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Pressemitteilung

Frankfurt

In 2011 erwartet Jones Lang LaSalle Hotels Zuwachs von 30 bis 40 % für globales Hotelinvestmentvolumen


 
 
Frankfurt, 03. Dezember 2010 – Nachdem das globale Hotelinvestmentvolumen 2009 mit dem niedrigsten Jahresvolumen der gesamten Dekade abgeschlossen hatte, ist der Aufwärtstrend mittlerweile unverkennbar. Bis zum Herbst 2010 war bereits ein Zuwachs von 60 % auf 12 Mrd. US-Dollar zu beobachten. Ein weiteres Wachstum des globalen Hotelinvestmentvolumens von etwa 30 bis 40 % erwartet Jones Lang LaSalle Hotels für 2011.

Während 2009 charakterisiert war durch Illiquidität, fehlende Transaktionen, eine deutlich geschwächte Hotelperformance und damit sinkende Hotelimmobilienwerte in vielen Märkten weltweit, stärken mittlerweile bessere Bedingungen auf den Finanzmärkten sowie eine deutliche Erholung der  Hotelperformance das Vertrauen der Käufer und Verkäufer. Das hat die Aktivitäten im laufenden Jahr  merklich gesteigert – mit einer voraussichtlich weiteren Fortsetzung in 2011 und einem erwarteten Transaktionsvolumen von 28 bis 30 Mrd. US-Dollar. Als primäre Investorengruppen werden insbesondere REITs, institutionelle Investoren und kapitalstarke Privatpersonen gesehen.

„Wir gehen davon aus, dass 2011 deutlich mehr Hotels zum Verkauf stehen werden. Potentielle Investoren können damit aus einem weitaus vielfältigeren Angebot auswählen”, so Arthur de Haast, Global CEO bei Jones Lang LaSalle Hotels. Und weiter: „Die trotz Verbesserung immer noch limitierte Liquidität auf den Finanzmärkten - die Sicherung einer Finanzierung bleibt schwierig, da die Neustrukturierung der Bilanzen und Korrekturen länger dauern als erwartet - sorgt dafür, dass vor allem Investoren mit wenig oder keinem Bedarf an Fremdfinanzierung aktiv sein werden.”

Finanzierende Institute, die in 2009 und Anfang 2010 angemessene Abschreibungen vorgenommen haben, erzielen jetzt beim Verkauf von Immobilien und Krediten oder auch im Rahmen von Zwangsversteigerungen oft Erlöse, die über ihren Erwartungen liegen: ein Zeichen dafür, dass sich Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern wieder annähern, die Werte für Hotelimmobilien bereits wieder angestiegen sind. Allerdings konzentriert sich das Investoreninteresse dabei auf Hotelimmobilien in Schlüsselmärkten, während Hotelimmobilien in schwächeren Märkten mit Hotelüberkapazitäten und sinkender Nachfrage, wie zum Beispiel Dublin, Bangalore, Bogota oder Buenos Aires, nicht im Fokus der Investoren stehen.

„Es ist ein Fakt: auch wenn Hotels in den letzten Jahren eine ‚salonfähige’ Immobilie für Investoren geworden sind, ist dieser Immobilientyp durch die Kombination von Hardware (Immobilie) und Software (Betrieb) nach wie vor sehr komplex. Dies hat sich auch während der Finanzkrise wieder gezeigt. Erfahrene Hotelinvestoren werden am erfolgreichsten sein“, so de Haast.