, sowie aus einer im Jahresvergleich unterschiedlichen Terminierung bestimmter Rückstellungen für leistungsabhängige Vergütungen. 
   
Seit Jahresbeginn betrugen die betrieblichen Aufwendungen ohne Restrukturierungskosten $ 1,8 Mrd. und stiegen gegenüber den ersten neun Monaten 2009 um 13 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Die Personalkosten als Prozentsatz des Umsatzes lagen seit Jahresbeginn bei 65,4 Prozent gegenüber 66,3 Prozent in den ersten neun Monaten 2009.

Die bereinigte Marge des Betriebsergebnisses verbesserte sich im dritten Quartal auf 8,8 Prozent, gegenüber 8,2 Prozent im Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten stieg sie auf 7,2 Prozent, gegenüber 4,3 Prozent im Vorjahreszeitraum.
 

Bilanzaufstellung und Dividende

Die Außenstände des Unternehmens bezogen auf den langfristigen Kreditrahmen betrugen am 30. September 2010 $ 253 Mio. gegenüber $ 292 Millionen am 30. September 2009. Im dritten Quartal leistete das Unternehmen die erste Ratenzahlung im Zusammenhang mit der Staubach-Übernahme. Außerdem wurde die Bankkreditlinie erneuert bzw. verlängert. Dadurch erhöhte sich der Kreditrahmen von $ 840 Mio. auf $ 1,1 Mrd., die Fälligkeit wurde von Juni 2012 auf September 2015 verschoben. Die Erhöhung sorgt für Stärke und Liquidität, um aktuellen Verpflichtungen nachkommen und von neuen Geschäftsmöglichkeiten profitieren zu können. Die Verlängerung der Laufzeiten auf 2015 reicht darüber hinaus weit über das Fälligkeitsdatum aller Ratenzahlungen für Übernahmen hinaus.

Der Vorstand hat eine Halbjahresdividende von $ 0,10 je Stammaktie angekündigt. Dies entspricht der in früheren Zeiträumen ausgeschütteten Halbjahresdividende. Die Ausschüttung wird am Mittwoch, 15. Dezember 2010 an die zum Börsenschluss am 15. November 2010 eingetragenen Wertpapierinhaber erfolgen. 
 
 
Im Überblick: Wichtige Ergebnisse für das dritte Quartal und die ersten neun Monate nach Geschäftsbereichen
 
Nord- und Südamerika Immobiliendienstleistungen

Im dritten Quartal belief sich der Umsatz in Nord- und Südamerika auf $ 309 Mio., entsprechend einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 29 Prozent in US-Dollar und in den jeweiligen Landeswährungen. Die Umsatzsteigerungen waren sowohl im Bereich Vermietung, der um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr wuchs, als auch im Bereich Capital Markets und Hotels zu verzeichnen. 
 
Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im dritten Quartal auf $ 272 Mio. und stiegen um 29 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen gegenüber dem Vorjahr, primär infolge von Übergangskosten für jüngste Aufträge, aus denen das Unternehmen ab dem vierten Quartal Umsatz erzielen wird, sowie höhere leistungsabhängige Vergütungen als Folge erhöhter Transaktionsaktivitäten.  Die betrieblichen Aufwendungen seit Jahresbeginn betrugen $ 754 Mio. und stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf $ 644 Mio., entsprechend 17 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. 

Das EBITDA betrug im dritten Quartal 2010 $ 46 Mio. gegenüber $ 39 Mio. im Vorjahreszeitraum. Seit Jahresbeginn belief sich das EBITDA auf $ 105 Mio. gegenüber $ 82 Mio. in 2009.
 
 
Europa, Afrika und Naher Osten (EMEA) Immobiliendienstleistungen

In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) betrug der Umsatz im dritten Quartal $ 169 Mio. und stieg gegenüber 2009 von $ 154 Mio. um 10 Prozent in US-Dollar bzw. 18 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen, wobei der Vermietungsbereich den größten Beitrag leistete.  In den jeweiligen Landeswährungen stieg der Umsatz in Frankreich um 32 Prozent und in England um 28 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2009. In Deutschland lag der Umsatz im dritten Quartal um 4 Prozent in Euro (bzw. um 13 Prozent in US-Dollar) leicht unter dem Vorjahreszeitraum. Kumulativ ist das deutsche Geschäft in den ersten drei Quartalen um 9 Prozent (bzw. 4 Prozent in US-Dollar) gewachsen.  Die Vermietungsumsätze stiegen im dritten Quartal um 43 Prozent in Euro (29 Prozent in US-Dollar) und die Umsätze im Management Services Bereich um 18 Prozent in Euro (7 Prozent in US-Dollar) jeweils zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz bei Capital Markets lag aufgrund von Sondereffekten im dritten Quartal zwar unter dem Vorjahreszeitraum, kumulativ jedoch um 4 Prozent in Euro höher (in US-Dollar auf Vorjahresniveau). Um 6 Prozent in Euro (16 Prozent in US-Dollar) unter dem Vorjahreszeitraum lag der Bewertungsumsatz im dritten Quartal 2010. Seit Jahresbeginn belief sich der Umsatz in der Region EMEA auf $ 491 Mio. und stieg von $ 418 Mio. in 2009 um 18 Prozent in US-Dollar, bzw. 21 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.
 
Die betrieblichen Aufwendungen in EMEA beliefen sich im dritten Quartal auf $ 166 Mio. und stiegen gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent bzw. 13 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen, in erster Linie zurückzuführen auf erhöhten Aufwand für variable Vergütungen infolge der verbesserten Performance gegenüber dem Vorjahr. Seit Jahresbeginn beliefen sich die betrieblichen Aufwendungen auf $ 492 Mio. und stiegen um 11 Prozent bzw. 13 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.

Das EBITDA der Region betrug $ 7 Mio. für das dritte Quartal 2010 gegenüber $ 1 Mio. im Vorjahreszeitraum. Seit Jahresbeginn belief sich das EBITDA auf $ 13 Mio. gegenüber einem negativen EBITDA von $ 10 Mio. in 2009.
 
 
Asien-Pazifik-Region Immobiliendienstleistungen

In der Asien-Pazifik-Region betrug der Umsatz im dritten Quartal 2010 $ 165 Mio. gegenüber $ 136 Mio. im Vorjahreszeitraum und stieg um 21 Prozent, bzw. 15 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. Die Steigerung im Vergleich zum Vorjahr war primär auf eine Umsatzsteigerung im Transaktionsgeschäft in der Region zurückzuführen. Seit Jahresbeginn betrug der Umsatz in der Region $ 455 Mio. und stieg gegenüber 2009 um 26 Prozent, bzw. 17 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. 
 
Die betrieblichen Aufwendungen für die Region beliefen sich im zweiten Quartal auf $ 158 Mio. gegenüber $ 129 Mio. im Vorjahr und stiegen gegenüber dem 2009 um 16 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.  Die betrieblichen Aufwendungen lagen in den ersten neun Monaten 2010 bei $ 432 Mio. und stiegen von $ 354 Mio. in 2009 um 13 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen.

Das EBITDA der Region betrug $ 11 Mio. für das dritte Quartal 2010 gegenüber $ 10 Mio. im Vorjahreszeitraum.  Seit Jahresbeginn belief sich das EBITDA auf $ 34 Mio. gegenüber $ 15 Mio. in 2009.
 
 
LaSalle Investment Management

Bei LaSalle Investment Management beliefen sich die Managementgebühren im dritten Quartal auf $ 62 Mio. und stiegen gegenüber dem Vorjahr um 1 Prozent in US-Dollar und in den jeweiligen Landeswährungen.  Seit Jahresbeginn betrugen die Managementgebühren $ 176 Mio. gegenüber $ 180 Mio. in den ersten neun Monaten 2009, entsprechend einem Rückgang um 4 Prozent in den jeweiligen Landeswährungen. 
 
LaSalle Investment Management wurde im dritten Quartal 2010 neues Kapital in Höhe von mehr als $ 1,0 Mrd. anvertraut, wodurch das Nettokapital seit Jahresbeginn auf $ 5,3 Mrd. stieg. Das Unternehmen hat insgesamt $ 1,7 Mrd. im dritten Quartal und $ 2,5 Mrd. seit Jahresbeginn angelegt. Zum Ende des dritten Quartals beliefen sich die verwalteten Vermögenswerte auf $ 40,2 Mrd.
 
 
Zusammenfassung

Im Verlauf der Wirtschaftskrise hat das Unternehmen sein Firmenkundengeschäft ausgebaut und seine Kostenbasis im Transaktionsgeschäft neu definiert. Die stetige Verbesserung der Gewinnspanne geht kontinuierlich mit stabilem Umsatzwachstum einher. LaSalle Investment Management hat in den ersten neun Monaten des Jahres große Kapitalmengen eingeworben und bleibt insofern strategisch auf die Realisierung sich bietender Investments eingestellt.  Ermutigt durch drei Quartale mit robuster Performance, ist das Unternehmen gut positioniert zur Nutzung jener Chancen, die sich auf den sich erholenden Märkten abzeichnen.